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LänderTREND

Nordrhein-Westfalen Oktober 2018 im Auftrag des WDR

Sonntagsfrage zur Landtagswahl

Sonntagsfrage zur Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(im Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (im Zeitverlauf)

Wäre Armin Laschet ein guter Bundeskanzler?

Wäre Armin Laschet ein guter Bundeskanzler?

Nachfolger/in von Angela Merkel im Kanzleramt

Nachfolger/in von Angela Merkel im Kanzleramt

Braunkohleabbau: Früher aussteigen oder an Abbau bis 2045 festhalten?

Braunkohleabbau: Früher aussteigen oder an Abbau bis 2045 festhalten?

Rodung des Hambacher Forsts

Rodung des Hambacher Forsts

Wer ist verantwortlich für die Zuspitzung des Konflikts im Hambacher Forst?

Wer ist verantwortlich für die Zuspitzung des Konflikts im Hambacher Forst?

Sonntagsfrage zur Landtagswahl

Sonntagsfrage zur Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(im Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (im Zeitverlauf)

Wäre Armin Laschet ein guter Bundeskanzler?

Wäre Armin Laschet ein guter Bundeskanzler?

Nachfolger/in von Angela Merkel im Kanzleramt

Nachfolger/in von Angela Merkel im Kanzleramt

Braunkohleabbau: Früher aussteigen oder an Abbau bis 2045 festhalten?

Braunkohleabbau: Früher aussteigen oder an Abbau bis 2045 festhalten?

Rodung des Hambacher Forsts

Rodung des Hambacher Forsts

Wer ist verantwortlich für die Zuspitzung des Konflikts im Hambacher Forst?

Wer ist verantwortlich für die Zuspitzung des Konflikts im Hambacher Forst?

Hambacher Forst: Acht von zehn finden Rodung nicht richtig

Die von RWE geplante Rodung des Hambacher Forst findet in der Bevölkerung wenig Zustimmung: Lediglich 18 Prozent findet die geplante Abholzung des Waldstücks richtig, 79 Prozent finden sie nicht richtig. Darüber hinaus sprechen sich zwei Drittel der Bürger in NRW (68 Prozent) für einen Ausstieg aus der Braunkohle vor dem Jahr 2045 aus. Ein Viertel (27 Prozent) will indes am Braunkohleabbau bis 2045 festhalten.

Laschet findet keinen großen Rückhalt in der Kanzlerfrage

In der Diskussion um eine Nachfolge Angela Merkels im Kanzleramt wird auch der NRW-Ministerpräsident Armin Laschet genannt. Die Nordrhein-Westfalen sehen Laschet als Bundeskanzler allerdings mehrheitlich skeptisch: 58 Prozent sind der Auffassung, dass Laschet kein guter Bundeskanzler wäre. Ein Fünftel (20 Prozent) ist der Meinung, er wäre ein guter Nachfolger Merkels. Bemerkenswert: auch in der CDU-Anhängerschaft ist zur Zeit jeder Zweite (49 Prozent) der Ansicht, dass Laschet kein guter Bundeskanzler wäre, 35 Prozent trauen ihm das Amt zu. Bei der Auswahl zwischen drei Kandidaten für das Kanzleramt würden sich denn auch die meisten für die CDU-Generalsekretärin entscheiden: 35 Prozent aller Bürger in NRW sprechen sich für Annegret Kramp-Karrenbauer als Merkel-Nachfolgerin aus, 20 Prozent für Laschet und 12 Prozent für den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Allerdings überzeugt dieses Personalangebot viele nicht, denn 32 Prozent können bzw. wollen sich für keinen der drei Politiker entscheiden. Auch in der CDU-Anhängerschaft schneidet die Saarländerin am besten ab.

Weiterhin verhaltene Bewertung der schwarz-gelben Landesregierung

Ähnlich wie im Mai stellen 44 Prozent der Wahlberechtigten (+/-0) der schwarz-gelben Landesregierung ein gutes Zeugnis aus, während 53 Prozent (+2) die Regierungsarbeit kritisch sehen. Das Düsseldorfer Kabinett verharrt im bundesweiten Vergleich der Landesregierungen eher im hinteren Mittelfeld. Durchaus zufrieden äußern sich die Anhänger der Regierungsparteien CDU (80 Prozent) und FDP (63 Prozent).

Sonntagsfrage: CDU verliert massiv, Grüne legen deutlich zu

Wie auf Bundesebene ist die politische Stimmung auch an Rhein und Ruhr günstig für die Grünen, während die CDU unter Druck steht. Bei einer Landtagswahl zum aktuellen Zeitpunkt könnten die NRW-Grünen mit einem Stimmenanteil von 17 Prozent rechnen – ein Plus von 5 Punkten im Vergleich zum Mai. Die CDU käme derzeit auf 28 Prozent, ein Minus von 7 Punkten. Die FDP legt gegenüber Mai leicht zu und käme aktuell auf 11 Prozent (+2). Die SPD bekäme derzeit 21 Prozent (-1). Die AfD verharrt bei 12 Prozent. Die Linke wäre mit nun 8 Prozent (+1) deutlich über der Mandatsschwelle. Bei einem solchen Ausgang könnte Schwarz-Gelb seine gegenwärtige Landtagsmehrheit nicht verteidigen.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Nordrhein-Westfalen

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1000 Befragte

Erhebungszeitraum:4.-6. Oktober 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de