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LänderTREND

Nordrhein-Westfalen November 2019 im Auftrag des WDR

CDU-Kanzlerkandidatur: Armin Laschet und Friedrich Merz in Nordrhein-Westfalen Kopf an Kopf

CDU-Kanzlerkandidatur: Armin Laschet und Friedrich Merz in Nordrhein-Westfalen Kopf an Kopf

CDU-Kanzlerkandidatur: Bewertung durch CDU-Anhänger

CDU-Kanzlerkandidatur: Bewertung durch CDU-Anhänger

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Zufriedenheit mit Armin Laschet

Zufriedenheit mit Armin Laschet

Zufriedenheit mit Ministerpräsidenten im Ländervergleich

Zufriedenheit mit Ministerpräsidenten im Ländervergleich

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Ländervergleich

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Ländervergleich

Zufriedenheit mit der Landesregierung in Politikbereichen

Zufriedenheit mit der Landesregierung in Politikbereichen

Verbesserung der Verkehrssituation in NRW

Verbesserung der Verkehrssituation in NRW

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

CDU-Kanzlerkandidatur: Armin Laschet und Friedrich Merz in Nordrhein-Westfalen Kopf an Kopf

CDU-Kanzlerkandidatur: Armin Laschet und Friedrich Merz in Nordrhein-Westfalen Kopf an Kopf

CDU-Kanzlerkandidatur: Bewertung durch CDU-Anhänger

CDU-Kanzlerkandidatur: Bewertung durch CDU-Anhänger

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Zufriedenheit mit Armin Laschet

Zufriedenheit mit Armin Laschet

Zufriedenheit mit Ministerpräsidenten im Ländervergleich

Zufriedenheit mit Ministerpräsidenten im Ländervergleich

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Ländervergleich

Zufriedenheit mit der Landesregierung im Ländervergleich

Zufriedenheit mit der Landesregierung in Politikbereichen

Zufriedenheit mit der Landesregierung in Politikbereichen

Verbesserung der Verkehrssituation in NRW

Verbesserung der Verkehrssituation in NRW

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

CDU-Kanzlerkandidatur: Armin Laschet und Friedrich Merz in Nordrhein-Westfalen Kopf an Kopf

In der  aktuellen Diskussion um die Kanzlerkandidatur der Union gelten neben der CDU-Parteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer mit Armin Laschet, Friedrich Merz und Jens Spahn auch drei Politiker aus Nordrhein-Westfalen als mögliche Kanzlerkandidaten. Knapp die Hälfte der Bürger in Nordrhein-Westfalen hält Ministerpräsident Armin Laschet (41 Prozent) und Friedrich Merz (42 Prozent) als potentielle Kandidaten für gut geeignet, während die andere Hälfte zu einem skeptischen Urteil kommt. In Reihen der CDU-Anhänger genießt Friedrich Merz mit 59 Prozent dabei eine etwas höhere Unterstützung als Armin Laschet (51 Prozent). Im Unterschied dazu wird eine Kandidatur von CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn und Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer in Nordrhein-Westfalen sowohl in der Gesamtbevölkerung als auch bei den CDU-Anhängern mehrheitlich kritisch bewertet.

Im Vergleich zur bundesweiten Bewertung von Sigmar Gabriel und Martin Schulz als mögliche SPD-Kanzlerkandidaten im Oktober 2016 werden Friedrich Merz und Armin Laschet in der Gesamtbevölkerung in Nordrhein-Westfalen etwas besser beurteilt als Gabriel und Schulz seinerzeit. Die Unterstützung in den eigenen Reihen ist ähnlich ausgeprägt wie bei Gabriel und Schulz im Oktober 2016 (ARD DeutschlandTrend Morgenmagazin Oktober  2016).

 

Ministerpräsident Laschet: weniger in der Kritik als zu Jahresbeginn

Mit Hinblick auf sein landespolitisches Wirken genießt Armin Laschet deutlich größeren Rückhalt als zu Jahresbeginn: aktuell ist gut jeder Zweite (54 Prozent) mit seiner politischen Arbeit zufrieden, ein Drittel (35 Prozent) übt hingegen Kritik. Zu Jahresbeginn, als in Nordrhein-Westfalen noch intensiv über den Kompromiss zum Kohleausstieg und die Zukunft des Hambacher Forstes diskutiert wurde, war die Zufriedenheit mit der Arbeit des Ministerpräsidenten deutlich geringer (37:37 Prozent). Armin Laschet kann damit an seine Zufriedenheitswerte vom Frühsommer letzten Jahres (48:34 Prozent im Mai 2018) anknüpfen.

Auch CDU-Innenminister Herbert Reul vermochte im vergangenen Jahr sein Ansehen im Land auszubauen. Aktuell bekommt er von vier von zehn Bürgern gute Noten (38 Prozent, +12). Bei FDP-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (21:31 Prozent), FDP-Familienminister Joachim Stamp (17:22 Prozent) und CDU-Verkehrsminister Hendrik Wüst (15:26 Prozent) überwiegen ähnlich wie im Mai 2018 die kritischen Stimmen. Sie haben weiterhin mit Bekanntheitsproblemen zu kämpfen, und etwa die Hälfte kann oder will kein Urteil über ihre politische Arbeit abgeben.

 

Rückläufige Zufriedenheit mit der Landesregierung, Bildungs-, Umwelt- und Infrastrukturpolitik besonders in der Kritik

Die Zufriedenheit mit der schwarz-gelben Landesregierung hat im Vergleich zum Februar abgenommen. Derzeit sind gut vier von zehn Bürgern an Rhein und Ruhr (44 Prozent, -7) mit dem Düsseldorfer Kabinett zufrieden, 52 Prozent (+5 Prozentpunkte) sehen die  Regierungsarbeit hingegen kritisch. Während sich drei von vier CDU-Anhängern mit der Landesregierung zufrieden zeigen, kommt unter den Anhängern der mitregierenden FDP gut jeder Zweite zu einem positiven Urteil. Bei den Anhängern der Grünen sind die Meinungen geteilt, während die Anhänger von SPD, Linke und AFD mehrheitlich skeptisch urteilen.

Ähnlich wie im Frühsommer 2018 stoßen insbesondere die Anstrengungen der Landesregierung in der Schul- und Bildungspolitik (29:60 Prozent) und bei der Sanierung von Straßen, Brücken und Schienen (28:69 Prozent) auf mehrheitliche Unzufriedenheit. Auch im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik halten zwei Drittel die Bemühungen von Schwarz-Gelb für unzureichend (30:67 Prozent). In Fragen der inneren Sicherheit kann die Landesregierung wie 2018 etwa die Hälfte (49:48 Prozent) der Bürgerinnen und Bürger überzeugen. Sie genießt damit bei der Bekämpfung von Kriminalität und Verbrechen mehr Vertrauen als die rot-grüne Vorgängerregierung.

 

Sonntagsfrage: leichtes Plus für die CDU, Verluste für die FDP, Schwarz-Gelb weiter ohne Mehrheit, Grüne erstmals vor SPD

In der politischen Stimmung konnte sich die CDU im Vergleich zum Jahresbeginn leicht verbessern und hätte aktuell 32 Prozent in Aussicht (+2 Prozentpunkte im Vergleich zu Februar 2019). Ihr liberaler Koalitionspartner würde hingegen schwächer als im Februar abschneiden und könnte nach einem Minus von 4 Prozentpunkten nur noch mit 8 Prozent der Stimmen rechnen.

Deutlich verbessern könnten sich die Grünen, die mit 23 Prozent (+6 Prozentpunkte) an der SPD vorbeiziehen würden. Die SPD wäre mit 20 Prozent und einem Minus von 3 Prozentpunkten nur noch drittstärkste Kraft im Düsseldorfer Landtag. Das ist der schlechteste Wert für die SPD im Nordrhein-WestfalenTREND und der beste Wert für die Grünen seit April 2011. Etwas schwächer als im Februar würde die AfD

(7 Prozent, -2) abschneiden. Die Linke käme wie im Februar auf 6 Prozent. Wäre dies das Ergebnis eines Urnengangs hätte Schwarz-Gelb wie schon zu Jahresbeginn keine Mehrheit im Düsseldorfer Landtag.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.003 Befragte

Erhebungszeitraum:24. bis 29. Oktober 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Jürgen Hofrichter
Leitung Meinungs- und Wahlforschung

juergen.hofrichter @infratest-dimap.de