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ARD-DeutschlandTREND

Dezember 2019

Neues SPD-Führungsduo: jeder zweite SPD-Anhänger erwartet positive Impulse

Neues SPD-Führungsduo: jeder zweite SPD-Anhänger erwartet positive Impulse

Sonntagsfrage: leichte Einbußen für die Koalitionsparteien

Sonntagsfrage: leichte Einbußen für die Koalitionsparteien

Mehrheit auch der SPD-Anhänger für Fortführung von Schwarz-Rot

Mehrheit auch der SPD-Anhänger für Fortführung von Schwarz-Rot

Aussagen zur Bundesregierung

Aussagen zur Bundesregierung

Unzufriedenheit mit schwarz-rotem Regierungshandeln

Unzufriedenheit mit schwarz-rotem Regierungshandeln

Schlechte Noten für Asyl- und Flüchtlingspolitik, Renten- und Sozialpolitik, Ge-sundheits- sowie Digitalpolitik, massive Zweifel an Klima- und Wohnungspolitik

Schlechte Noten für Asyl- und Flüchtlingspolitik, Renten- und Sozialpolitik, Ge-sundheits- sowie Digitalpolitik, massive Zweifel an Klima- und Wohnungspolitik

Zufriedenheit mit der Bundesregierung in Politikbereichen - Regierungsparteien

Zufriedenheit mit der Bundesregierung in Politikbereichen - Regierungsparteien

Politikerzufriedenheit: kein Bundespolitiker überzeugt eine Mehrheit

Politikerzufriedenheit: kein Bundespolitiker überzeugt eine Mehrheit

70 Jahre NATO: keine Zweifel an Existenzberechtigung

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Zwei-Prozent-Ziel der NATO bleibt umstritten

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Neues SPD-Führungsduo: jeder zweite SPD-Anhänger erwartet positive Impulse

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Sonntagsfrage: leichte Einbußen für die Koalitionsparteien

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Mehrheit auch der SPD-Anhänger für Fortführung von Schwarz-Rot

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Aussagen zur Bundesregierung

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Unzufriedenheit mit schwarz-rotem Regierungshandeln

Unzufriedenheit mit schwarz-rotem Regierungshandeln

Schlechte Noten für Asyl- und Flüchtlingspolitik, Renten- und Sozialpolitik, Ge-sundheits- sowie Digitalpolitik, massive Zweifel an Klima- und Wohnungspolitik

Schlechte Noten für Asyl- und Flüchtlingspolitik, Renten- und Sozialpolitik, Ge-sundheits- sowie Digitalpolitik, massive Zweifel an Klima- und Wohnungspolitik

Zufriedenheit mit der Bundesregierung in Politikbereichen - Regierungsparteien

Zufriedenheit mit der Bundesregierung in Politikbereichen - Regierungsparteien

Politikerzufriedenheit: kein Bundespolitiker überzeugt eine Mehrheit

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70 Jahre NATO: keine Zweifel an Existenzberechtigung

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Zwei-Prozent-Ziel der NATO bleibt umstritten

Zwei-Prozent-Ziel der NATO bleibt umstritten

Den Ausgang des SPD-Mitgliederentscheides über die künftige Besetzung des Parteivorsitzes bewertet die Mehrheit der Bundesbürger nicht als Aufbruch: Sieben von zehn bezweifeln, dass es der SPD mit ihrem neuen Führungsduo gelingen wird, wieder mehr Bürger zu überzeugen. Die SPD-Anhänger sind optimistischer. Die Hälfte von ihnen erwartet von der Personalentscheidung positive Impulse für die eigene Partei. Kurzfristig profitiert die SPD nicht. In der aktuellen Stimmung käme sie auf 13 Prozent (-1). Allerdings büßt auch die CDU/CSU ein, sie käme auf 25 Prozent (-1). Die Partei der Grünen verbessert sich leicht (23 Prozent; +1), ebenso die AfD (15 Prozent; +1). Während die FDP zulegt (9 Prozent; +1), geht die Unterstützung für die Linke etwas zurück (8 Prozent; -1).

Der Sieg des Groko-skeptischen Kandidatenpaares im SPD-Mitgliederentscheid stellt die Stabilität der Berliner Koalition in Frage. Die Haltung der Deutschen ist allerdings eindeutig: Zwei Drittel sprechen sich für eine Fortführung des Regierungsbündnisses bis 2021 aus, darunter auch sechs von zehn SPD-Anhängern. Nur gut jeder vierte Bundesbürger betrachtet Neuwahlen als beste Lösung. Ein Grund: Über die Hälfte fürchtet, dass ein Koalitions-Ende die politische Stabilität Deutschlands beeinträchtigen könnte. Von den Leistungen des schwarz-roten Bündnisses sind die Deutschen dagegen weiterhin kaum überzeugt. Acht von zehn werfen den Regierungsparteien vor, sich zu sehr mit sich selbst zu beschäftigen, statt ihre Arbeit zu machen. Lediglich ein knappes Drittel der Bundesbürger äußert sich zufrieden zur Arbeit der Berliner Koalition, zwei Drittel üben weiterhin Kritik. Vergleichsweise wohlwollend bewerten die Deutschen nur die Koalitionsleistungen in der Wirtschafts- und Arbeitsmarkt- sowie der Familienpolitik, wo jeweils etwa gut die Hälfte zu einem positiven Urteil gelangt. In der Außen- und Sicherheitspolitik sowie der Haushalts- und Finanzpolitik überwiegt die Kritik leicht. Schlechte Noten erhält die Koalition nach wie vor für ihre Asyl- und Flüchtlingspolitik sowie für ihre Renten- und Sozialpolitik. Hier äußern sich jeweils etwa zwei Drittel negativ zur Berliner Regierungsarbeit, ebenso in den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Digitalisierung. Noch größere Kritik zieht Schwarz-Rot mit seiner Klima- und Wohnungspolitik auf sich, mit der drei Viertel der Deutschen unzufrieden sind. Das angeschlagene Erscheinungsbild von Schwarz-Rot geht mit einer mäßigen Bewertung der Koalitionsspitzen einher. Wie im Vormonat erreicht auch im November kein Kabinettsmitglied Zustimmungswerte von 50 Prozent und mehr. Kanzlerin Merkel verliert und wird von 47 Prozent positiv bewertet, ihr schlechtester Wert seit Oktober letzten Jahres. Vizekanzler Olaf Scholz erreicht zwar einen Bestwert. Allerdings überzeugt er mit 47 Prozent ebenfalls nur weniger als die Hälfte der Bundesbürger. Bei den SPD-Anhängern büßt er als Folge der Auseinandersetzung um die Parteispitze sogar deutlich an Unterstützung ein und wird dort schlechter bewertet als in den Unions-Reihen.

70 Jahre nach der Gründung haben die Bundesbürger keine Zweifel an der Existenzberechtigung der NATO. Nur 13 Prozent halten das westliche Militärbündnis für überflüssig. Auch die militärische Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten wird von einer Mehrheit nicht in Frage gestellt: Zwei von drei Deutschen vertreten die Ansicht, dass ein Militärbündnis mit den USA im europäischen Interesse ist. Weniger Einigkeit besteht in der Diskussion um eigenständige europäische Verteidigungsstrukturen sowie beim Zwei-Prozent-Ziel der NATO. Vier von zehn Bundesbürgern machen sich dafür stark, ein von der NATO unabhängiges europäisches Militärbündnis aufzubauen. Gut die Hälfte der Deutschen spricht sich dagegen aus. Die schrittweise Anhebung der deutschen Verteidigungsausgaben auf 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts unterstützen 52 Prozent der Bundesbürger.
43 Prozent lehnen dies ab.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 60:40)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.007 Befragte
Sonntagsfrage: 1.507 Befragte

Erhebungszeitraum:02. bis 03. Dezember 2019
Sonntagsfrage: 02. bis 04. Dezember 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap