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LänderTREND

Bremen Mai II 2019 im Auftrag der ARD

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl
Vergleich mit den Ergebnissen der Bürgerschaftswahl 2015

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl Vergleich mit den Ergebnissen der Bürgerschaftswahl 2015

Direktwahl Bürgermeister

Direktwahl Bürgermeister

Direktwahl Bürgermeister
(Zeitverlauf)

Direktwahl Bürgermeister (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit dem Bremer Senat

Zufriedenheit mit dem Bremer Senat

Zufriedenheit mit dem Bremer Senat

Zufriedenheit mit dem Bremer Senat

Bewertung von Senatskoalitionen

Bewertung von Senatskoalitionen

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl
Vergleich mit den Ergebnissen der Bürgerschaftswahl 2015

Sonntagsfrage Bürgerschaftswahl Vergleich mit den Ergebnissen der Bürgerschaftswahl 2015

Direktwahl Bürgermeister

Direktwahl Bürgermeister

Direktwahl Bürgermeister
(Zeitverlauf)

Direktwahl Bürgermeister (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit dem Bremer Senat

Zufriedenheit mit dem Bremer Senat

Zufriedenheit mit dem Bremer Senat

Zufriedenheit mit dem Bremer Senat

Bewertung von Senatskoalitionen

Bewertung von Senatskoalitionen

Zehn Tage vor der Wahl zur 20. Bremischen Bürgerschaft am 26. Mai hat die amtierende rot-grüne Koalition keine Mehrheit. Die SPD käme auf einen Stimmenanteil von 24 Prozent und würde gegenüber der letzten Bürgerschaftswahl 2015 (32,8 Prozent) massiv an Unterstützung verlieren. Sie läge mit diesem historisch schlechtesten Ergebnis erstmals bei Bürgerschaftswahlen unter der 30 Prozentmarke. Die Grünen, die bei der letzten Wahl 15,1 Prozent erreichten, kämen aktuell auf 18 Prozent der Stimmen und könnten damit die Verluste der SPD nicht ausgleichen. Die CDU könnte mit 27 Prozent deutlich zulegen (2015: 22,4 Prozent) und wäre damit erstmals stärkste politische Kraft in Bremen vor der SPD.

Die Linke, die bei der Bürgerschaftswahl 2007 mit 8,4 Prozent erstmals in ein westdeutsches Landesparlament einzog, könnte mit 12 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis in Bremen (2015: 9,5 Prozent) erzielen. Bisher konnte die Linke ein zweistelliges Ergebnis in westlichen Bundesländern nur im Saarland erreichen. Die AfD läge mit aktuell 6 Prozent im Bereich ihres Wahlergebnisses von 2015 (5,5 Prozent). Die FDP, 2011 aus der Bürgerschaft ausgeschieden und 2015 mit 6,6 Prozent wieder eingezogen, käme auf 5 Prozent und muss damit 10 Tage vor der Wahl um einen erneuten Parlamentseinzug bangen.

Die Bürger in Wut / BIW kämen auf landesweit 3 Prozent. Kleinere Parteien wie z.B. die Bürger in Wut oder Die PARTEI, die landesweit unter 5 Prozent liegen, können aufgrund der Besonderheit des Bremischen Wahlrechts trotzdem in die Bürgerschaft einziehen, wenn sie in der Stadt Bremen oder in Bremerhaven 5 Prozent der Stimmen erreichen.

Wäre dies der tatsächliche Wahlausgang, kämen für eine Regierungsbildung neben einer großen Koalition von CDU und SPD nur Dreierbündnisse z.B. von SPD, Grünen und Linken oder CDU, Grünen und FDP in Frage.  

Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem die letzte Phase des Wahlkampfs mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte im Land Bremen (Deutsche ab 16 Jahren)

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1007 Befragte

Erhebungszeitraum:13.-15. Mai 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap