Menu

ARD-DeutschlandTREND

Juni 2017

Politikerbewertung: Merkel wieder auf Platz eins

Politikerbewertung: Merkel wieder auf Platz eins

Internationale Spitzenpolitiker: Hohe Beliebtheit von Emmanuel Macron, kritische Bewertung von Theresa May und Donald Trump

Internationale Spitzenpolitiker: Hohe Beliebtheit von Emmanuel Macron, kritische Bewertung von Theresa May und Donald Trump

Kanzlerpräferenz: Merkel deutlich vor Schulz

Kanzlerpräferenz: Merkel deutlich vor Schulz

Sonntagsfrage: Union vergrößert Abstand zur SPD

Sonntagsfrage: Union vergrößert Abstand zur SPD

Große verbale Bereitschaft für höhere Ausgaben zugunsten des Klimaschutzes

Große verbale Bereitschaft für höhere Ausgaben zugunsten des Klimaschutzes

Deutschlands Festhalten am Klimaabkommen einhellig begrüßt

Deutschlands Festhalten am Klimaabkommen einhellig begrüßt

Deutliche Mehrheit für stärkeres internationales Engagement Deutschlands

Deutliche Mehrheit für stärkeres internationales Engagement Deutschlands

Internationales Engagement Deutschlands nicht im Alleingang

Internationales Engagement Deutschlands nicht im Alleingang

Vertrauenswürdige Partner: Weiter Spitzenplatz für Frankreich

Vertrauenswürdige Partner: Weiter Spitzenplatz für Frankreich

Mehrheit sieht nur geringe Chancen für eine Verbesserung des Deutsch-Türkischen Verhältnisses

Mehrheit sieht nur geringe Chancen für eine Verbesserung des Deutsch-Türkischen Verhältnisses

Politikerbewertung: Merkel wieder auf Platz eins

Politikerbewertung: Merkel wieder auf Platz eins

Internationale Spitzenpolitiker: Hohe Beliebtheit von Emmanuel Macron, kritische Bewertung von Theresa May und Donald Trump

Internationale Spitzenpolitiker: Hohe Beliebtheit von Emmanuel Macron, kritische Bewertung von Theresa May und Donald Trump

Kanzlerpräferenz: Merkel deutlich vor Schulz

Kanzlerpräferenz: Merkel deutlich vor Schulz

Sonntagsfrage: Union vergrößert Abstand zur SPD

Sonntagsfrage: Union vergrößert Abstand zur SPD

Große verbale Bereitschaft für höhere Ausgaben zugunsten des Klimaschutzes

Große verbale Bereitschaft für höhere Ausgaben zugunsten des Klimaschutzes

Deutschlands Festhalten am Klimaabkommen einhellig begrüßt

Deutschlands Festhalten am Klimaabkommen einhellig begrüßt

Deutliche Mehrheit für stärkeres internationales Engagement Deutschlands

Deutliche Mehrheit für stärkeres internationales Engagement Deutschlands

Internationales Engagement Deutschlands nicht im Alleingang

Internationales Engagement Deutschlands nicht im Alleingang

Vertrauenswürdige Partner: Weiter Spitzenplatz für Frankreich

Vertrauenswürdige Partner: Weiter Spitzenplatz für Frankreich

Mehrheit sieht nur geringe Chancen für eine Verbesserung des Deutsch-Türkischen Verhältnisses

Mehrheit sieht nur geringe Chancen für eine Verbesserung des Deutsch-Türkischen Verhältnisses

Bundeskanzlerin Merkel erreicht ihren besten Sympathiewert (64 Prozent) seit dem Beginn der Flüchtlingskrise und schiebt sich auf Platz 1 der Politikerrangliste vor Wolfgang Schäuble (63 Prozent) und Sigmar Gabriel (62 Prozent). Martin Schulz muss Ansehensverluste hinnehmen und verzeichnet mit 36 Prozent seinen niedrigsten Wert im ARD-DeutschlandTREND. Christian Lindner legt deutlich zu und erreicht mit 44 Prozent seinen besten Wert im DeutschlandTREND. In der Kanzlerpräferenz kann die Amtsinhaberin ihren Vorsprung gegenüber ihrem SPD-Herausforderer auf 24 Prozentpunkte ausbauen: Aktuell würden sich 53 Prozent für Angela Merkel entscheiden und 29 Prozent für Martin Schulz. Parallel zum Trend in der Direktwahlfrage kann sich die Union im Juni weiter von der SPD absetzen. Wäre bereits am nächsten Sonntag Bundestagswahl, käme die Union auf 38 Prozent (+1). Die SPD verliert 3 Punkte und kommt aktuell auf 24 Prozent. Die FDP könnte um 2 Punkte auf 10 Prozent zulegen. Die Linke käme auf 8 Prozent (+1), die Grünen auf 7 Prozent (-1). Die AfD könnte mit 9 Prozent (-1) rechnen.

In Sachen Klimaschutz sind die Deutschen – zumindest nach eigenem Bekunden – mit großer Mehrheit (82 Prozent) bereit, höhere Preise für Produkte zu akzeptieren, wenn diese klimaschonend hergestellt werden und höhere Preise für Strom aus erneuerbaren Energien zu zahlen (73 Prozent). Darüber hinaus erklären sich zwei Drittel (64 Prozent) bereit, auf das Auto zu verzichten, auch wenn dadurch Manches umständlicher wird. Daher kann die Bundesregierung auf einhellige Unterstützung der Bevölkerung (93 Prozent) für ihre Entscheidung bauen, nach dem Ausstieg der USA am Pariser Klimaabkommen festzuhalten. In der internationalen Politik halten knapp zwei Drittel (62 Prozent) der Deutschen ein stärkeres Engagement Deutschlands bei internationalen Krisen grundsätzlich für richtig. Bei diesem stärkeren Engagement der Bundesrepublik wird offensichtlich nicht an nationale Alleingänge gedacht, für die nur 31 Prozent plädieren, während 65 Prozent dies ablehnen. 80 Prozent befürworten, dass die EU gemeinsam mehr Verantwortung in der Welt übernehmen sollte, wenn sich die USA weltpolitisch zurückziehen, und 93 Prozent plädieren für eine engere Zusammenarbeit bei der Verteidigungspolitik der EU-Mitglieder. Von den internationalen Partnern der Bundesrepublik genießt Frankreich das größte Vertrauen (94 Prozent), gefolgt von Großbritannien mit 60 Prozent. Die USA haben unter Präsident Trump an Vertrauen verloren und liegen nun gleichauf mit Russland (je 21 Prozent). China gilt für 36 Prozent als verlässlicher Partner. Den geringsten Vertrauensvorschuss erhält die Türkei mit 3 Prozent und angesichts der anhaltenden schweren politischen Differenzen zwischen der Türkei und Deutschland geht eine große Mehrheit von 87 Prozent davon aus, dass es in absehbarer Zeit nur geringe Chancen für eine Verbesserung des Deutsch-Türkischen Verhältnisses gibt. Auf der internationalen Bühne stehen derzeit vor allem die Staatsoberhäupter von Frankreich, Großbritannien und den USA im Mittelpunkt. Während sich der neu gewählte französische Präsident Emmanuel Macron großer Beliebtheit erfreut (59:9 Prozent), stößt die Arbeit der britischen Premierministerin Theresa May (22:59 Prozent) auf mehrheitliche Skepsis und die Arbeit des amerikanischen Präsidenten auf einhellige Skepsis (5:92 Prozent).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.000 Befragte
Sonntagsfrage: 1.500 Befragte

Erhebungszeitraum:6. bis 7. Juni 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de