Baden-WürttembergTREND Dezember 2020

im Auftrag des SWR

Aktuelle Corona-Maßnahmen: Zwei Drittel halten die Maßnahmen für angemessen

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten seit vergangenen Samstag in Baden-Württemberg neue Maßnahmen und Beschränkungen. Außerdem haben sich Bund und Länder auf einen Lockdown verständigt, der seit Mittwoch in Kraft ist. Unter anderem bleiben nur Geschäfte des täglichen Bedarfs geöffnet, andere Bereiche des öffentlichen Lebens wurden heruntergefahren. Diese Beschlüsse stoßen in Baden-Württemberg auf hohe Akzeptanz: gut zwei Drittel (68 Prozent) halten die aktuellen Maßnahmen für angemessen. Ein Siebtel (15 Prozent) hätte sich sogar strengere Auflagen gewünscht. Ebenso vielen (15 Prozent) gehen die Beschlüsse von Bund und Ländern hingegen zu weit. Unterstützung finden die aktuellen Maßnahmen mehrheitlich in allen Parteianhängerschaften - mit Ausnahme der AfD-Anhänger, unter denen gut jeder Zweite (56 Prozent) die Maßnahmen als zu weitgehend betrachtet.

Der Rückhalt für die Auflagen zur Eindämmung der Pandemie ist damit etwas größer als im Oktober. Vor gut zwei Monaten betrachteten 59 Prozent die damals geltenden Auflagen als ausreichend, 12 Prozent kritisierten sie als zu weitreichend, ein gutes Viertel (27 Prozent) betrachtete sie als unzureichend.

Vier von Zehn sorgen sich vor Infektion und um medizinische Versorgung

Derzeit machen sich vier von zehn Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg (42 Prozent) sehr große (13 Prozent) oder große (29 Prozent) Sorgen, dass sie sich selbst oder Mitglieder der eigenen Familie mit dem Virus anstecken. Die Mehrheit  (58 Prozent) hat hingegen weniger große (40 Prozent) oder kleine (18 Prozent) Bedenken vor einer Ansteckung.

Ähnlich fällt die Einschätzung aus, wenn es um die medizinische Versorgung geht: vier von Zehn (39 Prozent) befürchten, dass nicht jeder Erkrankte angemessen versorgt wird, dem Gros (59 Prozent) bereitet dies indes keine Sorge.

Außerdem finden Sie im aktuellen Baden-WüttembergTREND folgende Ergebnisse:

  • Wirtschaft und Gesellschaft: Mehrheit in Sorge
  • Krisenmanagement der Landesregierung: Akzeptanz überwiegt deutlich, aber geringer als im Frühjahr
  • Sonntagsfrage: politische Stimmung weitgehend stabil, Grüne stärkste Kraft

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Kontakt
Anja Miriam Simon

Baden-Württemberg

Sonntagsfrage

Übersicht & Zeitverlauf

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Wahlberechtigte in Baden-Württemberg

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren

Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.001 Befragte

Erhebungszeitraum

14. - 16. Dezember 2020

Schwankungsbreite

liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

© infratest dimap

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