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LänderTREND

Hessen Oktober 2018 im Auftrag der ARD

Sonntagsfrage Landtagswahl
Vergleich mit Ergebnis der Landtagswahl 2013

Sonntagsfrage Landtagswahl Vergleich mit Ergebnis der Landtagswahl 2013

Zufriedenheit mit der hessischen Landesregierung

Zufriedenheit mit der hessischen Landesregierung

Zufriedenheit mit der hessischen Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der hessischen Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit den hessischen Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den hessischen Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den hessischen Regierungsparteien
(Zeitverlauf 2013-2018)

Zufriedenheit mit den hessischen Regierungsparteien (Zeitverlauf 2013-2018)

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit
(Zeitverlauf)

Politikerzufriedenheit (Zeitverlauf)

Nächste hessische Landesregierung

Nächste hessische Landesregierung

Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Aussagen zur Bundespolitik

Aussagen zur Bundespolitik

Sonntagsfrage Landtagswahl
Vergleich mit Ergebnis der Landtagswahl 2013

Sonntagsfrage Landtagswahl Vergleich mit Ergebnis der Landtagswahl 2013

Zufriedenheit mit der hessischen Landesregierung

Zufriedenheit mit der hessischen Landesregierung

Zufriedenheit mit der hessischen Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der hessischen Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit den hessischen Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den hessischen Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den hessischen Regierungsparteien
(Zeitverlauf 2013-2018)

Zufriedenheit mit den hessischen Regierungsparteien (Zeitverlauf 2013-2018)

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit
(Zeitverlauf)

Politikerzufriedenheit (Zeitverlauf)

Nächste hessische Landesregierung

Nächste hessische Landesregierung

Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Aussagen zur Bundespolitik

Aussagen zur Bundespolitik

Zehn Tage vor der Landtagswahl deuten sich kräftige Verschiebungen in der hessischen Parteienlandschaft an. Die CDU würde mit aktuell 26 Prozent ihre letztes Landtagswahlergebnis (38,3 Prozent) klar verfehlen und erstmals seit den 1960er-Jahren unter die 30-Prozentmarke rutschen. Zweitstärkste Kraft würde die SPD, die mit aktuell 21 Prozent (2013: 30,7 Prozent) auf einen historischen Tiefstwert in Hessen fallen würden. Knapp dahinter liegen die Grünen, die mit einem Stimmenanteil von 20 Prozent (2013: 11,1 Prozent) ihren hessischen Rekordwert aus dem Jahr 2009 steigern würden. 
Auf den vierten Platz käme derzeit die AfD mit 12 Prozent – eine deutliche Verbesserung gegenüber ihrem Ergebnis von 2013 (4,1 Prozent). Die FDP könnte derzeit 9 Prozent erreichen und würde damit im Vergleich zu 2013 (5,0 Prozent) kräftig zulegen. Die Linke würde 8 Prozent erzielen (2013: 5,2 Prozent) und hätte damit ihr bestes Landtagswahlergebnis in Hessen in Aussicht. Alle anderen Parteien kämen zusammen genommen auf 4 Prozent der Stimmen.

Wäre dies der tatsächliche Wahlausgang, wären erstmals sechs Parteien im Wiesbadener Landtag vertreten. Für keine Zwei-Parteien-Koalition gäbe es nach dem aktuellen Stand eine Mehrheit im Landtag. Für die Regierungsbildung wären drei Parteien notwendig, die amtierende schwarz-grüne Landesregierung könnte also nicht weiter regieren.

Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungs-prozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem die letzte Phase des Wahlkampfs mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern. Hinzu kommen mögliche Mobilisierungseffekte nach dem TV-Duell der Spitzenkandidaten von CDU und SPD, die in der vorliegenden Studie nicht berücksichtigt sein können.

Bewegungen sind bis zum 28. Oktober weiterhin möglich. Aktuell steht lediglich für sechs von zehn Wahlberechtigten (60 Prozent) die Wahlentscheidung bereits fest. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) dagegen will eine Änderung seiner momentanen Parteipräferenz bis zum Wahlsonntag in 10 Tagen nicht ausschließen. Ein gutes Fünftel (22 Prozent) tendiert derzeit zur Nichtwahl bzw. lässt bislang keine Neigung zu einer Partei erkennen.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Hessen

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1002 Befragte

Erhebungszeitraum:16. bis 17. Oktober 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de