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Mitteilungen: 41 - 45 von 96

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37 Prozent der Deutschen sind der Ansicht, dass für die Integration von Zuwanderern in Deutschland zu wenig getan wird ARD-Morgenmagazin 15.10.2010

Mehr als jeder Dritte Bundesbürger (37 Prozent) ist der Meinung, dass in Deutschland zu wenig für die Integration von Zuwanderern getan wird. Ähnlich viele sind mit der bisherigen Integrationspolitik zufrieden. Nur zwei von zehn Deutschen (21 Prozent) sind der Ansicht, dass für die Integration von Zuwanderern in Deutschland zu viel getan wurde. Mit Blick auf die Integrationsbemühungen der in Deutschland lebenden Zuwanderer meinen nur 8 Prozent der Bundesbürger, dass sich die meisten Zuwanderer in die Gesellschaft einfügen. Etwa jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) findet dagegen, dass sich die Großzahl der in der Bundesrepublik lebenden Zuwanderer eher abschottet. Fast zwei Drittel der Bundesbürger (66 Prozent) sind der Meinung, dass die Integrationsbemühungen der Zuwanderer je nach Herkunft sehr unterschiedlich ausfallen.
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Islam in Deutschland bereitet Sorgen Report Mainz 11.10.2010

Die in der Bevölkerung schon seit geraumer Zeit bestehenden Sorgen, der Islam könne sich in Deutschland zu stark ausbreiten, haben binnen Jahresfrist zugenommen: Nach aktueller Umfrage für REPORT MAINZ machen sich jetzt bei diesem Thema insgesamt 82 Prozent der Deutschen Sorgen, im Dezember 2009 waren es insgesamt 75 Prozent. Mehr als jeder dritte Deutsche (37 Prozent) ist der Meinung, dass "ein Deutschland ohne Islam besser" wäre. Und 44 Prozent der Deutschen schließen sich der Aussage an, seit der Debatte über Thilo Sarrazins Buch könne "man sich trauen, den Islam offener zu kritisieren".
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Manche Ost-West-Vorurteile halten sich hartnäckig Fakt 04.10.2010

Auch 20 Jahre nach der deutschen Einheit gibt es sie noch: die Klischees von den Ost- und den Westdeutschen. Dies sind die Ergebnisse einer Erhebung im Auftrag des ARD-Magazins Fakt.

 

Die Westdeutschen sind überheblich und geltungssüchtig

Das glauben zumindest mehr als die Hälfte der Ostdeutschen von ihren Landsleuten. Damit zeigt sich: Auch 20 Jahre nach der deutschen Einheit halten sich bestimmte Vorurteile hartnäckig. Denn bereits 1990 gaben gut 50 Prozent der Ostdeutschen bei einer Umfrage an, die beiden Eigenschaften würden eher auf Westdeutsche als auf Ostdeutsche zutreffen. Auch bei den Klischees, Wessis seien egoistisch und spießig, hat sich nicht viel geändert. Damals wie heute sind fast 40 Prozent der Ossis der Ansicht, dass Wessis beides sind. Und jeder dritte Ostdeutsche hält Westdeutsche nach wie vor für rücksichtslos.

 

Ostdeutsche werden selbstbewusster

Allerdings konnten Westdeutsche aus Sicht der Ostdeutschen auch punkten. So glauben heute nur noch rund 30 Prozent der Ossis, dass Wessis konsumorientiert sind. Vor 20 Jahren waren es noch mehr als 40 Prozent. Die Umfragen zeigen aber auch, dass die Ostdeutschen selbstbewusster geworden sind. Gaben 1990 noch 56 Prozent von ihnen an, die Westdeutschen seien selbstbewusster, sind es heute nur noch 30 Prozent. Auch beim Thema Bildung holen die Ossis in ihrer eigenen Wahrnehmung auf. 1990 hielten noch 26 Prozent von ihnen die Westdeutschen für gebildeter, heute sind es nur noch 13 Prozent.

 

 

Ossis sind aus West-Sicht ausländerfeindlich

Auch in den Köpfen der Westdeutschen sind noch so manche Klischees über Ostdeutsche verankert. So halten fast 30 Prozent die Ossis für leicht beeinflussbar, 43 Prozent sogar für ausländerfeindlich. Allerdings hat sich auch hier einiges geändert. Gaben 1990 noch mehr als 60 Prozent der befragten Westdeutschen an, die Ostdeutschen seien obrigkeitshörig, sind es jetzt nur noch 29 Prozent. Beim Thema Demokratie sprechen viele Westdeutschen ihren Landsleuten jedoch Kompetenz ab. Nur noch vier Prozent sagen, die Ossis seien demokratisch, vor 20 Jahren waren es noch 30 Prozent. Für bescheiden werden die Ossis nur noch von jedem Dritten Wessi gehalten. 1990 gab noch jeder zweite Westdeutsche an, die Ossis seien bescheiden.

Beim Thema Fleiß waren sich die Befragten in Ost und West einig. Jeweils zwei Drittel erklärten, es gebe keinen Unterschied mehr.
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Ausmaß der NS-Zwangsarbeit wird unterschätzt Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" 17.09.2010

Nur ein Fünftel (19 Prozent) aller Deutschen ist sich bewusst, dass im Deutschen Reich zwischen 1939 und 1945 über 13 Millionen Menschen Zwangsarbeit leisten mussten. Zwei Drittel (69 Prozent) der Befragten finden das Thema auch heute noch wichtig. 70 Prozent geben an, dass die geleisteten Entschädigungszahlungen für das Ansehen Deutschlands im Ausland wichtig sind. Von den über 75-Jährigen erinnern sich 77 Prozent an Zwangsarbeit in ihrem persönlichen Umfeld, 22 Prozent gaben an, keine Erinnerung an Zwangsarbeiter zu haben. Nur ein Viertel der 14-18jährigen (26 Prozent) hat das Thema NS-Zwangsarbeit ausführlich im Unterricht behandelt.
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Konservatismus-Debatte der CDU: Nur 37 Prozent der Unions-Anhänger halten die CDU für richtig aufgestellt (Kopie 1) ARD-Morgenmagazin 17.09.2010

Mehr als jeder dritte Bundesbürger (37 Prozent) hält die politischen Positionen der CDU für zu konservativ. 32 Prozent meinen hingegen, sie ist zu wenig konservativ. 15 Prozent der Deutschen sind der Auffassung, dass die CDU genau richtig aufgestellt ist. In der Anhängerschaft der Union selbst sind lediglich vier von zehn (37 Prozent) mit der aktuellen politischen Positionierung ihrer Partei zufrieden. Im Unterschied zur Gesamtbevölkerung ist der Wunsch der Unions-Anhänger nach einer konservativeren Ausrichtung ihrer Partei verbreiteter (33 Prozent) als die Feststellung, dass die Christdemokraten zu konservativ aufgestellt sind (20 Prozent).Kurz vor dem zwanzigsten Jahrestag der Wiedervereinigung fällt die Bilanz der letzten 20 Jahre gemischt aus. Die meisten Ostdeutschen (44 Prozent) erkennen eine Verbesserung des eigenen Lebensstandards, in den westlichen Bundesländern bilanziert knapp jeder Zweite (46 Prozent) gleichbleibende Lebensverhältnisse. Unterschiede zeigen sich auch in der Bewertung der eigenen Lebenschancen, welche in den neuen Bundesländern vorwiegend als verbessert (41 Prozent), in den alten Ländern jedoch als verschlechtert (46 Prozent) eingeschätzt werden.Eine Mehrheit in West und Ost ist sich einig, dass sich der Umgang der Menschen miteinander zum Negativen entwickelt hat. Noch kritischer ist das Meinungsbild bei der Entwicklung der sozialen Gerechtigkeit seit 1990: Zwei Drittel stellen in diesem Bereich eine Verschlechterung fest.Jeweils vier von zehn Bundesbürgern sind der Meinung, dass die Demokratie heute unverändert (41 Prozent) oder sogar schlechter funktioniert (39 Prozent) als noch 1990. Aus Sicht von 16 Prozent funktioniert sie besser als vor 20 Jahren.


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