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LänderTREND

Brandenburg November 2017 im Auftrag des rbb

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl und Ergebnis der Bundestagswahl in Brandenburg

Sonntagsfrage Landtagswahl und Ergebnis der Bundestagswahl in Brandenburg

Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung
(im Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung (im Zeitverlauf)

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Zufriedenheit mit Dietmar Woidke
(im Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit Dietmar Woidke (im Zeitverlauf)

Gescheiterte Kreisreform als Anlass für Neuwahlen

Gescheiterte Kreisreform als Anlass für Neuwahlen

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl und Ergebnis der Bundestagswahl in Brandenburg

Sonntagsfrage Landtagswahl und Ergebnis der Bundestagswahl in Brandenburg

Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung
(im Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Arbeit der Landesregierung (im Zeitverlauf)

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Zufriedenheit mit Dietmar Woidke
(im Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit Dietmar Woidke (im Zeitverlauf)

Gescheiterte Kreisreform als Anlass für Neuwahlen

Gescheiterte Kreisreform als Anlass für Neuwahlen

Regierung und Woidke fallen auf niedrigsten Wert der Legislaturperiode

Die gescheiterte Kreisreform hat in Brandenburg deutliche Spuren in der Wahrnehmung von rot-roter Landesregierung und SPD-Ministerpräsident hinterlassen. Mit der Arbeit des Landeskabinetts ist etwa die Hälfte der Wahlberechtigten zufrieden (47 Prozent), etwa ebenso viele (50 Prozent) äußern sich kritisch. Damit fällt die Popularität des Potsdamer Regierungsbündnisses auf das niedrigste Niveau der laufenden Legislaturperiode. Auch SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke verliert sichtbar an Zustimmung. Nach 63 Prozent im Mai bewerten aktuell 54 Prozent der Wahlberechtigten seine Arbeit positiv, auch für ihn der niedrigste Wert der aktuellen Amtsperiode. Dennoch bleibt der SPD-Amtsinhaber der mit Abstand bekannteste und populärste brandenburgische Landespolitiker.

Gescheiterte Kreisreform für Mehrheit kein Grund für vorgezogene Neuwahlen

Die gescheiterte Kreisreform beeinträchtigt die Wahrnehmung von rot-roter Landesregierung und SPD-Ministerpräsident. Sie gilt jedoch bei acht von zehn Wahlberechtigten (80 Prozent) und auch lagerübergreifend nicht als hinreichender Grund für Neuwahlen im Bundesland. Nur 15 Prozent der Brandenburger sehen im Stopp des Reformprojekts einen rechtfertigenden Anlass für einen vorgezogenen Urnengang, wie ihn die CDU-Fraktion im Potsdamer Landtag fordert. 

Sonntagsfrage: SPD fällt auf Rekordtief, CDU ebenfalls mit Einbußen, AfD und FDP legen deutlich zu

Bei vorgezogenen Landtagswahlen zum jetzigen Zeitpunkt käme die brandenburgische SPD – als Folge der Kreisreform-Debatte, aber auch der bundespolitischen Aufstellung der Sozialdemokraten – deutlich unter Druck. Die SPD verliert gegenüber der letzten Erhebung vom Juni
5 Punkte und könnte aktuell nur mit 23 Prozent Wähleranteil rechnen – der bislang niedrigste SPD-Wert im BrandenburgTREND. Allerdings würde auch die märkische CDU von Neuwahlen nicht profitieren. Die CDU gibt gegenüber Juni 3 Punkte ab und käme auf 22 Prozent.

Klarer Nutznießer wäre dagegen die AfD. Sie legt zum Juni 5 Punkte zu und wäre mit 20 Prozent drittstärkste Partei vor der Linken, die ähnlich wie im Frühsommer auf 17 Prozent (-1) käme. Während die Grünen stabil bei 6 Prozent liegen, spürt die brandenburgische FDP nach der Bundestagswahl sichtbar bundespolitischen Rückenwind. Die Liberalen würden mit momentan 7 Prozent wieder in den Potsdamer Landtag zurückkehren. Anderen Parteien bliebe dagegen der Landtagseinzug verwehrt.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Brandenburg (Deutsche ab 16 Jahren)

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1005 Befragte

Erhebungszeitraum:07.-11. November 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Roberto Heinrich

Senior Projektleiter Meinungs- und Wahlforschung

roberto.heinrich @remove-this.infratest-dimap.de