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LänderTREND

Saarland Juni 2018 im Auftrag des Saarländischen Rundfunks

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der Landesregierung Zeitverlauf

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Oppositionsparteien

Zufriedenheit mit den Oppositionsparteien

Zufriedenheit mit den Parteien

Zufriedenheit mit den Parteien

Zufriedenheit mit der Landesregierung in Politikbereichen

Zufriedenheit mit der Landesregierung in Politikbereichen

Probleme im Bildungsbereich

Probleme im Bildungsbereich

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Direktwahl Ministerpräsident/-in

Direktwahl Ministerpräsident/-in

Direktwahl Ministerpräsident/-in

Direktwahl Ministerpräsident/-in

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Skandal im Landessportverband: Wer trägt die Verantwortung?

Skandal im Landessportverband: Wer trägt die Verantwortung?

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der Landesregierung Zeitverlauf

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Regierungsparteien

Zufriedenheit mit den Oppositionsparteien

Zufriedenheit mit den Oppositionsparteien

Zufriedenheit mit den Parteien

Zufriedenheit mit den Parteien

Zufriedenheit mit der Landesregierung in Politikbereichen

Zufriedenheit mit der Landesregierung in Politikbereichen

Probleme im Bildungsbereich

Probleme im Bildungsbereich

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Direktwahl Ministerpräsident/-in

Direktwahl Ministerpräsident/-in

Direktwahl Ministerpräsident/-in

Direktwahl Ministerpräsident/-in

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Skandal im Landessportverband: Wer trägt die Verantwortung?

Skandal im Landessportverband: Wer trägt die Verantwortung?

Anke Rehlinger populärste Politikerin im Saarland, guter Start für Ministerpräsident Hans

Am 1. März wurde Tobias Hans zum Ministerpräsidenten des Saarlandes gewählt und trat damit die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer an, die als neue Generalsekretärin der CDU in die Bundespolitik wechselte. Nach gut drei Monaten im Amt ist gut jeder zweite der Saarländer (52 Prozent) mit seiner politischen Arbeit zufrieden. Ein Drittel der Bürger kann oder möchte sich noch kein Urteil über den neuen Ministerpräsidenten erlauben, rund jeder Zehnte äußert sich kritisch (12 Prozent). §Hans bleibt damit jedoch hinter der SPD-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger zurück, die mit 66 Prozent die derzeit populärste Politikerin im Saarland ist. Bei einer Wahl des Regierungschefs würden sich derzeit genauso viele für den CDU-Amtsinhaber wie für die SPD-Politikerin entscheiden (39:41 Prozent).

Mehrheit der Saarländer zufrieden mit der Arbeit der Landesregierung

Nach gut einem Jahr Regierungstätigkeit bewertet eine Mehrheit der Saarländer (60 Prozent) die Arbeit der schwarz-roten Landesregierung wohlwollend, vier von zehn (38 Prozent) sind weniger oder überhaupt nicht zufrieden. Im Vergleich zur Bewertung des schwarz-roten Kabinetts vor der Landtagswahl im vergangenen Jahr, hat die Regierung jedoch an Rückhalt verloren (-9 Prozentpunkte).

Große Zufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik – Kritik an Infrastruktur, Bildungs- und Wohnungspolitik

Während zwei Drittel der Bürger mit der Wirtschaftspolitik der Saarbrücker Regierung zufrieden sind, wird die Leistung des Kabinetts in anderen wichtigen Politikfelder mit teils großer Mehrheit kritisch beurteilt. Dies gilt insbesondere für die Armutsbekämpfung, die Sanierung von Straßen und Brücken, die Schul- und Bildungspolitik sowie die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. §Im Bereich der Schulpolitik gilt der Lehrermangel und die Überlastung der Lehrer jedem zweiten als das wichtigste Problem (46 Prozent). Die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund (22 Prozent) und ein schlechter Zustand der Schulgebäude (18 Prozent) ist für jeweils rund ein Fünftel zentral.

Sonntagsfrage Landtagswahl: CDU und SPD verlieren in der Wählergunst, AfD mit großem Zuwachs

Vor dem Hintergrund abnehmender Zufriedenheit mit der Landesregierung und der sie tragenden Parteien verlieren sowohl CDU als auch SPD deutlich in der Wählergunst. Die CDU käme derzeit auf einen Stimmenanteil von 35 Prozent, rund 6 Punkte weniger als bei der Landtagswahl im März 2016. Die SPD würde aktuell 26 Prozent erreichen, ein Minus von rund 4 Punkten. Von der aktuellen politischen Stimmung profitieren könnte die AfD, die sich auf 15 Prozent verbessert und damit drittstärkste Kraft im Saarland wäre. Die Linke hält mit 12 Prozent im Wesentlichen ihr Wahlergebnis. Die Grünen würden nach aktuellem Stand mit 6 Prozent wieder den Sprung in den Landtag schaffen. Für die FDP mit 4 Prozent gilt dies trotz leichter Zuwächse nicht.


Kommunalreform ist umstritten

Die Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden ist in der saarländischen Bevölkerung umstritten: Für 49 Prozent geht eine solche Kommunalreform in die richtige Richtung, für 42 in die falsche Richtung. In der Parteianhängerschaften von CDU und Grünen ist noch die größte Zustimmung zu erkennen. Deutliche Stadt-Land-Unterschiede sind bei diesem Thema nicht festzustellen.

Verantwortung für Skandal im Landessportverband tragen die Funktionäre

Aus Sicht der saarländischen Bevölkerung ist die Verantwortung für das Millionendefizit des Landessportverbandes insbesondere auf Seiten der Funktionäre zu sehen: Zwei Drittel (64 Prozent) machen sie für den Skandal verantwortlich. Ein Fünftel (20 Prozent) sieht eher die Politik in der Verantwortung.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung im Saarland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1000 Befragte

Erhebungszeitraum:14.-19. Juni 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Jürgen Hofrichter
Bereichsleiter Meinungs- und Wahlforschung

juergen.hofrichter @infratest-dimap.de