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LänderTREND

Baden-Württemberg September 2018 im Auftrag des SWR und der Stuttgarter Zeitung

Sonntagsfrage Landtagswahl Baden-Württemberg

Sonntagsfrage Landtagswahl Baden-Württemberg

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Grünen

Zufriedenheit mit den Grünen

Zufriedenheit mit der CDU

Zufriedenheit mit der CDU

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit Winfried Kretschmann

Politikerzufriedenheit Winfried Kretschmann

Dritte Amtszeit für Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Dritte Amtszeit für Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Direktwahl Ministerpräsident: Kretschmann vs. Strobl

Direktwahl Ministerpräsident: Kretschmann vs. Strobl

Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Stuttgart

Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Stuttgart

Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Stuttgart
Stadt vs. Land

Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Stuttgart Stadt vs. Land

Sonntagsfrage Landtagswahl Baden-Württemberg

Sonntagsfrage Landtagswahl Baden-Württemberg

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Grünen

Zufriedenheit mit den Grünen

Zufriedenheit mit der CDU

Zufriedenheit mit der CDU

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit Winfried Kretschmann

Politikerzufriedenheit Winfried Kretschmann

Dritte Amtszeit für Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Dritte Amtszeit für Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Direktwahl Ministerpräsident: Kretschmann vs. Strobl

Direktwahl Ministerpräsident: Kretschmann vs. Strobl

Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Stuttgart

Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Stuttgart

Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Stuttgart
Stadt vs. Land

Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in Stuttgart Stadt vs. Land

Ministerpräsident Kretschmann: Mehrheit wünscht sich dritte Amtszeit

Ministerpräsident Kretschmann ist der mit Abstand populärste Politiker in Baden-Württemberg. Mit seiner Arbeit sind drei Viertel der Bürger zufrieden (75 Prozent, -1 im Vergleich zum März 2017) und er wird parteiübergreifend geschätzt. Mit Ausnahme der Anhänger der AfD, unter denen sich Lob und Kritik in etwa die Waage halten, überwiegt bei den Anhängern aller anderen Parteien die Zufriedenheit mit seiner Arbeit deutlich.

Im Ergebnis würde es eine Mehrheit (63 Prozent) begrüßen, wenn Winfried Kretschmann für eine dritte Amtszeit kandidiert. Außer den Anhängern der AfD würden die Anhänger aller Parteien eine erneute Kandidatur des amtierenden Ministerpräsidenten begrüßen. Kretschmanns Überzeugungskraft als Ministerpräsident spiegelt sich auch im direkten Vergleich mit CDU-Innenminister Thomas Strobl: Wenn die Baden-Württemberger den Ministerpräsidenten direkt wählen könnten, würden sich 67 Prozent für Winfried Kretschmann, 14 Prozent für Thomas Strobl entscheiden.

Große Zufriedenheit mit der Landesregierung

Die Landesregierung überzeugt weiterhin eine Mehrheit der Bürger in Baden-Württemberg. Ähnlich wie im Januar sind sechs von zehn Bürgern sehr zufrieden bzw. zufrieden (60 Prozent, -1) mit der Leistung der Landesregierung, ein gutes Drittel (38 Prozent, +1) übt hingegen Kritik. Damit zählt das baden-württembergische Kabinett bundesweit nach dem schwarz-grün-gelb regierten Schleswig-Holstein zu den Landesregierungen mit dem höchsten Ansehen. Die Anhänger der Regierungsparteien urteilen mit jeweils großer Mehrheit wohlwollend über die grün-schwarze Landesregierung. Die Zustimmung geht allerdings über das Regierungslager hinaus: auch eine Mehrheit der Anhänger von SPD und FDP bewertet die Regierungsarbeit positiv. Lediglich in den Linken- und AfD-Anhängerschaften fällt das Urteil mehrheitlich negativ aus.

Betrachtet man die Regierungsparteien getrennt, schneiden die Grünen deutlich besser als ihr Koalitionspartner ab. Mit ihrer Regierungsarbeit sind ebenfalls ähnlich wie zu Jahresbeginn 56 Prozent der Bürger zufrieden (-1 Prozentpunkt in Vergleich zum Januar), 41 Prozent unzufrieden. Das Urteil über die Leistung der CDU fällt hingegen mehrheitlich kritisch aus: 38 Prozent sind zufrieden mit der Leistung der CDU (-2 Prozentpunkte), 58 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden.

Sonntagsfrage: Grüne hauchdünn vor CDU, SPD auf Rekordtief

Wäre bereits am kommenden Sonntag Landtagswahl lägen die Grünen unverändert zu Januar bei 29 Prozent und damit hauchdünn vor der CDU, die einen Punkt abgeben muss und 28 Prozent in Aussicht hätte. Die SPD käme auf 11 Prozent, ein Minus von 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Januar und Rekordtief im BW-Trend. Sie läge damit hinter der AfD, die auf 15 Prozent kommt und 3 Punkte zulegen kann. FDP und Linke könnten mit jeweils 7 Prozent rechnen, wobei die FDP im Vergleich zum Jahresbeginn einen Punkt verliert, die Linke einen Punkt hinzugewinnen kann. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf 3 Prozent.

Geteiltes Echo zu Fahrverboten in Stuttgart

Ab Anfang 2019 gilt in Stuttgart ein Fahrverbot für ältere Dieselfahrzeuge. Diese Regelung stößt in der Bevölkerung auf ein geteiltes Echo: für knapp die Hälfte (46 Prozent) geht ein solches Verbot in die richtige Richtung, für die andere Hälfte (50 Prozent) in die falsche.  Etwas höher fällt die Zustimmung tendenziell in der Stadt Stuttgart aus (55:43 Prozent). Umgekehrt verhält es sich im Stuttgarter Umland (47:53 Prozent), wo zahlreiche Pendler ihren Wohnsitz haben.

Die Anhänger von Grünen und Linken (jeweils 60:37 Prozent) und SPD (51:45 Prozent) sprechen sich mehrheitlich für Fahrverbote aus. In den Lagern von CDU (43:54 Prozent), FDP (39:57 Prozent) und AfD (21:76 Prozent) überwiegt die Ablehnung.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Baden-Württemberg

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1003 Befragte

Erhebungszeitraum:05. bis 10. September 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de