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LänderTREND

Berlin Mai 2018 im Auftrag des rbb und der Berliner Morgenpost

Sonntagsfrage Abgeordnetenhauswahl

Sonntagsfrage Abgeordnetenhauswahl

Politikerzufriedenheit: Müller, Lederer, Pop

Politikerzufriedenheit: Müller, Lederer, Pop

Politikerzufriedenheit
(nach Parteianhängern)

Politikerzufriedenheit (nach Parteianhängern)

Sonntagsfrage Abgeordnetenhauswahl

Sonntagsfrage Abgeordnetenhauswahl

Politikerzufriedenheit: Müller, Lederer, Pop

Politikerzufriedenheit: Müller, Lederer, Pop

Politikerzufriedenheit
(nach Parteianhängern)

Politikerzufriedenheit (nach Parteianhängern)

Politisch fragmentierte Stadtgesellschaft

In der aktuellen landespolitischen Stimmung erfüllen weder SPD noch CDU den Anspruch, führende politische Kraft in der Stadt zu sein. Bei einer Abgeordnetenhauswahl käme die SPD derzeit auf einen Stimmenanteil von 18 Prozent, drei Punkte weniger als noch im vergangenen Herbst. Die Sozialdemokraten fallen damit auf den niedrigsten Wert im BerlinTREND und erstmals auf Platz Drei. Von der SPD-Schwäche kann die CDU nicht profitieren. Sie gibt 2 Punkte ab und hätte aktuell einen Stimmenanteil von 21 Prozent in Aussicht. Zulegen kann dagegen die Linke (+3), die mit einem Anteil von 22 Prozent Kopf-an-Kopf mit der CDU liegt. Leichte Zuwächse zu September 2017 verbuchen die Grünen, sie würden 15 Prozent (+1) erzielen. Die AfD legt in ähnlichem Umfang auf 11 Prozent (+1) zu. Die FDP liegt etwas schwächer als im vergangenen Herbst (-1) und könnte derzeit mit 6 Prozent rechnen.

 

Die Berliner Sozialdemokraten verspüren den negativen Bundestrend, kämpfen aber weiterhin mit landespolitischen Schwächen. Der SPD-Bürgermeister ist zwar bekannter und populärer als die Senatsspitzen von Linken und Grünen, Michael Lederer und Ramona Pop, erhält aber selbst nur von jedem dritten Berliner (36 Prozent) ein positives Zeugnis ausgestellt, während die Hälfte (49 Prozent) sich zu seiner Arbeit kritisch äußert. Im Vergleich der deutschen Ministerpräsidenten verharrt der SPD-Regierungschef damit auf dem letzten Platz.  

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Berlin

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1000 Befragte

Erhebungszeitraum:9.-12. Mai 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Roberto Heinrich

Senior Projektleiter Meinungs- und Wahlforschung

roberto.heinrich @remove-this.infratest-dimap.de