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ARD-DeutschlandTREND

September II 2017

Sonntagsfrage 10 Tage vor der Bundestagswahl

Sonntagsfrage 10 Tage vor der Bundestagswahl

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in
(Zeitverlauf)

Direktwahl Bundeskanzler/-in (Zeitverlauf)

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung I

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung I

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung II

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung II

Einstellungen zu den Parteien

Einstellungen zu den Parteien

Reformbedarf in Deutschland

Reformbedarf in Deutschland

Unions-Anhänger: Koalitionspräferenz

Unions-Anhänger: Koalitionspräferenz

SPD-Anhänger: Koalitionspräferenz

SPD-Anhänger: Koalitionspräferenz

Grüne-Anhänger: Koalitionspräferenz

Grüne-Anhänger: Koalitionspräferenz

FDP-Anhänger: Koalitionspräferenz

FDP-Anhänger: Koalitionspräferenz

Linke-Anhänger: Koalitionspräferenz

Linke-Anhänger: Koalitionspräferenz

Sonntagsfrage 10 Tage vor der Bundestagswahl

Sonntagsfrage 10 Tage vor der Bundestagswahl

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in

Direktwahl Bundeskanzler/-in
(Zeitverlauf)

Direktwahl Bundeskanzler/-in (Zeitverlauf)

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung I

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung I

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung II

Bedeutung von Themen für die Wahlentscheidung II

Einstellungen zu den Parteien

Einstellungen zu den Parteien

Reformbedarf in Deutschland

Reformbedarf in Deutschland

Unions-Anhänger: Koalitionspräferenz

Unions-Anhänger: Koalitionspräferenz

SPD-Anhänger: Koalitionspräferenz

SPD-Anhänger: Koalitionspräferenz

Grüne-Anhänger: Koalitionspräferenz

Grüne-Anhänger: Koalitionspräferenz

FDP-Anhänger: Koalitionspräferenz

FDP-Anhänger: Koalitionspräferenz

Linke-Anhänger: Koalitionspräferenz

Linke-Anhänger: Koalitionspräferenz

Direktwahl Bundeskanzler/in: Merkel mit großem Vorsprung vor SPD-Spitzenkandidat Schulz

Jeder zweite Wahlberechtigte (51 Prozent) würde sich im direkten Vergleich von Amtsinhaberin und Herausforderer für Angela Merkel entscheiden. Jeder Vierte (25 Prozent) würde hingegen den Sozialdemokraten Martin Schulz vorziehen.
Im Vergleich zur Vorwoche verlieren zwar beide Kandidaten etwas Rückhalt, der Vorsprung der Christdemokratin (26 Punkte) bleibt aber deutlich. Jeder Sechste (17 Prozent) kann oder will sich spontan für keinen der beiden entscheiden.

Sonntagsfrage: Kleine Parteien dicht beieinander

Zehn Tage vor der Bundestagswahl bleibt die Union mit einem Stimmenanteil von unverändert 37 Prozent klar stärkste Kraft. Damit liegt die CDU/CSU nun 17 Punkte vor der SPD, die aktuell mit 20 Prozent rechnen könnte – ein Minus von 1 Punkt im Vergleich zur Vorwoche. Das Rennen um den dritten Platz ist nach wie vor nicht entschieden. Die AfD käme aktuell auf 12 Prozent (+1). Dahinter liegt die FDP mit 9,5 Prozent  (+0,5). Linke (9 Prozent, -1) und Grüne (7,5 Prozent, -0,5) verzeichnen leichte Verluste. Alle anderen Parteien zusammen genommen kämen derzeit auf 5 Prozent der Stimmen.
Wäre dies bereits das Ergebnis der Bundestagswahl würde es neben einer Großen Koalition keine Mehrheit für weitere Zweier-Bündnisse geben. Zu Beginn der heißen Wahlkampfphase ist noch Bewegung möglich, denn nur für etwas mehr als die Hälfte aller Wahlberechtigten (57 Prozent) steht ihre Wahlentscheidung bereits fest. Jeder Siebte (15 Prozent) äußert zwar eine Parteipräferenz, sagt aber dazu, dass sich die Entscheidung noch ändern kann. Knapp drei von zehn (28 Prozent) neigen zur Nichtwahl bzw. lassen (noch) keine Neigung zu einer Partei erkennen.
Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem die letzte Phase des Wahlkampfs mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

Koalitionspräferenz: Unions-Anhänger bevorzugen Schwarz-Gelb

Wenn die Unions-Anhängerschaft den Koalitionspartner frei wählen könnte, würde jeder Zweite (48 Prozent) mit der FDP zusammen gehen.
Falls ein schwarz-gelbes Bündnis keine Mehrheit haben sollte, und sie zwischen der SPD oder einem Bündnis mit FDP und Grünen wählen müssten, würde sich jeweils knapp die Hälfte für eine der beiden Koalitionen entscheiden.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1003 Befragte
Sonntagsfrage: 1503 Befragte
Koalitionspräferenzen: 2006 Befragte, davon Anhänger von Union, SPD, Linke, Grüne und FDP

Erhebungszeitraum:12. bis 13. September 2017
Koalitionspräferenzen: 04. bis 13. September 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de