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ARD-DeutschlandTREND

Mai 2018

Mehrheit der Deutschen begrüßt das europäische Engagement des französischen Präsidenten Macron

Mehrheit der Deutschen begrüßt das europäische Engagement des französischen Präsidenten Macron

Ansichten zur Europäischen Union

Ansichten zur Europäischen Union

Große Offenheit für europäische Zusammenarbeit

Große Offenheit für europäische Zusammenarbeit

EU-Mitgliedschaft: Nur jeder Siebte sieht Nachteile für Deutschland

EU-Mitgliedschaft: Nur jeder Siebte sieht Nachteile für Deutschland

Konstant hohes Vertrauen in Frankreich als Partner für Deutschland

Konstant hohes Vertrauen in Frankreich als Partner für Deutschland

Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen seit Amtsantritt Macrons

Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen seit Amtsantritt Macrons

Wirtschaftliche Grundstimmung ist sehr positiv

Wirtschaftliche Grundstimmung ist sehr positiv

Bewertung der Regierungsarbeit: Mehrheit übt weiterhin Kritik

Bewertung der Regierungsarbeit: Mehrheit übt weiterhin Kritik

Politikerbewertung: Merkel vor Altmaier und Seehofer

Politikerbewertung: Merkel vor Altmaier und Seehofer

Sonntagsfrage: Politische Stimmung stabil

Sonntagsfrage: Politische Stimmung stabil

Jeder Zweite befürwortet die Einrichtung von Ankerzentren für Flüchtlinge

Jeder Zweite befürwortet die Einrichtung von Ankerzentren für Flüchtlinge

Mehrheit für Kürzung der Entwicklungshilfe bei unzureichender Kooperation

Mehrheit für Kürzung der Entwicklungshilfe bei unzureichender Kooperation

Mehrheit der Deutschen begrüßt das europäische Engagement des französischen Präsidenten Macron

Mehrheit der Deutschen begrüßt das europäische Engagement des französischen Präsidenten Macron

Ansichten zur Europäischen Union

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Große Offenheit für europäische Zusammenarbeit

Große Offenheit für europäische Zusammenarbeit

EU-Mitgliedschaft: Nur jeder Siebte sieht Nachteile für Deutschland

EU-Mitgliedschaft: Nur jeder Siebte sieht Nachteile für Deutschland

Konstant hohes Vertrauen in Frankreich als Partner für Deutschland

Konstant hohes Vertrauen in Frankreich als Partner für Deutschland

Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen seit Amtsantritt Macrons

Entwicklung der deutsch-französischen Beziehungen seit Amtsantritt Macrons

Wirtschaftliche Grundstimmung ist sehr positiv

Wirtschaftliche Grundstimmung ist sehr positiv

Bewertung der Regierungsarbeit: Mehrheit übt weiterhin Kritik

Bewertung der Regierungsarbeit: Mehrheit übt weiterhin Kritik

Politikerbewertung: Merkel vor Altmaier und Seehofer

Politikerbewertung: Merkel vor Altmaier und Seehofer

Sonntagsfrage: Politische Stimmung stabil

Sonntagsfrage: Politische Stimmung stabil

Jeder Zweite befürwortet die Einrichtung von Ankerzentren für Flüchtlinge

Jeder Zweite befürwortet die Einrichtung von Ankerzentren für Flüchtlinge

Mehrheit für Kürzung der Entwicklungshilfe bei unzureichender Kooperation

Mehrheit für Kürzung der Entwicklungshilfe bei unzureichender Kooperation

Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron wird am Donnerstag für sein europäisches Engagement mit dem Karlspreis ausgezeichnet. Während in Frankreich die innenpolitische Kritik an Macron zunimmt, finden es in Deutschland vier Fünftel (82 Prozent) gut, dass Präsident Macron die Europäische Union mit einer Reihe von Vorschlägen voranbringen will. Auch wenn sein Vorschlag für eine engere finanzpolitische Zusammenarbeit in Europa nicht auf ungeteilte Zustimmung stößt, besteht in Deutschland grundsätzlich eine große Offenheit für eine europäische Zusammenarbeit: 53 Prozent sprechen sich dafür aus, dass die europäischen Länder ihre Zusammenarbeit in den nächsten Jahren weiter vertiefen, weitere 18 Prozent für eine Kooperation auf bisherigem Niveau. Ein Viertel (24 Prozent) plädieren hingegen für eine Rückverlagerung von Kompetenzen auf nationale Ebene. Von Bundeskanzlerin Merkel wünschen sich 58 Prozent der Bundesbürger, dass sie sich mit mehr Leidenschaft für die Europäische Union einsetzt. Vier von zehn Bürgern (39 Prozent) sind nämlich der Meinung, dass Deutschland eher Vorteile durch die EU-Mitgliedschaft hat, für 45 Prozent halten sich Vor- und Nachteile die Waage. Nur eine Minderheit (14 Prozent) bewertet die EU-Mitgliedschaft als nachteilig für Deutschland. In Frankreich sieht eine breite Mehrheit der Deutschen (90 Prozent) einen verlässlichen Partner für Deutschland. Und auch das deutsch-französische Verhältnis hat sich aus Sicht der Deutschen seit dem Amtsantritt des französischen Präsidenten konstant bis positiv entwickelt. Deutlich kritischer stehen die Bürger den USA, Russland und der Türkei gegenüber, die ein Großteil nicht für vertrauenswürdig hält.

 

Mit Blick auf Deutschland bewertet die Bevölkerung die wirtschaftliche Lage vor dem Hintergrund guter Konjunkturdaten weiterhin mit großer Mehrheit (80 Prozent) als sehr gut oder gut. Von dieser positiven Einschätzung der Wirtschaftslage kann die Bundesregierung in ihrer Bewertung aktuell aber nicht profitieren. Ähnlich wie im Vormonat sind knapp zwei Drittel (63 Prozent) mit der Arbeit der schwarz-roten Koalition unzufrieden. Damit ist die Koalition aus Union und SPD deutlich schlechter als in die letzte Legislaturperiode gestartet. Insbesondere die Anhänger der SPD blicken kritisch auf die neue Regierung.

 

Mit dem aktuellen ARD-DeutschlandTREND liegt die erste Bewertung der neuen Regierungsmannschaft vor. Acht Wochen nach der Vereidigung der Kabinettsmitglieder ist Bundeskanzlerin Merkel die populärste deutsche Politikerin, mit der die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) zufrieden ist. Ihr folgen Wirtschaftsminister Altmaier von der CDU (47 Prozent, 1 im Vgl. zu März) und Innenminister Seehofer mit einem deutlichen Ansehensplus (47 Prozent, +12). Das von ihm geführte Innenministerium plant zentrale Einrichtungen zur Erstaufnahme von Flüchtlingen, in denen sie bleiben sollen, bis über ihren Aufenthalt in Deutschland abschließend entschieden ist. Gut jeder Zweite (54 Prozent) würde die Einrichtung solcher Zentren begrüßen, 42 Prozent finden solche Ankerzentren eher nicht gut. Der Vorschlag, die deutsche Entwicklungshilfe für Staaten zu kürzen, die bei der Rückführung von Asylbewerbern nicht ausreichend kooperieren, stößt ebenfalls mehrheitlich auf Unterstützung.

 

Die politische Stimmung in Deutschland ist stabil. Wenn am nächsten Sonntag der Bundestag neu gewählt würde, käme die CDU/CSU auf einen Stimmenanteil von 32 Prozent (-1 im Vergleich zu April). Die SPD hätte unverändert 18 Prozent in Aussicht. Die AfD kann sich um einen Punkt auf aktuell 15 Prozent verbessern. Gleiches gilt für die Grünen, die mit 13 Prozent rechnen könnten. Etwas schwächer als im Vormonat liegen die Linke mit 9 Prozent und die Liberalen mit 8 Prozent - sie müssen gegenüber April jeweils einen Punkt abgeben.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.007 Befragte
Frage zur Vertiefung der EU: rund 500 Befragte
Sonntagsfrage: 1.507 Befragte

Erhebungszeitraum:7. bis 8. Mai 2018
Sonntagsfrage: 7. bis 8. Mai 2018

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de