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LänderTREND

Baden-Württemberg September 2017 im Auftrag von SWR und Stuttgarter Zeitung

Sonntagsfrage Bundestagswahl in Baden-Württemberg

Sonntagsfrage Bundestagswahl in Baden-Württemberg

Wichtigste politische Probleme in Deutschland

Wichtigste politische Probleme in Deutschland

Parteikompetenz: Die wichtigsten Aufgaben in Deutschland lösen

Parteikompetenz: Die wichtigsten Aufgaben in Deutschland lösen

Direktwahl Bundeskanzler/in: Merkel vs. Schulz

Direktwahl Bundeskanzler/in: Merkel vs. Schulz

Direktwahl Bundeskanzler/-in: Baden-Württemberg vs. Deutschland

Direktwahl Bundeskanzler/-in: Baden-Württemberg vs. Deutschland

Koalitionsbewertungen

Koalitionsbewertungen

Koalitionsbewertungen
(nach Parteianhängern)

Koalitionsbewertungen (nach Parteianhängern)

Koalitionsbewertungen
im Vergleich zu Wahlberechtigten bundesweit

Koalitionsbewertungen im Vergleich zu Wahlberechtigten bundesweit

Sonntagsfrage Bundestagswahl in Baden-Württemberg

Sonntagsfrage Bundestagswahl in Baden-Württemberg

Wichtigste politische Probleme in Deutschland

Wichtigste politische Probleme in Deutschland

Parteikompetenz: Die wichtigsten Aufgaben in Deutschland lösen

Parteikompetenz: Die wichtigsten Aufgaben in Deutschland lösen

Direktwahl Bundeskanzler/in: Merkel vs. Schulz

Direktwahl Bundeskanzler/in: Merkel vs. Schulz

Direktwahl Bundeskanzler/-in: Baden-Württemberg vs. Deutschland

Direktwahl Bundeskanzler/-in: Baden-Württemberg vs. Deutschland

Koalitionsbewertungen

Koalitionsbewertungen

Koalitionsbewertungen
(nach Parteianhängern)

Koalitionsbewertungen (nach Parteianhängern)

Koalitionsbewertungen
im Vergleich zu Wahlberechtigten bundesweit

Koalitionsbewertungen im Vergleich zu Wahlberechtigten bundesweit

Sonntagsfrage Bundestagswahl: CDU weiterhin klar stärkste Kraft in Baden-Württemberg
Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl liegt die CDU in Baden-Württemberg weiter deutlich vorne. Wäre bereits am nächsten Sonntag Bundestagswahl, könnte die CDU im Südwesten mit 42 Prozent rechnen, ein Prozentpunkt weniger als bei der Umfrage im Juli. Die SPD könnte aktuell mit 17 Prozent rechnen, ein Minus von zwei Punkten. Auch die Grünen haben in den letzten zwei Monaten an Rückhalt in Baden-Württemberg verloren (-2  Punkte) und kämen auf 12 Prozent. Die FDP käme unverändert auf 9 Prozent. Die AfD kann seit Juli um 3 Punkte zulegen und hätte aktuell 11 Punkte in Aussicht. Auch die Linke kann 2 Punkte zulegen und läge mit 6 Prozent oberhalb der 5-Prozent-Schwelle. Die sonstigen Parteien kämen zusammen auf 3 Prozent.


Flüchtlingspolitik auch im Südwesten zentrales Thema

Der Themenkomplex Flüchtlinge, Einwanderungs- und Asylpolitik ist aus Sicht der Baden-Württemberger die mit Abstand drängendste Aufgabe in Deutschland. Auch wenn die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge deutlich gesunken ist, sind die mit der Einwanderung verbundenen Probleme für knapp die Hälfte der Bürger im Südwesten (48 Prozent) die wichtigste politische Aufgabe. Sie hat in Baden-Württemberg einen ähnlich hohen Stellenwert wie in Deutschland insgesamt, wo 47 Prozent der Bürger die Flüchtlingspolitik als zentral einstufen (vgl. ARD-DeutschlandTREND August / KW 34).
Auf Platz 2 der Themenagenda folgt die Bildungspolitik, die für jeden Fünften Baden-Württemberger (20 Prozent) im Vordergrund steht und damit als wichtiger als in Deutschland insgesamt (13 Prozent) erachtet wird. Alterssicherung und Fragen sozialer Gerechtigkeit zählen für jeweils knapp ein Fünftel (18 Prozent) der baden-württembergischen Bürger zu den zentralen Problemen, denen sich Deutschland stellen muss.


Union personell und inhaltlich gut aufgestellt
Auch wenn Bundeskanzlerin Merkel im Vergleich zum Juli leicht an Rückhalt in Baden-Württemberg verloren hat, ist die CDU mit ihr als Spitzenkandidatin sehr gut aufgestellt. Wenn die Bürger im Südwesten den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würde sich gut die Hälfte (53 Prozent, -4), für Angela Merkel entscheiden. Martin Schulz liegt mit 26 Prozent – auch wenn er sich seit Juli leicht verbessern konnte (+3 Punkte) – weiterhin deutlich hinter der amtierenden Kanzlerin.
Neben ihrem personellen Angebot überzeugt die Union die Baden-Württemberger inhaltlich: vier von zehn trauen am ehesten der Union zu, die wichtigsten Aufgaben in Deutschland zu lösen (39 Prozent, -6). Auch wenn dies etwas weniger Bürger als noch im Juli sind, liegt die Union damit im Urteil der Baden-Württemberger weiterhin deutlich vor SPD (16 Prozent, -1) und Grünen (5 Prozent, -1). Über ein Viertel (27 Prozent) traut jedoch keiner Partei zu, die zentralen Aufgaben zu bewältigen.


Koalitionspräferenz: Große Koalition oder Schwarz-gelb

Mit Blick auf die Zusammensetzung der künftigen Bundesregierung finden die Fortsetzung der Großen Koalition und eine Koalition aus Union und FDP ähnlichen Anklang (46 Prozent). Eine Regierungsbildung von Union und Grünen, die in Baden-Württemberg gemeinsam regieren, würden 43 Prozent der Baden-Württemberger begrüßen. Im Laufe des Wahlkampfes hat das schwarz-grüne Regierungsmodell jedoch an Unterstützung verloren (-6 Punkte im Vergleich zu Juli). Gleiches gilt für ein Bündnis aus Union und Grünen unter Einbindung der FDP, das bei rund einem Drittel der Baden-Württemberger (34 Prozent, -6) auf Akzeptanz stößt.
Die geringste Präferenz haben die Bürger im Südwesten für eine Ampel aus SPD, Grünen und FDP (27 Prozent, -2) und ein Rot-Rot-Grünes Bündnis (23 Prozent, -3).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Baden-Württemberg ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.002 Befragte

Erhebungszeitraum:31. August bis 05. September 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de