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Mitteilungen: 26 - 30 von 35

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Die Deutschen und ihre Verfassung Helmut Schmidt-Universität 27.04.2009

In einer repräsentativen Befragung im Februar 2009 erklärten zwei Drittel der Ostdeutschen, dass sie "stolz auf das Grundgesetz" und, weit mehr noch, dass sie "stolz auf die Freiheit und die Rechtsstaatlichkeit" seien. Damit lagen sie zwar um mehr als zehn Prozentpunkte unter den Angaben der Westdeutschen, doch drückt sich in beiden Zustimmungsraten eine hohe - affektive - Akzeptanz des Grundgesetzes und der zentralen Werte von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit aus. Größer als die Unterschiede zwischen West und Ost waren die Differenzen zwischen den parteipolitischen Präferenzen. Anhänger von CDU/CSU und SPD zeigen sich weitaus "stolzer" auf Grundgesetz und Freiheit und Rechtsstaatlichkeit als die Anhänger von FDP, Die Linke und Bündnis 90/Grüne. Dass die Volksparteien CDU/CSU und SPD und ihre Anhänger generell "staatstragender" erscheinen als die kleineren Parteien, verdeutlichen auch die Reaktionen auf die Aussagen "Ich liebe mein Land", "Ich würde kämpfen, um mein Vaterland zu verteidigen" und "Ich freue mich, wenn ich die schwarz-rot-goldene Bundesflagge sehe". Bei den beiden ersten Aussagen gibt es zudem leicht höhere Zustimmungsraten bei den befragten Ostdeutschen. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die abgefragten Einstellungen sowohl Muster von "Vaterlandsliebe" wie auch von "Verfassungspatriotismus" erkennen lassen.
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Wahl des Bundespräsidenten: Köhler vor Schwan und Sodann ARD-Morgenmagazin 17.04.2009

Rund fünf Wochen vor der Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung liegt der amtierende Bundespräsident Horst Köhler in der Gunst der Bundesbürger deutlich vor seinen Herausforderern Gesine Schwan und Peter Sodann: Bei einer - hypothetischen - Direktwahl würden sich derzeit 70 Prozent für den Amtsinhaber entscheiden, Gesine Schwan erhielte demgegenüber lediglich 14, Peter Sodann nur 4 Prozent der Stimmen. Selbst zwei von drei SPD-Anhängern würden Köhler (66 Prozent) der von der SPD nominierten Gesine Schwan vorziehen (20 Prozent). Die SPD kann offenbar mit ihrem Vorhaben einer Anhebung des Spitzensteuersatzes bei gleichzeitiger Halbierung der Einkommensgrenzen mehrheitlich punkten: 59 Prozent der Befragten befürworten diesen Vorschlag, während ihn nur 28 Prozent ablehnen. Sogar bei knapp jedem zweiten Anhänger von CDU/CSU und FDP findet der Vorschlag Zustimmung.
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Amoklauf: Mehrheit für Gesetzesverschärfungen ARD-Morgenmagazin 20.03.2009

Nach dem Amoklauf in Winnenden fordert eine Mehrheit der Bundesbürger eine Verschärfung der bestehenden Waffengesetze, insbesondere eine strengere Kontrolle der Aufbewahrung von Schusswaffen in Privathaushalten. Für die im Zusammenhang mit der Tragödie von Winnenden wieder in die Diskussion geratenen Gewaltcomputer-Spiele werden ebenfalls härtere Regelungen eingefordert. Etwa jeder vierte Bundesbürger spricht sich für eine intensivere Kontrolle des Handels bzw. für die Heraufsetzung des Zugangsalters aus. Vier von zehn plädieren sogar dafür, derartige Spiele komplett vom Markt zu nehmen. Während Ältere mehrheitlich die Forderung nach einem Verbot so genannter Killer-Spiele unterstützen, wehrt sich ein erheblicher Teil der jüngeren Bundesbürger gegen jegliche Änderungen.
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Nüchterne Bewertung des SPD-Kanzlerkandidaten Beckmann 16.03.2009

Der SPD-Kanzlerkandidat wird knapp sechs Monate vor der Bundestagswahl weiterhin zurückhaltend bewertet. Sein öffentliches Auftreten überzeugt eine Mehrheit der Bundesbürger. Auch überwiegt jeweils die Ansicht, Frank-Walter Steinmeier sei führungsstark, er habe Machtinstinkt und sage, was er denkt. Große Teile der Bundesbürger sprechen ihm diese Eigenschaften aber zugleich ab. Nach wie vor herrscht in der Bevölkerung Uneinigkeit darüber, für welche politischen Positionen der Außenminister eigentlich steht. Immerhin vier von zehn attestieren ihm das Format eines Bundeskanzlers, echte Chancen auf das Kanzleramt räumen ihm derzeit allerdings nur drei von zehn Wahlberechtigten ein.
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Steinmeier im Profilvergleich mit der Kanzlerin mit Schwächen Bericht aus Berlin 08.03.2009

Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl wird Bundeskanzlerin Angela Merkel im direkten Vergleich mit SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier immer noch teilweise deutlich besser bewertet. Unter anderem gilt die CDU-Politikerin als bessere Führungspersönlichkeit, als bürgernäher und glaubwürdiger. Vergleichsweise am stärksten überzeugt Steinmeier in Fragen von sozialer Gerechtigkeit und hinsichtlich des wirtschaftspolitischen Sachverstands. Sein wirtschaftspolitisches Image konnte er seit vergangenem Herbst sogar erkennbar verbessern. Dennoch bleibt der Bundesaußenminister in der Profilierung als wirtschaftspolitischer Krisenmanager bislang hinter Finanzminister Peer Steinbrück und dem Parteivorsitzenden Franz Müntefering zurück.
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