Menu

LänderTREND

Nordrhein-Westfalen April 2017 im Auftrag des WDR

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Parteikompetenzen I

Parteikompetenzen I

Parteikompetenzen II

Parteikompetenzen II

Direktwahl Ministerpräsident/in

Direktwahl Ministerpräsident/in

Direktwahl Ministerpräsident/in
-Zeitverlauf

Direktwahl Ministerpräsident/in -Zeitverlauf

Direktwahl Ministerpräsident/in
nach Parteianhängern

Direktwahl Ministerpräsident/in nach Parteianhängern

Zufriedenheit in Politikbereichen

Zufriedenheit in Politikbereichen

Auswirkungen des Verfassungsreferendums in der Türkei 
auf das deutsch-türkische Zusammenleben

Auswirkungen des Verfassungsreferendums in der Türkei auf das deutsch-türkische Zusammenleben

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Parteikompetenzen I

Parteikompetenzen I

Parteikompetenzen II

Parteikompetenzen II

Direktwahl Ministerpräsident/in

Direktwahl Ministerpräsident/in

Direktwahl Ministerpräsident/in
-Zeitverlauf

Direktwahl Ministerpräsident/in -Zeitverlauf

Direktwahl Ministerpräsident/in
nach Parteianhängern

Direktwahl Ministerpräsident/in nach Parteianhängern

Zufriedenheit in Politikbereichen

Zufriedenheit in Politikbereichen

Auswirkungen des Verfassungsreferendums in der Türkei 
auf das deutsch-türkische Zusammenleben

Auswirkungen des Verfassungsreferendums in der Türkei auf das deutsch-türkische Zusammenleben

Sonntagsfrage: SPD und CDU gleichauf

Rund drei Wochen vor der Landtagswahl liegen SPD und CDU beide mit 34 Prozent gleich auf. Die SPD hat gegenüber dem Vormonat 3 Prozentpunkte in der Wählergunst eingebüßt, während die CDU 4 Prozentpunkte dazugewinnen konnte. Die FDP konnte einen Prozentpunkt zulegen (10 Prozent) und ist momentan drittstärkste Kraft. Grüne liegen unverändert bei 6 Prozent der Wählerstimmen. Die Linke erreicht erneut 5 Prozent und liegt damit weiterhin auf der Mandatsschwelle. Die AfD verliert leicht auf 8 Prozent (-1). Alle anderen Parteien erreichen zusammen 3 Prozent (-1). Die amtierende rot-grüne Koalition würde mit einem solchen Ergebnis die Mehrheit im Landtag verlieren.

Große Unzufriedenheit in einigen Bereichen - sinkende Kompetenzwerte für die SPD

In wichtigen Politikfeldern sind große Mehrheiten der Bürger in NRW mit der Leistung der Landesregierung unzufrieden. Dies gilt für die Sanierung von Straßen und Brücken, die Armutsbekämpfung, die Bildungspolitik sowie die Innere Sicherheit. Demgegenüber äußert sich eine – allerdings knappe – Mehrheit jeweils positiv über die Anstrengungen der SPD/Grüne-Regierung in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik sowie bei der Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen.

Trotz der positiven wirtschaftspolitischen Bilanz der Kraft-Regierung verliert die SPD in der Wirtschafts- (27 Prozent, -7 im Vergleich zum Februar) und Arbeitsmarktpolitik (35 Prozent, -4) an Sachvertrauen, während die CDU hier im Vergleich zum Februar aufholt (44 Prozent, +3; 38 Prozent, +3). Eine gute Arbeitsmarktpolitik trauen die Befragten nun eher der CDU als der SPD zu.  Auch bei der Sanierung der Verkehrsinfrastruktur verliert die SPD die Kompetenzführerschaft an die CDU (25 Prozent, -4 / 36 Prozent, +8). Gleiches gilt für die Bildungspolitik, wo auch die ressortführenden Grünen mit einem Kompetenzwert von 7 Prozent recht schwach aufgestellt sind.

Direktwahl Ministerpräsident/in: Kraft weiter mit Abstand vorne, aber Laschet holt auf

Aktuell würden 53 Prozent der Wahlberechtigten in NRW Hannelore Kraft als Ministerpräsidentin wählen (-4 im Vergleich zu März), 31 Prozent würden sich für den CDU-Herausforderer Armin Laschet entscheiden (+9). Der Vorsprung von Kraft schrumpft binnen vier Wochen von 35 auf 22 Punkte. Laschet kann insbesondere die eigenen Anhänger stärker für sich mobilisieren.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Nordrhein-Westfalen ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1003 Befragte

Erhebungszeitraum:18. bis 20. April 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de