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LänderTREND

Brandenburg August 2019 im Auftrag der ARD

Sonntagsfrage Landtagswahl
Vergleich zum Ergebnis der Landtagswahl 2014

Sonntagsfrage Landtagswahl Vergleich zum Ergebnis der Landtagswahl 2014

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Vergleich zur Landtagswahl 2014

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Vergleich zur Landtagswahl 2014

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Vergleich zur Landtagswahl 2014

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Vergleich zur Landtagswahl 2014

Wechselstimmung

Wechselstimmung

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit im Vergleich zu 2014

Politikerzufriedenheit im Vergleich zu 2014

Politikerzufriedenheit: Dietmar Woidke

Politikerzufriedenheit: Dietmar Woidke

Vertretung ostdeutscher Interessen

Vertretung ostdeutscher Interessen

Interessensvertretung in der Politik

Interessensvertretung in der Politik

Interessensvertretung in der Politik

Interessensvertretung in der Politik

Sonntagsfrage Landtagswahl
Vergleich zum Ergebnis der Landtagswahl 2014

Sonntagsfrage Landtagswahl Vergleich zum Ergebnis der Landtagswahl 2014

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Vergleich zur Landtagswahl 2014

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Vergleich zur Landtagswahl 2014

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Vergleich zur Landtagswahl 2014

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Vergleich zur Landtagswahl 2014

Wechselstimmung

Wechselstimmung

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit im Vergleich zu 2014

Politikerzufriedenheit im Vergleich zu 2014

Politikerzufriedenheit: Dietmar Woidke

Politikerzufriedenheit: Dietmar Woidke

Vertretung ostdeutscher Interessen

Vertretung ostdeutscher Interessen

Interessensvertretung in der Politik

Interessensvertretung in der Politik

Interessensvertretung in der Politik

Interessensvertretung in der Politik

Sonntagsfrage: SPD und AfD Kopf an Kopf

Brandenburg ist das einzige ostdeutsche Bundesland, in dem die SPD seit 1990 bisher durchgehend stärkste Kraft ist. Auch wenn zehn Tage vor der Landtagswahl das Rennen um Platz eins noch völlig offen ist, deuten sich für die Wahl am 1. September kräftige Verschiebungen in der brandenburgischen Parteienlandschaft an. Die SPD könnte sich gegenüber Juni dieses Jahres mit aktuell 22 Prozent zwar verbessern (+ 4 Prozentpunkte), würde ihr letztes Landtagswahlergebnis (31,9 Prozent) aber klar verfehlen und mit einem historischen Tief erstmals unter 30 Prozent rutschen. Die AfD könnte sich gegenüber 2014 hingegen deutlich verbessern (2014: 12,2 Prozent) und mit ebenfalls 22 Prozent zur SPD aufschließen.

Auf Platz 3 läge die CDU, die mit einem Stimmenanteil von 18 Prozent (2013: 23,0 Prozent) Verluste zu verzeichnen hätte. Auf den vierten Platz käme die Linke mit 15 Prozent (2014: 18,6 Prozent). Die Grünen könnten ihr Wahlergebnis von 2014 in etwa verdoppeln und hätten 12 Prozent in Aussicht (2014: 6,2 Prozent).

Die FDP, die 2014 mit Rekordtief (1,5 Prozent) aus dem Potsdamer Landtag ausgeschieden ist, kann zulegen, ihr Wiedereinzug ist mit aktuell 5 Prozent aber noch offen. Die Freien Wähler würden mit 4 Prozent (2014: 2,7 Prozent) an der Mandatsschwelle scheitern, wenn sie nicht wie bei der letzten Landtagswahl über den Gewinn eines Direktmandats an der Sitzverteilung teilnehmen. Alle anderen Parteien kämen zusammen genommen auf 2 Prozent der Stimmen.

Wäre dies der tatsächliche Wahlausgang, hätte die amtierende rot-rote Regierung keine Mehrheit im Landtag mehr. Die Regierungsbildung wäre bei diesen Mehrheitsverhältnissen voraussichtlich auch ausgesprochen schwierig: für Zwei-Parteien-Bündnisse gäbe es nach dem aktuellen Stand keine Mehrheit im Landtag. Eine rot-rot-grüne Dreierkoalition hätte dann eine Mehrheit, wenn die Freien Wähler nicht mehr im Landtag vertreten wären. Rechnerisch möglich wäre ein Bündnis aus SPD, CDU unter Einschluss von entweder Grünen oder Linke.

Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungs-prozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem die letzte Phase des Wahlkampfs mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

Bewegungen sind bis zum 1. September weiterhin möglich. Aktuell steht lediglich für 56 Prozent der Wahlberechtigten die Wahlentscheidung bereits fest. Jeder Siebte (15 Prozent) dagegen will eine Änderung seiner momentanen Parteipräferenz bis zum Wahlsonntag in 10 Tagen nicht ausschließen. Drei von zehn Wahlberechtigten (29 Prozent) tendieren derzeit zur Nichtwahl bzw. lassen bislang keine Neigung zu einer Partei erkennen.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Brandenburg (ab 16 Jahren)

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1002 Befragte

Erhebungszeitraum:19. bis 21. August 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Roberto Heinrich

Senior Projektleiter Meinungs- und Wahlforschung

roberto.heinrich @remove-this.infratest-dimap.de