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LänderTREND

Saarland Mai 2019 im Auftrag des Saarländischen Rundfunks

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen im Heimatort

Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen im Heimatort

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(im Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (im Zeitverlauf)

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit: Kramü-Karrenbauer und Hans

Politikerzufriedenheit: Kramü-Karrenbauer und Hans

Direktwahl Ministerpräsident/-in: Hans vs. Rehlinger

Direktwahl Ministerpräsident/-in: Hans vs. Rehlinger

Kommunalpolitik: Parteikompetenz

Kommunalpolitik: Parteikompetenz

Kommunalwahl: Wichtigste Motive für Wahlentscheidung

Kommunalwahl: Wichtigste Motive für Wahlentscheidung

Kommunalwahl: Wichtigste Motive für Wahlentscheidung
(nach Parteianhängern)

Kommunalwahl: Wichtigste Motive für Wahlentscheidung (nach Parteianhängern)

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Sonntagsfrage zur Europawahl

Sonntagsfrage zur Europawahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen im Heimatort

Zufriedenheit mit den Lebensbedingungen im Heimatort

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(im Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (im Zeitverlauf)

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit: Kramü-Karrenbauer und Hans

Politikerzufriedenheit: Kramü-Karrenbauer und Hans

Direktwahl Ministerpräsident/-in: Hans vs. Rehlinger

Direktwahl Ministerpräsident/-in: Hans vs. Rehlinger

Kommunalpolitik: Parteikompetenz

Kommunalpolitik: Parteikompetenz

Kommunalwahl: Wichtigste Motive für Wahlentscheidung

Kommunalwahl: Wichtigste Motive für Wahlentscheidung

Kommunalwahl: Wichtigste Motive für Wahlentscheidung
(nach Parteianhängern)

Kommunalwahl: Wichtigste Motive für Wahlentscheidung (nach Parteianhängern)

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Kommunalreform: Zusammenlegung von Kreisen und Gemeinden

Sonntagsfrage zur Europawahl

Sonntagsfrage zur Europawahl

Am 26. Mai findet die neunte Wahl zum Europäischen Parlament statt. Parallel werden im Saarland bei den Kommunalwahlen außerdem 52 Gemeinde- bzw. Stadträte sowie 5 Kreistage und die Regionalversammlung des Stadtverbandes Saarbrücken gewählt. Auch stehen
37 Bürgermeister, Oberbürgermeister, Landräte sowie der Regionalverbandsdirektor Saarbrücken zur Wahl.

Mit den Lebensbedingungen in ihrer Stadt oder Gemeinde ist das Gros der Saarländerinnen und Saarländer (83 Prozent, +1) ähnlich wie vor fünf Jahren zufrieden. Bei kommunalpolitischen Fragen vor Ort setzen sie am ehesten auf die CDU, der nahezu unverändert ein Drittel (32 Prozent, -1) der Bürger zutraut, die wichtigsten Probleme in den Städten und Gemeinden zu lösen. Bei einem Viertel der Saarländer (25 Prozent, -8) genießt die SPD die größte kommunalpolitische Kompetenz, wobei sie im Vergleich zu 2014 erheblich an Vertrauen verloren hat. Andere Parteien oder Wählergruppen können kommunalpolitisch weniger überzeugen.

Immer wieder wurde in den vergangenen Jahren über eine Reform der Gemeinde- und Kreisstrukturen im Saarland diskutiert. Einer möglichen Zusammenlegung der Gemeinden, die insbesondere mit besseren Verwaltungsabläufen und geringeren Kosten begründet wird, stehen allerdings 53 Prozent der Saarländer – und damit mehr als 2018 (42 Prozent) ablehnend gegenüber. 
42 Prozent sprechen sich aktuell für eine Gebietsreform aus.

Für ihre Wahlentscheidung sind bei den Kommunalwahlen für knapp zwei Drittel der Saarländer (64 Prozent) die Lösungsvorschläge der Parteien zu Sachfragen am wichtigsten - und sie haben im Vergleich zu 2014 nochmals an Bedeutung gewonnen (+7). Die Kandidaten der Parteien sind für knapp ein Viertel der Wahlberechtigten entscheidend (23 Prozent, -5). Die langfristige Bindung an eine Partei spielt für knapp jeden Zehnten (8 Prozent, -2) die größte Rolle.

§In der europapolitischen Stimmung liegt die CDU anders als bei der Wahl vor fünf Jahren deutlich vor der SPD. Wenn bereits am Sonntag Europawahl wäre, könnte die Union im Saarland mit 34 Prozent der Stimmen rechnen und damit ihr Ergebnis der Europawahl 2014 in etwa bestätigen (2014: 34,9 Prozent). Die SPD, die damals im Saarland nahezu gleichauf mit der CDU lag (2014: 34,4 Prozent) würde ihr Ergebnis mit 23 Prozent hingegen deutlich verfehlen. Die Grünen könnten ihren Stimmenanteil mehr als verdoppeln und lägen bei aktuell 14 Prozent (2014: 6,0). Die Linke käme auf 9 Prozent (2014: 6,6), die europakritische AfD auf 7 Prozent (2014: 6,8). Die FDP könnte mit 4 Prozent der Stimmen rechnen (2014: 2,2). Alle anderen Parteien lägen zusammen genommen bei 9 Prozent, darunter ‚Die Partei‘ mit 3 Prozent. Damit würden die meisten etablierten Parteien bei einer Europawahl schlechter abschneiden als bei einer Landtagswahl, eine Ausnahme bilden die Grünen, die bei einer Europawahl mehr Stimmen bekommen würden.

In der landespolitischen Stimmung läge die CDU (37 Prozent, +2 im Vergleich zu Juni 2018) weiterhin vor der SPD (25 Prozent, -1). Die Grünen können im Vergleich zu 2018 ihr landespolitisches Ansehen deutlich verbessern (11 Prozent, +5), die Linke käme auf unverändert 12 Prozent. Die AfD verliert hingegen merklich in der Wählergunst (8 Prozent, -7). Der FDP bliebe mit 4 Prozent weiterhin der Einzug in den saarländischen Landtag verwehrt.

Mit der Arbeit der Landesregierung ist zwar eine Mehrheit der Saarländer zufrieden (55 Prozent), jedoch hat das schwarz-rote Kabinett seit Amtsantritt kontinuierlich an Rückhalt verloren. Insbesondere die Anhänger der Linken und der AfD stehen dem Kabinett kritischer gegenüber als im Sommer letzten Jahres.

Die populärste Politikerin im Saarland ist nach wie vor SPD-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (62 Prozent, -4), aber auch sie büßt im Vergleich zu Juni 2018 leicht an Zufriedenheit ein. Ministerpräsident Tobias Hans wird unverändert von 52 Prozent der Saarländer für seine politische Arbeit gelobt. Allerdings ist die im Vergleich zum Vorjahr größere Bekanntheit des Ministerpräsidenten auch mit stärkerer Kritik an seiner Arbeit verbunden.

Wenn es um das Amt des Ministerpräsidenten geht, bei dessen möglicher Besetzung parteipolitische Überlegungen eine größere Rolle spielen als bei der Einzelbewertung eines Politikers, würden Tobias Hans und Anke Rehlinger wie schon im vergangenen Jahr ähnlich viele Bürger überzeugen (39:37 Prozent), wobei der Amtsinhaber nun über leichte Vorteile verfügt.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung im Saarland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1000 Befragte

Erhebungszeitraum:29. April bis 06. Mai 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap