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LänderTREND

Nordrhein-Westfalen Februar 2019 im Auftrag des WDR

Sonntagsfrage zur Landtagswahl NRW

Sonntagsfrage zur Landtagswahl NRW

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit Ministerpräsident Armin Laschet

Zufriedenheit mit Ministerpräsident Armin Laschet

Zufriedenheit mit Armin Laschet
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit Armin Laschet (Zeitverlauf)

Fridays For Future: Schüler-Demonstrationen während der Schulzeit

Fridays For Future: Schüler-Demonstrationen während der Schulzeit

Fridays For Future: Schüler-Demonstrationen während der Schulzeit

Fridays For Future: Schüler-Demonstrationen während der Schulzeit

Fridays For Future: Einsatz der Schüler für den Klimaschutz

Fridays For Future: Einsatz der Schüler für den Klimaschutz

Grenzwerte für Diesel-Fahrverbote

Grenzwerte für Diesel-Fahrverbote

Grenzwerte für Diesel-Fahrverbote

Grenzwerte für Diesel-Fahrverbote

Einführung von Umwelt-Fahrspuren

Einführung von Umwelt-Fahrspuren

Sonntagsfrage zur Landtagswahl NRW

Sonntagsfrage zur Landtagswahl NRW

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit Ministerpräsident Armin Laschet

Zufriedenheit mit Ministerpräsident Armin Laschet

Zufriedenheit mit Armin Laschet
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit Armin Laschet (Zeitverlauf)

Fridays For Future: Schüler-Demonstrationen während der Schulzeit

Fridays For Future: Schüler-Demonstrationen während der Schulzeit

Fridays For Future: Schüler-Demonstrationen während der Schulzeit

Fridays For Future: Schüler-Demonstrationen während der Schulzeit

Fridays For Future: Einsatz der Schüler für den Klimaschutz

Fridays For Future: Einsatz der Schüler für den Klimaschutz

Grenzwerte für Diesel-Fahrverbote

Grenzwerte für Diesel-Fahrverbote

Grenzwerte für Diesel-Fahrverbote

Grenzwerte für Diesel-Fahrverbote

Einführung von Umwelt-Fahrspuren

Einführung von Umwelt-Fahrspuren

Kohleausstieg 2038: Für jeden Zweiten zu spät

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission für „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ hat in ihrem Abschlussbericht vorgeschlagen, bis 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Jeder zweite Nordrhein-Westfale hält diesen Termin der Kohlekommission allerdings für zu spät (51 Prozent). Rund ein Viertel der Bürger (25 Prozent) erachtet einen Ausstieg bis 2038 als richtig. Knapp jeder Fünfte (18 Prozent) spricht sich für einen späteren Ausstieg aus der Kohle aus. Besonders deutlich fällt die Kritik am avisierten Ausstiegsdatum in den Reihen der Grünen aus: hier wünschen sich 81 Prozent einen früheren Kohleausstieg.

Fridays for Future: Mehrheit begrüßt Einsatz der Schüler für Klimaschutz – allerdings nicht unbedingt während der Schulzeit

Eine Mehrheit der Nordrhein-Westfalen findet es prinzipiell sehr gut oder gut, dass sich Schülerinnen und Schüler für mehr Klimaschutz einsetzen (92 Prozent). Dass sie dafür zum Teil dem Schulunterricht fernbleiben, stößt allerdings auf ein geteiltes Echo: Die eine Hälfte (49 Prozent) findet es in Ordnung, wenn Schüler für Teilnahme an den Demonstrationen die Schule schwänzen, die andere Hälfte (49 Prozent) ist gegenteiliger Auffassung. Mehrheitlich Verständnis für ein Schwänzen haben die Anhänger der Linken, der Grünen  und in etwas geringerem Umfang der SPD. Die CDU-, FDP- und AfD-Anhänger finden das Fernbleiben hingegen überwiegend nicht akzeptabel.  Deutlich weniger Verständnis für das Fernbleiben vom Unterricht haben auch ältere Bürger über 65 Jahren.

Diesel-Fahrverbote: Gut 40 Prozent grundsätzlich gegen Fahrverbote

Gut vier von zehn Bürger (43 Prozent) in NRW sehen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge grundsätzlich kritisch. Etwa ein Viertel (23 Prozent) befürwortet Fahrverbote, wenn die derzeitigen Grenzwerte erhöht würden. Fahrverbote auf Basis der bestehenden Grenzwerte finden die Unterstützung von 28 Prozent der Nordrhein-Westfalen. §Die Einrichtung von Umweltspuren, auf denen nur Busse, Fahrräder und Elektroautos, aber keine Diesel oder Benzin-Autos fahren dürfen, begrüßen 41 Prozent, eine Mehrheit von 52 Prozent steht Umweltspuren hingegen ablehnend gegenüber.

Landesregierung: Lob überwiegt leicht

Die Hälfte der Bürger an Rhein und Ruhr (51 Prozent, +7) stellt der schwarz-gelben Landesregierung ein gutes Zeugnis aus, 47 Prozent sehen die  Regierungsarbeit hingegen kritisch. Im Vergleich zum Oktober letzten Jahres hat das Düsseldorfer Kabinett damit an Rückhalt gewonnen und liegt im bundesweiten Vergleich der Landesregierungen inzwischen im Mittelfeld. Mehrheitlich zufrieden mit der Regierungsarbeit sind die Anhänger von CDU (79 Prozent) und – in etwas geringerem Maße – die Anhänger des liberalen Koalitionspartner FDP (55 Prozent).  Aber auch im Lager von SPD (55 Prozent) und Grünen (51 Prozent) vergibt immerhin jeder Zweite gute Noten an die CDU/FDP-Regierung.
Bei der Beurteilung von Ministerpräsident Armin Laschet halten sich Lob (37 Prozent) und Kritik (37 Prozent) die Waage. Mehrheitlich Rückhalt findet er in den eigenen Reihen, bei allen anderen Parteianhängerschaften überwiegt hingegen die Kritik. Insbesondere hat er bei den Anhängern der mitregierenden FDP massiv an Zuspruch verloren. Insofern hat er bisher nicht in die Rolle eines Landesvaters mit parteiübergreifend hohem Ansehen hineinfinden können. Auffällig ist zudem, dass sich mehr Bürger als im vergangenen Jahr (+8 Prozentpunkte im Vergleich zu Mai 2018) kein Urteil über seine politische Arbeit zutrauen. Und auch im bundesweiten Vergleich schneidet Laschet mit dieser Bewertung unterdurchschnittlich ab. Lediglich die Ministerpräsidenten Sieling (35 Prozent) und Müller (39 Prozent) erhalten vergleichbar geringe Unterstützung in Bremen und Berlin.

Sonntagsfrage: Leichtes Plus für Schwarz-Gelb, aber weiter keine Mehrheit

In der politischen Stimmung können sich CDU und FDP im Vergleich zu Oktober leicht verbessern. Die CDU könnte aktuell mit 30 Prozent (+2 Prozentpunkte im Vergleich zu Oktober 2018) rechnen, die FDP hätte 12 Prozent (+1) in Aussicht. Ebenfalls leicht zulegen kann die SPD (23 Prozent, +2). Die Grünen liegen stabil bei 17 Prozent (+/-0). Schwächer als im vergangenen Herbst schneiden AfD (9 Prozent, -3) und Linke (6 Prozent, -2) ab. Wäre dies das Ergebnis eines Urnengangs hätte Schwarz-Gelb wie schon im Herbst keine Mehrheit im Düsseldorfer Landtag.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1001 Befragte

Erhebungszeitraum:19.-21. Februar 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Jürgen Hofrichter
Leitung Meinungs- und Wahlforschung

juergen.hofrichter @infratest-dimap.de