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LänderTREND

Niedersachsen Oktober 2017 im Auftrag der ARD

Sonntagsfrage Niedersachsen

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Direktwahl Ministerpräsident: Weil vs. Althusmann

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im Zeitverlauf

Direktwahl Ministerpräsident: Weil vs. Althusmann im Zeitverlauf

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Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung

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(nach Parteianhängern)

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung (nach Parteianhängern)

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(nach Parteianhängern)

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung (nach Parteianhängern)

Zehn Tage vor der Landtagswahl liefern sich CDU und SPD ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Beide Parteien erreichen derzeit einen Stimmenanteil von 34 Prozent. Damit verliert die CDU gegenüber der Vorwoche einen Punkt, während der SPD-Wähleranteil unverändert ist.
Die Christdemokraten liegen damit leicht unter ihrem Ergebnis sowohl der letzten Landtagswahl vor knapp fünf Jahren als auch der Bundestagswahl in Niedersachsen vor knapp zwei Wochen. Die SPD hingegen liegt leicht über ihrem Ergebnis von 2013 und deutlich über ihrem Bundestagswahlergebnis am 24. September. Das Rennen um den dritten Platz ist völlig offen. Die Grünen kämen aktuell auf 8,5 Prozent (-0,5), dicht gefolgt von der FDP (+/-0) und der AfD (+2) mit jeweils 8 Prozent. Die Linke verzeichnet im Vergleich zur Vorwoche leichte Verluste und steht zur Zeit knapp unterhalb der Mandatsschwelle mit 4,5  Prozent (-0,5).
Alle anderen Parteien zusammen genommen kämen derzeit auf 3 Prozent der Stimmen.
Wäre dies bereits das Ergebnis der Landtagswahl würde es neben einer Großen Koalition keine Mehrheit für weitere Zweier-Bündnisse geben.
Zu Beginn der heißen Wahlkampfphase ist noch Bewegung möglich, denn für sechs von zehn Wahlberechtigten (59 Prozent) steht ihre Wahlentscheidung bereits fest. Jeder Achte (12 Prozent) äußert zwar eine Parteipräferenz, sagt aber dazu, dass sich die Entscheidung noch ändern kann.
Knapp drei von zehn (29 Prozent) neigen zur Nichtwahl bzw. lassen (noch) keine Neigung zu einer Partei erkennen.
Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem die letzte Phase des Wahlkampfs mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Niedersachsen ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1002 Befragte

Erhebungszeitraum:02. bis 04. Oktober 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Uwe Meergans
Senior Projektleiter Meinungs- und Wahlforschung

uwe.meergans @infratest-dimap.de