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LänderTREND

Sachsen Juni 2017 im Auftrag des MDR

Sachsen setzen mehr Vertrauen in Russland als in die USA

Sachsen setzen mehr Vertrauen in Russland als in die USA

Vertrauenswürdige Partner Deutschlands

Vertrauenswürdige Partner Deutschlands

Sonntagsfrage Bundestagswahl: CDU mit Abstand stärkste Kraft

Sonntagsfrage Bundestagswahl: CDU mit Abstand stärkste Kraft

Kanzler-Präferenz: Sachsen würden Merkel wählen

Kanzler-Präferenz: Sachsen würden Merkel wählen

Sachsen setzen mehr Vertrauen in Russland als in die USA

Sachsen setzen mehr Vertrauen in Russland als in die USA

Vertrauenswürdige Partner Deutschlands

Vertrauenswürdige Partner Deutschlands

Sonntagsfrage Bundestagswahl: CDU mit Abstand stärkste Kraft

Sonntagsfrage Bundestagswahl: CDU mit Abstand stärkste Kraft

Kanzler-Präferenz: Sachsen würden Merkel wählen

Kanzler-Präferenz: Sachsen würden Merkel wählen

Sachsen setzen mehr Vertrauen in Russland als in die USA

Während das Verhältnis zu Russland bereits seit längerem angespannt ist, sind nach der Wahl Donald Trumps auch die Beziehungen der Europäischen Union zu den USA einer Belastungsprobe ausgesetzt. Die Bürgerinnen und Bürger in Sachsen sehen die von Trump geführten Vereinigten Staaten sehr kritisch: Drei Viertel (76 Prozent) sehen in den USA keinen vertrauenswürdigen Partner für Deutschland. Lediglich jeder Fünfte (17 Prozent) ist der Meinung, dass man den Vereinigten Staaten vertrauen kann. Im Vergleich dazu ist das Vertrauen in Russland mit 31 Prozent deutlich größer, allerdings hat auch hier eine Mehrheit (60 Prozent) einen skeptischen Blick.

Der direkte Nachbar Polen genießt von den abgefragten Ländern das höchste Ansehen: Jeder Zweite (49 Prozent) sieht in Polen einen Partner für Deutschland, dem man vertrauen kann, 39 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Der Türkei bringen lediglich 2 Prozent der Sachsen Vertrauen entgegen.

Im Vergleich zu Deutschland insgesamt ist im Freistaat das Vertrauen in Russland deutlich größer als bundesweit. Die USA werden in Sachsen dagegen ähnlich skeptisch gesehen wie bundesweit.

 

Sonntagsfrage Bundestagswahl: CDU mit Abstand stärkste Kraft

Könnten die Wahlberechtigten in Sachsen bereits jetzt über den Bundestag abstimmen, würden sich aktuell 46 Prozent für die CDU entscheiden. Damit würden die Christdemokraten ihr Wahlergebnis von 2013 übertreffen. Für die Linke würden bei einer Bundestagswahl derzeit 14 Prozent votieren. Sie läge damit unter ihrem Resultat von 2013. Die SPD käme aktuell auf einen Stimmenanteil von 11 Prozent und würde damit ebenfalls unter ihrem vorhergehenden Bundestagswahlergebnis abschneiden. Auch die Grünen würden mit nur noch 3 Prozent schlechter abschneiden als vor rund vier Jahren. Die FDP hingegen kann zulegen und käme auf 5 Prozent. Die AfD könnte nach derzeitigem Stand ihr 2013er-Wahlergebnis mehr als verdoppeln und würde aktuell 18 Prozent der Stimmen zur Bundestagswahl auf sich vereinen. Alle anderen Parteien kämen zusammen genommen auf 3 Prozent.

Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wählerinnen und Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem der Wahlkampf mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

 

Kanzler-Präferenz: Sachsen würden Merkel wählen

Wenn die Bürger im Freistaat den Kanzler bzw. die Kanzlerin direkt bestimmen könnten, würde sich eine Mehrheit  von 54 Prozent für die Amtsinhaberin Angela Merkel entscheiden, für den sozialdemokratischen Herausforderer lediglich 20 Prozent. Ein Fünftel (22 Prozent) gibt spontan an, sich für keinen der beiden entscheiden zu können oder zu wollen.

Über die Anhängerschaft der CDU hinaus, die sich mit 90 Prozent nahezu geschlossen für Merkel entscheiden würde, überzeugt die Amtsinhaberin aber auch in den Reihen der FDP-Anhänger (74 für Merkel, 2 für Schulz). Während sich zwei Drittel der SPD-Anhänger (66 Prozent) für ihren Parteichef entscheiden würden, wird Schulz nur von jedem zweiten Linken-Anhänger (45 Prozent) favorisiert. Die AfD-Anhänger lehnen beide Kandidaten mehrheitlich ab (58 Prozent).

Der Vorsprung Merkels vor ihrem Herausforderer ist mit 34 Punkten damit deutlich größer als auf Bundesebene (24 Punkte).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Sachsen ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1000 Befragte

Erhebungszeitraum:12. bis 17. Juni 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap