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Konservatismus-Debatte der CDU: Nur 37 Prozent der Unions-Anhänger halten die CDU für richtig aufgestellt (Kopie 1) ARD-Morgenmagazin 17.09.2010

Mehr als jeder dritte Bundesbürger (37 Prozent) hält die politischen Positionen der CDU für zu konservativ. 32 Prozent meinen hingegen, sie ist zu wenig konservativ. 15 Prozent der Deutschen sind der Auffassung, dass die CDU genau richtig aufgestellt ist. In der Anhängerschaft der Union selbst sind lediglich vier von zehn (37 Prozent) mit der aktuellen politischen Positionierung ihrer Partei zufrieden. Im Unterschied zur Gesamtbevölkerung ist der Wunsch der Unions-Anhänger nach einer konservativeren Ausrichtung ihrer Partei verbreiteter (33 Prozent) als die Feststellung, dass die Christdemokraten zu konservativ aufgestellt sind (20 Prozent).Kurz vor dem zwanzigsten Jahrestag der Wiedervereinigung fällt die Bilanz der letzten 20 Jahre gemischt aus. Die meisten Ostdeutschen (44 Prozent) erkennen eine Verbesserung des eigenen Lebensstandards, in den westlichen Bundesländern bilanziert knapp jeder Zweite (46 Prozent) gleichbleibende Lebensverhältnisse. Unterschiede zeigen sich auch in der Bewertung der eigenen Lebenschancen, welche in den neuen Bundesländern vorwiegend als verbessert (41 Prozent), in den alten Ländern jedoch als verschlechtert (46 Prozent) eingeschätzt werden.Eine Mehrheit in West und Ost ist sich einig, dass sich der Umgang der Menschen miteinander zum Negativen entwickelt hat. Noch kritischer ist das Meinungsbild bei der Entwicklung der sozialen Gerechtigkeit seit 1990: Zwei Drittel stellen in diesem Bereich eine Verschlechterung fest.Jeweils vier von zehn Bundesbürgern sind der Meinung, dass die Demokratie heute unverändert (41 Prozent) oder sogar schlechter funktioniert (39 Prozent) als noch 1990. Aus Sicht von 16 Prozent funktioniert sie besser als vor 20 Jahren.


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Mehrheit der Bürger will nicht für Pakistan spenden ARD-Morgenmagazin 20.08.2010

Trotz des verheerenden Ausmaßes der Flutkatastrophe in Pakistan wollen sechs von zehn Deutschen (58 Prozent) überhaupt nicht für die Opfer der Überschwemmung spenden. Lediglich jeder zehnte Deutsche (12 Prozent) hat bereits gespendet, ein Viertel der Bundesbürger (24 Prozent) hat dies noch vor.

 

Hauptmotive für fehlende Spendenbereitschaft sind vor allem persönliche finanzielle Gründe sowie Zweifel, dass die Spenden an der richtigen Stelle ankommen. Die aus Sicht der Befragten politische und kulturelle Distanz zu Pakistan sowie die grundsätzliche Ablehnung von Spenden sind weitere Gründe.


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Volksentscheide würden Rente mit 65 und Afghanistan-Abzug erwirken Kontraste 05.08.2010

Wie zuletzt im DeutschlandTREND für das ARD-Morgenmagazin spricht sich eine Mehrheit der Bundesbürger seit vielen Jahren in Umfragen für Volksentscheide auch auf der Bundesebene aus. Hätten sie die Möglichkeit direkt abzustimmen, würden die Bürger aktuell mit jeweils deutlichen Mehrheiten für die Wiedereinführung der Rente mit 65 sowie einen schnellen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan votieren. Finanzhilfen Deutschlands für stark verschuldete EU-Staaten stießen bei einem Volksentscheid dagegen mehrheitlich auf Ablehnung. Ein Verbot von Neubauten von Moscheen fände ebenso wenig eine mehrheitliche Unterstützung wie die Zulassung von Folter bei Ermittlungsverfahren mit dem Ziel, Leben zu retten.
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Große Mehrheit für mehr Volksentscheide / Knappe Mehrheit erwartet, dass Schwarz-Gelb durchhält ARD - Morgenmagazin 23.07.2010

Nach den Volksentscheiden in Bayern zum Rauchverbot und zur Schulpolitik in Hamburg wird wieder über die Einführung von Volksentscheiden auf Bundesebene diskutiert. Drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) sprechen sich ganz allgemein für Volksentscheide auch auf der Bundesebene aus. Jeder Fünfte (21 Prozent) ist dagegen der Ansicht, dass die politischen Entscheidungen wie bisher von den gewählten Abgeordneten getroffen werden sollen.

 

Eine knappe Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) geht davon aus, dass Bundeskanzlerin Merkel die schwarz-gelb Bundesregierung bis zum Ende der Legislaturperiode führen wird. Vier von zehn (42 Prozent) bezweifeln, dass die Koalition durchhält, die angesichts der jüngsten regierungsinternen Kontroversen über die Sparpläne weiter in der Kritik steht.

 

 


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Hälfte der Eltern hält Schulsystem für ungerecht Bertelsmann Stiftung 09.07.2010

Die Hälfte der Eltern von Schulkindern empfinden das deutsche Schulsystem als ungerecht. Während Eltern von Grundschülern das Schulsystem noch überwiegend als gerecht bewerten  (59 Prozent), sind es vor allem Eltern von Haupt- und Realschülern, die die Gerechtigkeit des Schulsystems in Frage stellen (58 Prozent). Als Hauptaufgaben der Schule von heute gelten bei Eltern wie Nicht-Eltern die Wissensvermittlung und die Anleitung zum selbständigen Lernen und Wissensanwendung. Danach folgen die Vermittlung sozialen Handelns sowie die Befähigung zur Persönlichkeitsentfaltung und Lebensgestaltung. 74 Prozent der Eltern unterstützen ihre Kinder bei schulischen Aufgaben. Auffällig ist, dass vor allem Eltern mit hohem (81 Prozent) und mittleren (83 Prozent) Schulabschluss und nur 57 Prozent der Eltern mit niedrigem Schulabschluss ihre Kinder im Bedarfsfall unterstützen.
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