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ARD-DeutschlandTREND

September 2017

Mehrheit gegen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge

Mehrheit gegen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge

Aussagen zur Zukunft der Automobilindustrie

Aussagen zur Zukunft der Automobilindustrie

Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Lage weiterhin positiv

Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Lage weiterhin positiv

Politikerbewertung: Merkel und Schulz legen zu, Gabriel erstmals auf Platz 1

Politikerbewertung: Merkel und Schulz legen zu, Gabriel erstmals auf Platz 1

Kanzlerpräferenz: Merkel baut Vorsprung aus

Kanzlerpräferenz: Merkel baut Vorsprung aus

Profilvergleich: Merkel distanziert Schulz deutlich

Profilvergleich: Merkel distanziert Schulz deutlich

Jeder Zweite zufrieden mit der Bundesregierung

Jeder Zweite zufrieden mit der Bundesregierung

Gut jeder Zweite wünscht sich auch künftig eine Unions-geführte Regierung

Gut jeder Zweite wünscht sich auch künftig eine Unions-geführte Regierung

Sonntagsfrage: SPD profitiert nicht von TV-Duell

Sonntagsfrage: SPD profitiert nicht von TV-Duell

Mehrheit empfindet weltpolitische Lage als bedrohlich

Mehrheit empfindet weltpolitische Lage als bedrohlich

Über 80 Prozent gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei

Über 80 Prozent gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei

Umgang mit der Türkei: Bürger wollen Härte und Dialog

Umgang mit der Türkei: Bürger wollen Härte und Dialog

Mehrheit gegen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge

Mehrheit gegen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge

Aussagen zur Zukunft der Automobilindustrie

Aussagen zur Zukunft der Automobilindustrie

Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Lage weiterhin positiv

Einschätzung der eigenen wirtschaftlichen Lage weiterhin positiv

Politikerbewertung: Merkel und Schulz legen zu, Gabriel erstmals auf Platz 1

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Kanzlerpräferenz: Merkel baut Vorsprung aus

Kanzlerpräferenz: Merkel baut Vorsprung aus

Profilvergleich: Merkel distanziert Schulz deutlich

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Jeder Zweite zufrieden mit der Bundesregierung

Jeder Zweite zufrieden mit der Bundesregierung

Gut jeder Zweite wünscht sich auch künftig eine Unions-geführte Regierung

Gut jeder Zweite wünscht sich auch künftig eine Unions-geführte Regierung

Sonntagsfrage: SPD profitiert nicht von TV-Duell

Sonntagsfrage: SPD profitiert nicht von TV-Duell

Mehrheit empfindet weltpolitische Lage als bedrohlich

Mehrheit empfindet weltpolitische Lage als bedrohlich

Über 80 Prozent gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei

Über 80 Prozent gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei

Umgang mit der Türkei: Bürger wollen Härte und Dialog

Umgang mit der Türkei: Bürger wollen Härte und Dialog

Nach dem zweiten „Diesel-Gipfel“ im Kanzleramt halten 42 Prozent der Bevölkerung Fahrverbote für ältere Diesel-Modelle für richtig, die Mehrzahl von 53 Prozent lehnt sie ab. Vier von fünf Bürgern halten den Umgang der Politik mit der deutschen Autoindustrie für viel zu nachsichtig (79 Prozent) und erwarten höhere Entschädigungen durch die Hersteller (83 Prozent). Die Forderung, ab dem Jahr 2030 keine neuen Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zuzulassen, stößt hingegen auf breiten Widerspruch: 65 Prozent lehnen diese Forderung ab, 30 Prozent unterstützen sie.

 

In der Woche nach dem TV-Duell haben sowohl die Kanzlerin Angela Merkel (63 Prozent, +4 Punkte im Vergleich zu Anfang August) als auch ihr Herausforderer Martin Schulz (39 Prozent, +6) Ansehensgewinne zu verzeichnen. Spitzenreiter des Monats ist jedoch Sigmar Gabriel: Zwei Drittel der Wahlberechtigten (66 Prozent, +3) sind sehr zufrieden bzw. zufrieden mit der Arbeit des Außenministers. Erstmals im ARD-DeutschlandTREND belegt Gabriel damit den ersten Platz der Politikerrangliste.

 

Im direkten Vergleich zwischen Merkel und Schulz setzt sich die Amtsinhaberin weiter von ihrem Herausforderer ab. Bei einer Kanzler-Direktwahl würden sich 54 Prozent für die Christdemokratin und lediglich 26 Prozent für den SPD-Vorsitzenden entscheiden. Während Merkel also nach dem Fernsehduell 5 Punkte zulegt, verharrt Schulz bei seinem Wert aus der Vorwoche. Merkel gilt im Vergleich mit dem SPD-Kandidaten als führungsstärker, glaubwürdiger, sympathischer und kompetenter. Lediglich in Sachen Bürgernähe kann Schulz mehr Bürger von sich überzeugen als Merkel.

 

Knapp drei Wochen vor der Wahl ist von einer Wechselstimmung im Land wenig zu spüren: Gut die Hälfte (52 Prozent) wünscht sich auch nach dem Urnengang eine Regierung unter Führung der Union. Lediglich 30 Prozent plädieren für einen Wechsel in der Regierungsführung zugunsten der SPD.

 

Die politische Stimmung ist nach wie vor günstig für die Union. Würden die Bundesbürger bereits am nächsten Sonntag an die Urnen gerufen, könnte die CDU/CSU wie in der Vorwoche mit 37 Prozent der Stimmen rechnen. Für die Sozialdemokraten würden sich aktuell 21 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheiden, ein Minus von 2 Punkten. Die kleineren Parteien liegen weiterhin dicht beieinander, so dass das Rennen um den dritten Platz nach wie vor offen ist. Die AfD käme aktuell einen Stimmenanteil von unverändert 11 Prozent, während Linke (10 Prozent) und FDP (9 Prozent) jeweils einen Punkt zulegen. Die Grünen liegen konstant bei 8 Prozent.

 

Die unruhige internationale Lage sehen 61 Prozent auch als Bedrohung für uns in Deutschland an. Die Türkei wollen 84 Prozent nicht als Mitglied in die Europäische Union aufnehmen. Dabei setzen die Deutschen zugleich auf Härte gegenüber der türkischen Regierung, die auch wirtschaftliche Sanktionen umfasst, wie auch den Dialog mit Ankara.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.003 Befragte
Sonntagsfrage: 1.503 Befragte

Erhebungszeitraum:4. bis 5. September 2017
Sonntagsfrage: 4. bis 6. September 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de