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LänderTREND

Rheinland-Pfalz März 2018 im Auftrag des SWR

Bewertung einer Koalition aus CDU/CSU und SPD

Bewertung einer Koalition aus CDU/CSU und SPD

Bewertung einer Koalition aus CDU/CSU und SPD (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Bewertung einer Koalition aus CDU/CSU und SPD (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Julia Klöckner als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

Julia Klöckner als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

SPD-Parteivorsitz: Wäre Nahles in der Lage die SPD zu einen und nach vorne zu bringen?

SPD-Parteivorsitz: Wäre Nahles in der Lage die SPD zu einen und nach vorne zu bringen?

SPD-Parteivorsitz: Wäre Nahles in der Lage die SPD zu einen und nach vorne zu bringen? (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

SPD-Parteivorsitz: Wäre Nahles in der Lage die SPD zu einen und nach vorne zu bringen? (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Sonntagsfrage Bundestagswahl

Sonntagsfrage Bundestagswahl

Sonntagsfrage Bundestagswahl (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Sonntagsfrage Bundestagswahl (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Direktwahl Ministerpräsidentin

Direktwahl Ministerpräsidentin

Direktwahl Ministerpräsidentin: Zeitverlauf

Direktwahl Ministerpräsidentin: Zeitverlauf

Bewertung einer Koalition aus CDU/CSU und SPD

Bewertung einer Koalition aus CDU/CSU und SPD

Bewertung einer Koalition aus CDU/CSU und SPD (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Bewertung einer Koalition aus CDU/CSU und SPD (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Julia Klöckner als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

Julia Klöckner als Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft

SPD-Parteivorsitz: Wäre Nahles in der Lage die SPD zu einen und nach vorne zu bringen?

SPD-Parteivorsitz: Wäre Nahles in der Lage die SPD zu einen und nach vorne zu bringen?

SPD-Parteivorsitz: Wäre Nahles in der Lage die SPD zu einen und nach vorne zu bringen? (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

SPD-Parteivorsitz: Wäre Nahles in der Lage die SPD zu einen und nach vorne zu bringen? (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Sonntagsfrage Bundestagswahl

Sonntagsfrage Bundestagswahl

Sonntagsfrage Bundestagswahl (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Sonntagsfrage Bundestagswahl (Rheinland-Pfalz vs. Bundesgebiet)

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Direktwahl Ministerpräsidentin

Direktwahl Ministerpräsidentin

Direktwahl Ministerpräsidentin: Zeitverlauf

Direktwahl Ministerpräsidentin: Zeitverlauf

Schwarz-Rot im Bund: weiterhin geteiltes Urteil in Rheinland-Pfalz

Auch nachdem der SPD-Mitgliederentscheid den Weg für eine Fortsetzung der schwarz-roten Koalition in Berlin frei gemacht hat, bleibt das Urteil der Rheinland-Pfälzer verhalten: Ähnlich wie im Dezember letzten Jahres bewertet im Bundesland knapp die Hälfte der Bürger (47 Prozent, +4) ein Bündnis aus CDU/CSU und SPD positiv, während die andere Hälfte (51 Prozent, -3) einer Neuauflage der Koalition kritisch gegenübersteht. Bundesweit wird die schwarz-rote Koalition ähnlich bewertet wie in Rheinland-Pfalz. Im letzten ARD-DeutschlandTREND vom März gaben 46 Prozent der Bundesbürger ein positives Urteil ab, 52 Prozent äußerten sich ablehnend.

Im nächsten Berliner Kabinett soll die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft übernehmen. Ihr Wechsel ins Berliner Ministeramt stimmt etwa die Hälfte der Rheinland-Pfälzer (54 Prozent) positiv, insbesondere die Anhänger von CDU (73 Prozent) und FDP (64 Prozent). Drei von zehn Rheinland-Pfälzern äußern sich dagegen kritisch zu dieser Personalie (29 Prozent).

Die Bundes-SPD steht vor einem erneuten Wechsel an ihrer Spitze, Kandidatin des Bundesvorstandes ist Andrea Nahles. Vier von zehn (39 Prozent) trauen der Rheinland-Pfälzerin zu, die Sozialdemokraten wieder zu einen und nach vorne zu bringen, knapp die Hälfte (47 Prozent) meldet jedoch Zweifel an. Unter den SPD-Anhängern in Rheinland-Pfalz überwiegt die Zuversicht: Nach Ansicht von sechs von zehn (61 Prozent) ist die SPD-Bundestagsfraktionsvorsitzende in der Lage, die SPD aus der aktuell schwierigen Situation herauszuführen. Deutschlandweit traut ihr dies ein Drittel der Bundesbürger zu (33 Prozent, ARD-DeutschlandTREND März).

 

Sonntagsfrage Bundestagswahl Rheinland-Pfalz: CDU und SPD fallen auf Tiefstände der Bundestagswahl zurück

Die langwierige Koalitionsbildung in Berlin hat den Wählerrückhalt von Bundes-CDU und Bundes-SPD in Rheinland-Pfalz nicht gestärkt. Im Gegenteil. Bei einer Bundestagswahl zum jetzigen Zeitpunkt käme die CDU in Rheinland-Pfalz auf 34 Prozent, die SPD auf 23 Prozent. Während die CDU gegenüber Dezember 5 Punkte abgibt, verliert die SPD im gleichen Zeitraum 1 Punkt. Beide Parteien liegen damit wieder auf den historisch niedrigen Wählerniveaus, die sie in Rheinland-Pfalz bei der letzten Bundestagswahl erzielten (CDU: 35,9 Prozent, SPD: 24,1 Prozent). 

Von der Schwäche der beiden großen Parteien profitieren in der bundespolitischen Stimmung die kleinen Parteien. Die AfD legt gegenüber Dezember um 3 Punkte zu. Mit aktuell 12 Prozent erreicht sie wieder etwa ihr Niveau der letzten Bundestagswahl (11,2 Prozent) im Bundesland. Die Grünen könnten wie im Dezember mit 12 Prozent rechnen. Sie stabilisieren sich damit deutlich über dem Ergebnis, das sie in Rheinland-Pfalz im vergangenen Herbst (7,6 Prozent) erzielten. Die FDP käme bei einer Bundestagswahl auf 9 Prozent (+1), sie legt ebenso zu wie die Linke, die momentan 7 Prozent (+2) in Aussicht hätte.  

 

Sonntagsfrage Landtagswahl: CDU fällt hinter die SPD zurück

In der landespolitischen Stimmung kann sich die SPD etwas von der CDU absetzen. Während die Sozialdemokraten im Vergleich zu Dezember ihren Wähler-Rückhalt im Bundesland mit 37 Prozent (-1 Punkt) in etwa halten, verliert die CDU erkennbar (-4) und fällt mit 33 Prozent hinter die SPD zurück. Mit jeweils 8 Prozent folgen AfD (+2) und Grüne (+1) sowie die FDP mit 7 Prozent (+1). Anderen Parteien bliebe aktuell der Sprung in das Landesparlament verwehrt, darunter der Linken mit 3 Prozent (+/-0). 

 

Direktwahl Ministerpräsidentin: Dreyer deutlich vor Klöckner

Dass die landes- und bundespolitische Stimmung in Rheinland-Pfalz weiterhin deutlich auseinanderfällt, ist maßgeblich in der personellen Aufstellung von SPD und CDU begründet. Die Sympathien der Rheinland-Pfälzer gelten unverändert eher der SPD-Ministerpräsidentin Malu Dreyer als der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöckner. Bei einer Direktwahl zur Ministerpräsidentin würde sich wie im Dezember gut die Hälfte der Rheinland-Pfälzer (56 Prozent; +/-0) für die Amtsinhaberin aussprechen. Drei von zehn Wahlberechtigten (31 Prozent, +1) würden Julia Klöckner den Vorzug geben.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Rheinland-Pfalz ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.001 Befragte

Erhebungszeitraum:05. bis 07. März 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de