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LänderTREND

Rheinland-Pfalz Oktober 2018 im Auftrag des SWR

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der Landesregierung Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der politischen Arbeit von Angela Merkel

Zufriedenheit mit der politischen Arbeit von Angela Merkel

Kann Andrea Nahles die SPD wieder einen und nach vorne bringen?

Kann Andrea Nahles die SPD wieder einen und nach vorne bringen?

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der Landesregierung Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der politischen Arbeit von Angela Merkel

Zufriedenheit mit der politischen Arbeit von Angela Merkel

Kann Andrea Nahles die SPD wieder einen und nach vorne bringen?

Kann Andrea Nahles die SPD wieder einen und nach vorne bringen?

SPD verliert weiter in der Wählergunst, Grüne im Aufwind

Die Landesregierung wird mehrheitlich positiv und noch etwas besser als im Juni bewertet: mehr als die Hälfte der Bürger (57 Prozent, +3) ist zufrieden mit der Arbeit von SPD, Grünen und FDP im Mainzer Kabinett.

Die Zufriedenheit mit der Regierungsarbeit spiegelt sich für die SPD aber nicht in der aktuellen politischen Stimmung. Im Gegenteil. Die SPD verliert in Rheinland-Pfalz ähnlich wie in anderen Bundesländern weiter an Rückhalt und würde mit derzeit 24 Prozent ihr Rekordtief aus dem Juni nochmals deutlich unterbieten (-5 Prozentpunkte). Die CDU, die im Frühsommer knapp vor der SPD lag, verliert ebenfalls, aber in etwas geringerem Umfang und käme aktuell auf 28 Prozent (-3) – ebenfalls Rekordtief. Deutlich verbessern können sich hingegen die mitregierenden Grünen, die 18 Prozent in Aussicht hätten, ein Plus von 7 Punkten und Rekordhoch im PoliTREND. Koalitionspartner FDP läge bei 8 Prozent (+1). Die AfD käme auf  unverändert 13 Prozent, die Linke auf unverändert 5 Prozent. Alle anderen Parteien lägen zusammengenommen bei 4 Prozent. Wäre dies das Ergebnis eines Urnengangs, hätte die amtierende Ampel-Koalition anders als im Juni eine Mehrheit im Parlament, allerdings mit deutlichen Verschiebungen zugunsten der Grünen. Sowohl für SPD als auch für CDU ist die bundespolitische Stimmung ungünstig, denn das Zutrauen in die beiden Vorsitzenden der Bundesparteien schwindet deutlich.

Bereits vor Übernahme des SPD Parteivorsitzes im März bestanden auch in Rheinland-Pfalz erhebliche Zweifel, ob Andrea Nahles die SPD einen und voranbringen kann. Ein halbes Jahr nach Amtsübernahme überwiegt die Skepsis, die ihrer Arbeit entgegen gebracht wird, klar: eine deutliche Mehrheit (71 Prozent, +24) glaubt nicht, dass die derzeitige SPD-Vorsitzende hierzu in der Lage ist. Auch das Gros der SPD-Anhänger (65 Prozent), teilt diese Zweifel. Und auch an Bundeskanzlerin Merkel wächst die Kritik. Waren im Vorfeld der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz im März 2016 knapp zwei Drittel mit der Arbeit von Angela Merkel zufrieden, hat sich ihr Popularitätswert seither fast halbiert: aktuell sind 34 Prozent (-29 Punkte im Vergleich zu März 2016) zufrieden mit ihrer politischen Arbeit, 66 Prozent weniger oder gar nicht zufrieden. Damit wird die Bundeskanzlerin in Rheinland-Pfalz noch etwas kritischer als bundesweit beurteilt (44:55 Prozent, vgl. ARD-DeutschlandTREND vom 11. Oktober 2018).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1003 Befragte

Erhebungszeitraum:11.-15. Oktober 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de