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ARD-DeutschlandTREND

Dezember 2017

Neuauflage der Großen Koalition stößt auf geteiltes Urteil

Neuauflage der Großen Koalition stößt auf geteiltes Urteil

Bewertung einer großen Koalition

Bewertung einer großen Koalition

Erstmals mehr Bürger für Minderheitsregierung als für Neuwahl

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Mehrheit würde erneute Kanzlerschaft Merkels begrüßen

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Ungeklärte Regierungsfrage bereitet den meisten Deutschen keine Sorgen

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SPD in der Zwickmühle, Zweifel an Martin Schulz als Parteivorsitzender

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Politikerbewertung: Außenminister Gabriel auf Platz 1, Özdemir mit Rekordwert auf Platz 2, Lindner mit deutlichem Ansehensverlust

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Politikerzufriedenheit im Zeitverlauf

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Sonntagsfrage: FDP sackt auf 9 Prozent ab

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Konträre Meinungen zum Thema „Familiennachzug“

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Anhaltend hohes Vertrauen in Nachbarland Frankreich

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Mehrheit empfindet weltpolitische Lage als bedrohlich

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Neuauflage der Großen Koalition stößt auf geteiltes Urteil

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Bewertung einer großen Koalition

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Erstmals mehr Bürger für Minderheitsregierung als für Neuwahl

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Mehrheit würde erneute Kanzlerschaft Merkels begrüßen

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Ungeklärte Regierungsfrage bereitet den meisten Deutschen keine Sorgen

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SPD in der Zwickmühle, Zweifel an Martin Schulz als Parteivorsitzender

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Politikerbewertung: Außenminister Gabriel auf Platz 1, Özdemir mit Rekordwert auf Platz 2, Lindner mit deutlichem Ansehensverlust

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Politikerzufriedenheit im Zeitverlauf

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Sonntagsfrage: FDP sackt auf 9 Prozent ab

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Konträre Meinungen zum Thema „Familiennachzug“

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Anhaltend hohes Vertrauen in Nachbarland Frankreich

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Mehrheit empfindet weltpolitische Lage als bedrohlich

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Der SPD-Parteitag in dieser Woche wird über die Aufnahme von Sondierungsgespräche mit der Union entscheiden. Teile der Parteianhängerschaft stehen einer Großen Koalition jedoch skeptisch gegenüber. Und auch in der Bevölkerung wird eine Neuauflage der „Groko“ verhalten beurteilt, auch wenn sie in den letzten Wochen wieder an Akzeptanz hinzugewonnen hat: Derzeit bewerten 45 Prozent eine solche Regierungskonstellation positiv. 52 Prozent fänden eine „Groko“ hingegen weniger gut oder schlecht. Ähnlich fällt das Meinungsbild in der SPD-Anhängerschaft (46:51 Prozent) aus.

 

Sollten auch die Gespräche zwischen Union und SPD scheitern, bliebe vermutlich nur die Wahl zwischen einer CDU/CSU-Minderheitsregierung und einer Neuwahl des Bundestages. Eine knappe Mehrheit der Wahlberechtigen (51 Prozent) spricht sich in diesem Fall für eine Minderheitsregierung aus. Eine Neuwahl halten demgegenüber 45 Prozent für die bessere Variante. Damit hat sich das Meinungsbild deutlich gewandelt: Vor knapp drei Wochen sprach sich noch eine klare Mehrheit (63 Prozent) für einen erneuten Urnengang aus.

 

Mit Blick auf die nächsten Jahre fände es eine Mehrheit der Deutschen (56 Prozent) gut, wenn Angela Merkel Bundeskanzlerin bliebe – in der SPD-Anhängerschaft sind es immerhin 38 Prozent. Das Zutrauen der Bürger in Martin Schulz‘ Erneuerungskraft ist begrenzt: Lediglich 32 Prozent halten ihn für den richtigen Parteivorsitzenden, um die Sozialdemokratie zu erneuern, in der eigenen Anhängerschaft sind es 65 Prozent.

 

Die ungeklärte Regierungsfrage beunruhigt die meisten Deutschen indes wenig: Ein gutes Drittel (35 Prozent) äußert sich besorgt, zwei Drittel (65 Prozent) machen sich hingegen wenig oder gar keine Sorgen.

 

Die abnehmende Unterstützung für den Parteivorsitzenden der Liberalen spiegelt sich auch auf Parteienebene wider. Würde bereits am nächsten Sonntag ein neuer Bundestag gewählt, käme die FDP auf einen Stimmenanteil von 9 Prozent. Dies entspricht im Vergleich zum DeutschlandTREND von Anfang November einem Minus von 3 Prozentpunkten. Die Union käme derzeit auf 32 Prozent, ein Zuwachs von 2 Punkten. Für die Sozialdemokraten würden sich wie vor vier Wochen 21 Prozent der Wähler entscheiden. Während AfD (13 Prozent) und Grüne (11 Prozent) ihre Stimmenanteile konstant halten, gewinnt die Linke leicht hinzu (10 Prozent, +1).

 

Der Familiennachzug für in Deutschland lebende Bürgerkriegsflüchtlinge ist bis März 2018 ausgesetzt. Knapp die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) spricht sich dafür aus, den Familiennachzug danach wieder zu erlauben. 42 Prozent plädieren hingegen dafür, den Familiennachzug weiterhin auszusetzen. Während die Anhänger der Union bei diesem Thema geteilter Meinung sind (47:43 Prozent), ist in der SPD-Anhängerschaft eine Mehrheit für den Familiennachzug (52:39 Prozent).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.004 Befragte
Sonntagsfrage: 1.504 Befragte

Erhebungszeitraum:4. bis 5. Dezember 2017
Sonntagsfrage: 4. bis 6. Dezember 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de