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LänderTREND

Rheinland-Pfalz März 2019 im Auftrag des SWR

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Interesse an Europawahl

Interesse an Europawahl

Interesse an Kommunalwahl

Interesse an Kommunalwahl

EU-Mitgliedschaft Deutschlands: Vor- oder Nachteile für Rheinland-Pfalz?

EU-Mitgliedschaft Deutschlands: Vor- oder Nachteile für Rheinland-Pfalz?

Frauenquoten bei Kommunalwahlen?

Frauenquoten bei Kommunalwahlen?

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Interesse an Europawahl

Interesse an Europawahl

Interesse an Kommunalwahl

Interesse an Kommunalwahl

EU-Mitgliedschaft Deutschlands: Vor- oder Nachteile für Rheinland-Pfalz?

EU-Mitgliedschaft Deutschlands: Vor- oder Nachteile für Rheinland-Pfalz?

Frauenquoten bei Kommunalwahlen?

Frauenquoten bei Kommunalwahlen?

Die Landesregierung wird aktuell von der Mehrheit der Rheinland-Pfälzer positiv bewertet, wenn auch mit einem Rückgang im Vergleich zum PoliTREND Rheinland-Pfalz vom Oktober des letzten Jahres: Etwas mehr als die Hälfte der Bürger (52 Prozent, -5) ist zufrieden mit der Arbeit von SPD, Grünen und FDP im Mainzer Kabinett.

Bei der Sonntagsfrage verharrt die SPD mit 24 Prozent auf ihrem Wert vom Dezember und damit auch auf ihrem Rekordtief. Auch bei der CDU gäbe es keine Veränderungen – sie käme aktuell auf 31 Prozent. Die mitregierenden Grünen würden sich aktuell auf jetzt 14 Prozent verschlechtern (-2 im Vergleich zu Dezember). Von den Koalitionspartnern würde einzig die FDP zulegen, sie läge bei 10 Prozent (+3). Die AfD käme auf 11 Prozent (-2). Zulegen würde die Linke auf 6 Prozent (+2), was ihr den Einzug in das Parlament verschaffen würde. Alle anderen Parteien lägen zusammengenommen bei 4 Prozent. Wäre dies das Ergebnis eines Urnengangs, gäbe es ein Patt zwischen der amtierenden Ampelkoalition und der Opposition. 

Vier von zehn Rheinland-Pfälzern (41 Prozent) meinen, ihr Bundesland habe durch die EU-Mitgliedschaft Deutschlands Vorteile, nur knapp jeder Zehnte (7 Prozent) sieht Nachteile. Unentschieden sind bei dieser Fragestellung 45 Prozent, sie sehen sowohl Vor- als auch Nachteile für Rheinland-Pfalz. Vor der letzten Europawahl im Mai 2014 äußerten nur 24 Prozent der Rheinland-Pfälzer Vorteile, 54 Prozent zeigten sich unentschieden und 9 Prozent sahen Nachteile für das Bundesland. Offenbar hat die Debatte um den Brexit und seine vertragliche Ausgestaltung ein europafreundliches Klima auch in Rheinland-Pfalz befördert. Dieser Trend ist auch im Bund insgesamt festzustellen (siehe DeutschlandTREND Februar 2019). Trotz der aktuellen pro-europäischen Stimmung gibt es in Rheinland-Pfalz Bevölkerungsgruppen, die der EU weniger positiv gegenüberstehen. Insbesondere Anhänger der AfD sehen in starkem Maße Nachteile für das Bundesland durch die EU-Mitgliedschaft Deutschlands.

§Die EU-freundliche Stimmung schlägt sich im Interesse an der bevorstehenden Europawahl nieder: Mehr als die Hälfte der befragten Rheinland-Pfälzer interessiert sich für diese Wahl (sehr starkes/starkes Interesse 61 Prozent), deutlich mehr als vor der letzten Wahl im Mai 2014 (40 Prozent). Mehr noch interessieren die bevorstehenden Kommunalwahlen im Bundesland, die am 26. Mai zeitgleich mit den Europawahlen stattfinden werden (sehr starkes/starkes Interesse 67 Prozent). Auch hier ist das Interesse im Vergleich zu Mai 2014 gestiegen (+ 11 Prozent).

Für die Einführung einer Quotenregelung zugunsten von Frauen bei Kommunalwahlen spricht sich mit 48 Prozent eine relative Mehrheit der befragten Rheinland-Pfälzer aus, gegen eine solche Regelung sind 42 Prozent. 

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1000 Befragte

Erhebungszeitraum:14. bis 18. März 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap