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ARD-DeutschlandTREND

April 2019

70 Jahre NATO – aus Sicht der Bürger ein Bündnis für den Frieden

70 Jahre NATO – aus Sicht der Bürger ein Bündnis für den Frieden

Erhöhung der Verteidigungsausgaben stößt eher auf Ablehnung

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Breite Mehrheit bedauert EU-Austritt Großbritanniens

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Brexit rückt Vorteile der deutschen EU-Mitgliedschaft ins Bewusstsein

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Klimapolitik: Neun von Zehn sehen Lösungen auf europäischer Ebene

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Sonntagsfrage Europawahl: Union und SPD mit Verlusten, Grüne knapp auf Platz 2

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Direktwahl Kommissionspräsident: knapper Vorsprung für Weber vor Timmermans

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Zwei Drittel unzufrieden mit der Bundesregierung

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Politikerbewertung: Kritische Sicht auf die meisten Akteure

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Bekanntheit von Politikerinnen und Politikern

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Sonntagsfrage Bundestagswahl: wenig Veränderung der politischen Stimmung

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Bezahlbarer Wohnraum - vor allem in Großstädten ein Problem

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Bezahlbaren Wohnraum finden

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Aussagen zum Wohnen

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70 Jahre NATO – aus Sicht der Bürger ein Bündnis für den Frieden

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Erhöhung der Verteidigungsausgaben stößt eher auf Ablehnung

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Breite Mehrheit bedauert EU-Austritt Großbritanniens

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Brexit rückt Vorteile der deutschen EU-Mitgliedschaft ins Bewusstsein

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Klimapolitik: Neun von Zehn sehen Lösungen auf europäischer Ebene

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Sonntagsfrage Europawahl: Union und SPD mit Verlusten, Grüne knapp auf Platz 2

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Direktwahl Kommissionspräsident: knapper Vorsprung für Weber vor Timmermans

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Zwei Drittel unzufrieden mit der Bundesregierung

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Politikerbewertung: Kritische Sicht auf die meisten Akteure

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Bekanntheit von Politikerinnen und Politikern

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Sonntagsfrage Bundestagswahl: wenig Veränderung der politischen Stimmung

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Bezahlbarer Wohnraum - vor allem in Großstädten ein Problem

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Bezahlbaren Wohnraum finden

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Bezahlbaren Wohnraum finden

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Aussagen zum Wohnen

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70 Jahre nach Gründung der NATO halten in Deutschland große Mehrheiten die Verteidigungsallianz für wichtig, um den Frieden in Europa zu sichern (82 Prozent, -5 Punkte im Vergleich zu Juli 2016) und im Rahmen eines Bündnisses Deutschland international Gewicht zu verschaffen (71 Prozent). In der Konsequenz sind kritische Stimmen, die die NATO als überflüssig erachten und für die Auflösung des Bündnisses plädieren, deutlich in der Minderheit (15 Prozent, +4 im Vergleich zu Februar 2015). Die Umsetzung des NATO-Beschlusses, der von allen Mitgliedsstaaten Verteidigungsausgaben in Höhe von zwei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts fordert, wird jedoch von gut jedem Zweiten (53 Prozent) abgelehnt. Demgegenüber sind 43 Prozent der Meinung, dass die entsprechende Erhöhung der Militärausgaben umgesetzt werden soll.

Nachdem verschiedenste Austrittsszenarien im britischen Unterhaus bisher keine Mehrheit gefunden haben, wird Großbritannien die Europäische Union voraussichtlich bald verlassen. Dieser Schritt stößt in Deutschland nach wie vor bei großen Teilen der Bevölkerung (74 Prozent, -5 Punkte im Vergleich zum Februar 2019) auf Bedauern. Trotz der ungelösten Konflikte um gangbare Brexit-Deals begrüßen nur 16 Prozent den EU-Austritt Großbritanniens. Die Debatte um den Brexit und seine vertragliche Ausgestaltung scheint ein europafreundliches Klima in Deutschland zu befördern. Aktuell sieht knapp die Hälfte der Bundesbürger (48 Prozent) eher Vorteile in der EU-Mitgliedschaft Deutschlands, für 12 Prozent überwiegen die Nachteile. Für 38 Prozent halten sich Vor- und Nachteile die Waage.

Nach Ansicht der Bundesbürger ist in Zukunft auf vielen Politikfeldern in erster Linie die Europäische Union und nicht die nationalen Regierungen gefordert. Dies gilt in besonderem Maße für die Klimapolitik, die, so die Forderung von 88 Prozent, auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll. Auch für die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik (75 Prozent), die Handels- und Wirtschaftspolitik sowie die Verteidigungs- und Außenpolitik (73 und 69 Prozent) werden mit klarer Überzahl Lösungsansätze auf europäischer Ebene eingefordert.

Während die politische Stimmung zur Bundestagswahl weitgehend stabil ist, verlieren die beiden Regierungsparteien Rückhalt mit Blick auf die Europawahl. Würden die deutschen Wahlberechtigen in Deutschland bereits jetzt zur Urne gerufen, käme die Union auf einen Stimmenanteil von 30 Prozent (-2 Punkte im Vergleich zum Vormonat). Auch die SPD muss einen Verlust von zwei Punkten verkraften und würde derzeit 17 Prozent erreichen. Auch wenn derzeit noch offen ist, wer Ende Mai als zweitstärkste Kraft aus der Wahl zum Europäischen Parlament hervorgeht, liegen die Grünen aktuell mit einem Stimmenanteil von 19 Prozent (+1) vor den Sozialdemokraten. AfD (11 Prozent) und Linke (7 Prozent) halten ihre Wähleranteile stabil. Die FDP könnte 7 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, ein Plus von 1 Punkt. Daneben treten 34 weitere Parteien und Vereinigungen zur Europawahl an. Auf diese entfallen insgesamt 9 Prozent, wobei alle Einzelparteien momentan jeweils unter 3 Prozent liegen.

Am Samstag sind in verschiedenen Städten Demonstrationen geplant, auf denen der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und steigende Mieten zentrales Thema sein wird. Die Suche nach bezahlbarem Wohnraum ist für ein Drittel der Bürger (33 Prozent) nach eigenen Angaben aktuell ein sehr großes oder großes Problem. Besonders schwierig gestaltet sich die Situation in Großstädten, wo jeder Zweite (48 Prozent) Schwierigkeiten angibt, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Menschen in Haushalten mit niedrigem Einkommen sind mit 40 Prozent etwas stärker betroffen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Auch wenn nur ein Teil der Bevölkerung direkt von der schwierigen Situation auf dem Wohnungsmarkt betroffen ist, kennen viele das Problem aus ihrem persönlichen Umfeld. Drei Viertel der Bürger (77 Prozent) geben an, immer wieder mitzubekommen, wie schwer es ist, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Mehr als die Hälfte der Deutschen (59 Prozent) nimmt nach eigenen Angaben starke Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt wahr und 41 Prozent empfinden die Ausgaben für Wohnraum als deutlich stärkere Belastung als vor fünf Jahren.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 60:40)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.003 Befragte
Sonntagsfrage: 1.503 Befragte

Erhebungszeitraum:1. bis 2. April 2019
Sonntagsfrage: 1. bis 3. April 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap