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ARD-DeutschlandTREND

August II 2017

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Voraussichtlicher Gewinner des Fernsehduells Merkel vs. Schulz

Voraussichtlicher Gewinner des Fernsehduells Merkel vs. Schulz

Voraussichtlicher Gewinner des Fernsehduells Merkel vs. Schulz

Voraussichtlicher Gewinner des Fernsehduells Merkel vs. Schulz

Bewertung von Regierungskoalitionen

Bewertung von Regierungskoalitionen

Bewertung von Regierungskoalitionen
Parteianhänger

Bewertung von Regierungskoalitionen Parteianhänger

Einstellungen zu den Parteien: Bündnis90/Die Grünen

Einstellungen zu den Parteien: Bündnis90/Die Grünen

Einstellungen zu den Parteien: FDP

Einstellungen zu den Parteien: FDP

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Voraussichtlicher Gewinner des Fernsehduells Merkel vs. Schulz

Voraussichtlicher Gewinner des Fernsehduells Merkel vs. Schulz

Voraussichtlicher Gewinner des Fernsehduells Merkel vs. Schulz

Voraussichtlicher Gewinner des Fernsehduells Merkel vs. Schulz

Bewertung von Regierungskoalitionen

Bewertung von Regierungskoalitionen

Bewertung von Regierungskoalitionen
Parteianhänger

Bewertung von Regierungskoalitionen Parteianhänger

Einstellungen zu den Parteien: Bündnis90/Die Grünen

Einstellungen zu den Parteien: Bündnis90/Die Grünen

Einstellungen zu den Parteien: FDP

Einstellungen zu den Parteien: FDP

Gut drei Wochen vor der Bundestagswahl liegt die Union in der politischen Stimmung trotz Verlust weiterhin deutlich vor der SPD. Bei einer Wahl zum jetzigen Zeitpunkt käme die CDU/CSU auf 37 Prozent, die SPD auf 23 Prozent. Während die Union zur Vorwoche einen Punkt verliert, legt die SPD einen Punkt zu. Die Bundestagsopposition aus Linken und Grünen liegen wie in der Vorwoche bei 9 bzw. 8 Prozent. Die FDP gibt dagegen zur Vorwoche einen Punkt ab und käme aktuell auf 8 Prozent. Die AfD legt wiederum einen Punkt zu und hätte momentan 11 Prozent in Aussicht. Jenseits der unionsgeführten großen Koalition würde momentan kein Zwei-Parteien-Modell über eine eigene Mehrheit verfügen. Der Unions-Vorsprung in der politischen Stimmung wird begleitet von einer nach wie vor klaren Präferenz zugunsten der CDU-Amtsinhaberin.  Jeder zweite Bundesbürger zieht aktuell Angela Merkel dem SPD-Herausforderer im Amt vor, 26 Prozent sprechen sich für Martin Schulz als Kanzler aus. Die CDU-Politikerin genießt drei Wochen vor der Wahl die fast ungeteilte Unterstützung von Unions- (88 Prozent) und FDP-Anhängern (81 Prozent). Aber auch jeder zweite SPD-Anhänger favorisiert eigentlich Merkel als kommende Regierungschefin. Das Ansehen der Amtsinhaberin prägt offensichtlich auch die Erwartungen an das bevorstehende TV-Duell am kommenden Sonntag: Zwei Drittel gehen davon aus, dass Merkel sich besser schlagen wird als Martin Schulz, 17 Prozent rechnen für das Duell dagegen mit einem Vorteil für den SPD-Herausforderer. 

 

Für die Zeit nach der Bundestagswahl finden bereits erprobe Regierungsmodelle wie die jetzige große Koalition (44 Prozent) bzw. Schwarz-Gelb (43 Prozent) bei den Bundesbürgern den vergleichsweise größten Zuspruch. Ein schwarz-grünes Bündnis stößt demgegenüber nur bei 32 Prozent auf Sympathien, eine Jamaika-Koalition oder Rot-Rot-Grün jeweils nur bei 27 Prozent. 24 Prozent äußern sich positiv zu einer Koalitionsbildung von SPD, Grünen und FDP.  In den Unions-Reihen (77 Prozent) wie auch unter den FDP-Anhängern (89 Prozent) wird ein schwarz-gelbes Bündnis mit Abstand am besten bewertet. Die SPD-Anhänger sind demgegenüber von keiner Koalitionsvariante mehrheitlich überzeugt: Knapp die Hälfte (46 Prozent) bewertet eine Neuauflage der großen Koalition positiv, etwa ebenso viele äußern sich zustimmend zu SPD-geführten Drei-Parteien-Bündnissen unter Einschluss von Linken und Grünen (48 Prozent) bzw. Grünen und FDP (45 Prozent). Die Grünen-Anhänger sehen zwar Schwarz-Grün (68 Prozent) mehrheitlich positiv, die Mitbeteiligung der FDP im Jamaika-Format (29 Prozent) dagegen nicht. Besser als Schwarz-Gelb-Grün kommt in den Reihen der Grünen stattdessen ein rot-rot-grünes Bündnis an, das 58 Prozent der Grünen-Anhänger positiv bewerten.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.013 Befragte
Sonntagsfrage: 1.411 Befragte

Erhebungszeitraum:28. bis 30. August 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de