Menu

ARD-DeutschlandTREND

April 2018

Datenschutz im Internet: Viele sorgen sich wegen möglichen Missbrauchs

Datenschutz im Internet: Viele sorgen sich wegen möglichen Missbrauchs

Geringes Vertrauen in Facebook

Geringes Vertrauen in Facebook

Vertrauen in das soziale Netzwerk

Vertrauen in das soziale Netzwerk

Beziehungen zwischen Russland und dem Westen beunruhigen die Deutschen

Beziehungen zwischen Russland und dem Westen beunruhigen die Deutschen

Bürger fordern Dialogbereitschaft sowohl vom Westen als auch von Russland

Bürger fordern Dialogbereitschaft sowohl vom Westen als auch von Russland

Großes Vertrauen in Frankreich, kein Vertrauen in die Türkei

Großes Vertrauen in Frankreich, kein Vertrauen in die Türkei

Start der Koalition überzeugt zwei Drittel der Bürger nicht

Start der Koalition überzeugt zwei Drittel der Bürger nicht

Kabinettsbesetzung: Bewertung Angela Merkels als Bundeskanzlerin

Kabinettsbesetzung: Bewertung Angela Merkels als Bundeskanzlerin

Kabinettsbesetzung: Positives Urteil über Merkel und Scholz, Mehrheit hält Seehofer für keine gute Besetzung

Kabinettsbesetzung: Positives Urteil über Merkel und Scholz, Mehrheit hält Seehofer für keine gute Besetzung

Unterschiede zwischen Arm und Reich sind größtes Problem für Zusammenleben in Deutschland

Unterschiede zwischen Arm und Reich sind größtes Problem für Zusammenleben in Deutschland

Soziale Unterschiede: Kleine Minderheit fühlt sich benachteiligt

Soziale Unterschiede: Kleine Minderheit fühlt sich benachteiligt

Datenschutz im Internet: Viele sorgen sich wegen möglichen Missbrauchs

Datenschutz im Internet: Viele sorgen sich wegen möglichen Missbrauchs

Geringes Vertrauen in Facebook

Geringes Vertrauen in Facebook

Vertrauen in das soziale Netzwerk

Vertrauen in das soziale Netzwerk

Beziehungen zwischen Russland und dem Westen beunruhigen die Deutschen

Beziehungen zwischen Russland und dem Westen beunruhigen die Deutschen

Bürger fordern Dialogbereitschaft sowohl vom Westen als auch von Russland

Bürger fordern Dialogbereitschaft sowohl vom Westen als auch von Russland

Großes Vertrauen in Frankreich, kein Vertrauen in die Türkei

Großes Vertrauen in Frankreich, kein Vertrauen in die Türkei

Start der Koalition überzeugt zwei Drittel der Bürger nicht

Start der Koalition überzeugt zwei Drittel der Bürger nicht

Kabinettsbesetzung: Bewertung Angela Merkels als Bundeskanzlerin

Kabinettsbesetzung: Bewertung Angela Merkels als Bundeskanzlerin

Kabinettsbesetzung: Positives Urteil über Merkel und Scholz, Mehrheit hält Seehofer für keine gute Besetzung

Kabinettsbesetzung: Positives Urteil über Merkel und Scholz, Mehrheit hält Seehofer für keine gute Besetzung

Unterschiede zwischen Arm und Reich sind größtes Problem für Zusammenleben in Deutschland

Unterschiede zwischen Arm und Reich sind größtes Problem für Zusammenleben in Deutschland

Soziale Unterschiede: Kleine Minderheit fühlt sich benachteiligt

Soziale Unterschiede: Kleine Minderheit fühlt sich benachteiligt

Die jüngst bekannt gewordenen Vorgänge um Facebook mit der widerrechtlichen Verwendung von Nutzerdaten lassen viele Internetnutzer an der Einhaltung des Datenschutzes im Netz zweifeln. Über die Hälfte gibt an, sich um einen Missbrauch ihrer persönlichen Daten sehr große (15 Prozent) bzw. große Sorgen (46 Prozent) zu machen. Neun von zehn Facebook-Nutzer äußern wenig (56 Prozent) oder gar kein Vertrauen (32 Prozent) zu haben, dass Facebook mit ihren persönlichen Daten verantwortungsvoll umgeht. Lediglich jeder zehnte Nutzer des Dienstes spricht dem Unternehmen großes Vertrauen aus (10 Prozent). 12 Prozent der Internetnutzer geben an, Facebook aufgrund der Berichte weniger zu nutzen. Nur wenige (2 Prozent) haben nach eigener Aussage die Verwendung von Facebook eingestellt. Etwa jeden vierten Internetnutzer (27 Prozent) hält dieser Vorfall jedoch nicht von der unveränderten Nutzung des sozialen Netzwerks ab. Die anderen nutzen Facebook nicht.

Der Blick auf das Verhältnis Russlands zum Westen erfüllt sechs von zehn Deutsche (61 Prozent) mit sehr großen bzw. großen Sorgen. Die Bürger fordern im Verhältnis zu Russland von beiden Seiten Dialogbereitschaft: Eine große Mehrheit (86 Prozent) fordert, dass sich der Westen stärker um einen Dialog mit Russland bemühen sollte. Noch mehr sehen aber auch Russland in der Pflicht zum Gespräch (91 Prozent). Jeder zweite Deutsche (48 Prozent) kann nachvollziehen, dass sich Russland vom Westen bedroht sieht. Drei Viertel der Bürger (72 Prozent) glauben allerdings auch, dass dem russischen Präsidenten Wladimir Putin jedes Mittel recht ist, um die Interessen seines Landes durchzusetzen.

Nach der längsten Koalitionsfindung in der Geschichte der Bundesrepublik hat die schwarz-rote Bundesregierung Mitte März ihre Arbeit aufgenommen. Nur wenige Wochen danach fällt das Urteil der Deutschen zur Regierungsarbeit sehr kritisch aus: Zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) sind unzufrieden mit der bisherigen Arbeit der schwarz-roten Koalition. Die Kabinettschefin findet mehrheitlich ein positives Echo in der Bevölkerung: 57 Prozent finden, dass Angela Merkel eine gute Besetzung für das Kanzleramt ist. Zu Beginn ihrer letzten Amtszeit im Januar 2014 fiel das Urteil über die Regierungschefin allerdings noch deutlich wohlwollender aus (75 Prozent). Den Sozialdemokraten Olaf Scholz als neuen Finanzminister hält jeder Zweite für eine gute Personalentscheidung (49 Prozent). Den CSU-Politiker Horst Seehofer halten lediglich 39 Prozent für eine gute Besetzung als Minister des Inneren, für Bau und Heimat.

Die Bundeskanzlerin hat in ihrer ersten Regierungserklärung ihr Ziel formuliert, bis zum Ende der Legislaturperiode Spaltungen in der deutschen Gesellschaft zu überwinden. Aus Sicht der Bürger sind Unterschiede zwischen Arm und Reich das größte Problem für das Zusammenleben in Deutschland: Rund Acht von Zehn beschreiben dies als sehr großes bzw. großes Problem (83 Prozent). Fast genauso viele sehen eine geringe Toleranz gegenüber anderen Meinungen als sehr großes bzw. großes Problem (76 Prozent) an. Unterschiede zwischen dem Islam und anderen Religionen machen zwei Drittel als sehr großes bzw. großes Problem (67 Prozent) für das gesellschaftliche Miteinander aus. Kulturelle Unterschiede zwischen Menschen mit unterschiedlicher Herkunft sehen rund sechs von zehn als sehr großes bzw. großes Problem (62 Prozent) für das Zusammenleben in Deutschland an.

Wenn am nächsten Sonntag der Bundestag neu gewählt würde, käme die CDU/CSU auf einen Stimmenanteil von 33 Prozent, ein Minus von 1 Punkt im Vergleich zu Anfang März. Für die SPD würden sich unverändert 18 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheiden. Die AfD, im Vormonat noch bei 15 Prozent, verliert leicht an Unterstützung und erreicht aktuell 14 Prozent (-1). Damit ist sie nach wie vor stärkste Oppositionskraft vor den Grünen, die aktuell 12 Prozent (+1) der Stimmen auf sich vereinen könnten. Die Linke legt ebenfalls leicht zu und liegt mit 10 Prozent (+1) nun knapp vor der FDP (unverändert 9 Prozent).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.003 Befragte
Sonntagsfrage: 1.503 Befragte

Erhebungszeitraum:03. bis 04. April 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de