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LänderTREND

Baden-Württemberg September 2019 im Auftrag des SWR und der Stuttgarter Zeitung

Sonntagsfrage Landtagswahl Baden-Württemberg

Sonntagsfrage Landtagswahl Baden-Württemberg

Wirtschaftliche Lage

Wirtschaftliche Lage

Wirtschaftliche Lage
(im Zeitverlauf)

Wirtschaftliche Lage (im Zeitverlauf)

Künftige wirtschaftliche Entwicklung im Land

Künftige wirtschaftliche Entwicklung im Land

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien: Grüne

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien: Grüne

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien: CDU

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien: CDU

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit Winfried Kretschmann

Politikerzufriedenheit Winfried Kretschmann

Direktwahl Ministerpräsident/in

Direktwahl Ministerpräsident/in

Kandidatur von Winfried Kretschmann für dritte Amtszeit

Kandidatur von Winfried Kretschmann für dritte Amtszeit

Kandidatur von Winfried Kretschmann

Kandidatur von Winfried Kretschmann

Kandidatur von Winfried Kretschmann

Kandidatur von Winfried Kretschmann

Sonntagsfrage Landtagswahl Baden-Württemberg

Sonntagsfrage Landtagswahl Baden-Württemberg

Wirtschaftliche Lage

Wirtschaftliche Lage

Wirtschaftliche Lage
(im Zeitverlauf)

Wirtschaftliche Lage (im Zeitverlauf)

Künftige wirtschaftliche Entwicklung im Land

Künftige wirtschaftliche Entwicklung im Land

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien: Grüne

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien: Grüne

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien: CDU

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien: CDU

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit Winfried Kretschmann

Politikerzufriedenheit Winfried Kretschmann

Direktwahl Ministerpräsident/in

Direktwahl Ministerpräsident/in

Kandidatur von Winfried Kretschmann für dritte Amtszeit

Kandidatur von Winfried Kretschmann für dritte Amtszeit

Kandidatur von Winfried Kretschmann

Kandidatur von Winfried Kretschmann

Kandidatur von Winfried Kretschmann

Kandidatur von Winfried Kretschmann

Mehrheit der Baden-Württemberger begrüßt erneute Kandidatur Kretschmanns

Winfried Kretschmann hat in der letzten Woche erklärt, bei der Landtagswahl 2021 erneut zu kandidieren. Bei den Bürgerinnen und Bürgern in Baden-Württemberg stößt seine Entscheidung auf große Zustimmung: 71 Prozent finden es sehr gut (22 Prozent) oder gut (49 Prozent), dass sich der amtierende Ministerpräsident zur Wiederwahl stellt. Die größte Unterstützung erfährt seine Kandidatur in den eigenen Reihen (85 Prozent), aber auch die Anhänger der SPD (79 Prozent), der CDU (74 Prozent) und der FDP (64 Prozent) begrüßen mit großer Mehrheit, das Kretschmann eine dritte Amtszeit anstrebt. Selbst in den Reihen der AfD bewerten 44 Prozent die erneute Kandidatur des Grünen-Politikers positiv.

Die Befürworter einer dritten Amtszeit Kretschmanns begründen dies in erster Linie mit seiner Befähigung für das Amt: 53 Prozent derer, die seine Kandidatur begrüßen, halten ihn für einen guten Ministerpräsidenten und Landesvater, denn sie finden, dass Kretschmann ein „fähiger Mann ist“, der „einen guten Job macht“. Ein knappes Fünftel (17 Prozent) lobt ihn als ehrlich, glaubhaft, zuverlässig und bodenständig. 15 Prozent schätzen seine Erfahrung sowie die Kontinuität und Beständigkeit im Amt. Gut jeder zehnte Befürworter (11 Prozent) sieht schlicht keine gute Alternative zu Kretschmann. Die Kritiker einer dritten Amtszeit halten Winfried Kretschmann entweder für zu alt (39 Prozent) oder würden grundsätzlich eine Begrenzung auf zwei Amtsperioden begrüßen (20 Prozent). Jeder Fünfte, der Kretschmanns Kandidatur kritisch gegenüber steht (22 Prozent), begründet dies mit parteipolitischen Gesichtspunkten, wobei den einen seine Politik zu grün (16 Prozent), anderen nicht grün genug ist (6 Prozent).

Kretschmann - der mit Abstand populärste Landespolitiker mit parteiübergreifendem Ansehen

Die große Unterstützung für eine erneute Kandidatur spiegelt sich auch in der hohen Zufriedenheit mit Kretschmanns politischer Arbeit. Drei Viertel der Bürger (77 Prozent, +5 im Vergleich zu März) sind sehr zufrieden oder zufrieden mit seiner Leistung. Mit weitem Abstand folgt die CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann, die knapp ein Viertel (23 Prozent) der Bürger überzeugen kann. Dabei reicht Kretschmanns Popularität weit über das eigene Lager hinaus. Nicht nur die Anhänger der Grünen (89 Prozent), auch die Anhänger der FDP (85 Prozent), der CDU (83 Prozent), der SPD (70 Prozent) und selbst der AfD (56 Prozent) sind mehrheitlich zufrieden mit seiner Arbeit als Ministerpräsident. Im bundesweiten Vergleich ist Winfried Kretschmann der mit Abstand beliebteste Ministerpräsident.

Entsprechend deutlich fällt das Meinungsbild in Baden-Württemberg aus, wenn es um das Amt des Ministerpräsidenten geht. Könnte der Ministerpräsident oder die Ministerpräsidentin direkt gewählt werden, würden sich gut zwei Drittel (69 Prozent) für Winfried Kretschmann, rund jeder achte (13 Prozent) für Susanne Eisenmann entscheiden.

Große Zufriedenheit mit der Landesregierung in gutem konjunkturellen Umfeld

Auch die Landesregierung überzeugt die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg (65 Prozent). Dabei kann sie nicht nur vom großen Ansehen des Ministerpräsidenten, sondern auch von einem positiven Konjunkturumfeld profitieren. Auch wenn sich die wirtschaftliche Stimmung im Vergleich zum März leicht eingetrübt hat (-8 Prozentpunkte), bewerten immer noch 82 Prozent der Baden-Württemberger die Wirtschaftslage im Land als sehr gut oder gut.

Mehrheitlich positiv über die grün-schwarze Landesregierung urteilen sowohl die Anhänger der Regierungsparteien als auch von SPD und FDP. Einzig die Anhänger der AfD sehen das Regierungshandeln zu weiten Teilen kritisch.

Bei einer differenzierten Bewertung der Regierungsparteien schneiden die Grünen deutlich besser ab als ihr Koalitionspartner CDU. Mit der Arbeit der Grünen ist eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger zufrieden (60 Prozent), sie schneiden damit nochmals besser ab als schon im Frühjahr (+6 Prozentpunkte).  Mit dem Wirken der CDU in der Landesregierung sind ähnlich wie im März 38 Prozent (+2) zufrieden.

Sonntagsfrage: Grüne auf Rekordhoch

Die Grünen können sich im Vergleich zu März deutlich verbessern. Wäre bereits am kommenden Sonntag Landtagswahl, kämen die Grünen auf 38 Prozent (+6 Prozentpunkte) – der höchste Wert, der je in einem LänderTREND von infratest dimap für sie gemessen wurde. Damit könnten sie ihren Vorsprung auf ihren Koalitionspartner CDU ausbauen. Die Christdemokraten hätten aktuell 26 Prozent (-2 Prozentpunkte) in Aussicht. Die SPD käme nach Verlusten auf 8 Prozent (-4) und wäre damit erstmals einstellig in Baden-Württemberg. Die AfD läge bei aktuell 12 Prozent (+1), die FDP bei 8 Prozent (-1). Die Linke würde mit 3 Prozent (-1) an der Mandatsschwelle scheitern. Alle anderen Parteien kämen zusammen auf 5 Prozent.

Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im   Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wählerinnen und Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem der Wahlkampf mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Baden-Württemberg

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1004 Befragte

Erhebungszeitraum:16.-17. September 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de