Mecklenburg-VorpommernTREND Juli 2021

Repräsentative Studie im Auftrag von NDR, Schweriner Volkszeitung und Ostsee-Zeitung

Wichtigste Probleme im Bundesland: Bildung und Arbeitsmarkt

Mit den aktuell niedrigen Corona-Infektionszahlen im Nordosten ist auch die Zahl derer deutlich gesunken, die die Eindämmung der Pandemie als wichtigstes politisches Problem bezeichnet. Stand im vergangenen Herbst die Pandemie für die Bürgerinnen und Bürger noch mit großem Abstand an erster Stelle, im Frühjahr dieses Jahres immer noch an zweiter Stelle, rangiert sie aktuell mit 15 Prozent nur auf dem vierten Platz der wichtigsten Probleme im Land. Zweieinhalb Monate vor der Landtagswahl rücken sowohl die eher langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf Wirtschaft und Gesellschaft, als auch weitere landespolitische Themen in den Vordergrund. Gleichzeitig gibt es kein dominierendes Thema, das eine Mehrheit der Bürger beschäftigt. Aktuell stellt die Situation an den Schulen aus Sicht jedes vierten Wahlberechtigen (23 Prozent) die größte Herausforderung für die Politik in Mecklenburg-Vorpommern dar, gefolgt von der Lage am Arbeitsmarkt (18 Prozent). Der Zustand der Wirtschaft stellt aktuell aus Sicht jedes sechsten Bürgers (16 Prozent) das größte landespolitische Problem dar. 13 Prozent thematisieren Fragen von Mobilität und Verkehr im Bundesland.

 

Große Sorgen wegen möglicher Schließung von Schulen und Kitas im Herbst

Auch wenn die Corona-Pandemie die Problemsicht der Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern derzeit nicht dominiert sind Sorgen im Zusammenhang mit der Pandemie weiterhin weit verbreitet. Gut zwei Drittel (71 Prozent) sorgen sich, dass im Herbst Kitas und Schulen erneut schließen könnten. Fast ebenso viele (64 Prozent) befürchten, dass die Zahl der Corona-Infektionen in den kommenden Wochen wieder deutlich ansteigen wird. Die Sorge vor einer Impfmüdigkeit ist im Bundesland etwas weniger verbreitet, aber sichtbar: immerhin 43 Prozent sorgen sich, dass sich zu wenige Menschen in Mecklenburg-Vorpommern vollständig impfen lassen, darunter vor allem ältere Bürger über 65 Jahren.

 

Außerdem folgende Themen im aktuellen Mecklenburg-VorpommernTREND:

  • Mehrheit mit Arbeit der Landesregierung zufrieden
  • Politikerzufriedenheit: Schwesig legt deutlich zu
  • Knapp jeder Zweite für SPD-geführte Landesregierung
  • Vertrauen in Problemlösungskompetenz am ehesten bei Koalitionsparteien
  • Sonntagsfrage Land: SPD und CDU legen zu, Grüne verlieren
  • Sonntagsfrage Bund: CDU im Aufwind

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Mecklenburg-Vorpommern

Sonntagsfrage

Übersicht & Zeitverlauf

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte Bevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern

Erhebungsmethode

Zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung

Fallzahl

1.159 Befragte
(756 Telefoninterviews und 403 Online-Interviews)

Erhebungszeitraum

08. bis 13. Juli 2021

Schwankungsbreite

2* bis 3** Prozentpunkte

*bei einem Anteilswert von 10%
** bei einem Anteilswert von 50%

© infratest dimap

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29.07.2021, 11:16

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