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ARD-DeutschlandTREND

Januar 2019

Datensicherheit im Internet bereitet vielen Bürgern Sorgen

Datensicherheit im Internet bereitet vielen Bürgern Sorgen

Mehrheit der Bürger gibt so wenig persönliche Daten wie möglich im Internet an

Mehrheit der Bürger gibt so wenig persönliche Daten wie möglich im Internet an

Schutz vor Datenmissbrauch: regelmäßige Softwareupdates für viele selbstverständlich

Schutz vor Datenmissbrauch: regelmäßige Softwareupdates für viele selbstverständlich

Digitalisierung: Mehrheit sieht gleichermaßen Chancen und Risiken

Digitalisierung: Mehrheit sieht gleichermaßen Chancen und Risiken

Politikerbewertung: Merkel weiter auf Platz Eins, AKK auf Platz zwei

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Ansehen der Bundesregierung auf niedrigem Niveau stabil

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Sonntagsfrage: Union verliert leicht, Grüne stabil

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Positive Bewertung der eigenen wirtschaftlichen Lage

Positive Bewertung der eigenen wirtschaftlichen Lage

Jeder Zweite sorgt sich vor Veränderungen in Deutschland

Jeder Zweite sorgt sich vor Veränderungen in Deutschland

Aussagen zum Leben in Deutschland: 
"Deutschland verändert sich stärker als ich es gut finde."

Aussagen zum Leben in Deutschland: "Deutschland verändert sich stärker als ich es gut finde."

Datensicherheit im Internet bereitet vielen Bürgern Sorgen

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Mehrheit der Bürger gibt so wenig persönliche Daten wie möglich im Internet an

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Schutz vor Datenmissbrauch: regelmäßige Softwareupdates für viele selbstverständlich

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Digitalisierung: Mehrheit sieht gleichermaßen Chancen und Risiken

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Politikerbewertung: Merkel weiter auf Platz Eins, AKK auf Platz zwei

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Ansehen der Bundesregierung auf niedrigem Niveau stabil

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Sonntagsfrage: Union verliert leicht, Grüne stabil

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Positive Bewertung der eigenen wirtschaftlichen Lage

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Jeder Zweite sorgt sich vor Veränderungen in Deutschland

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Aussagen zum Leben in Deutschland: 
"Deutschland verändert sich stärker als ich es gut finde."

Aussagen zum Leben in Deutschland: "Deutschland verändert sich stärker als ich es gut finde."

Nach der Veröffentlichung persönlicher Daten von Politikern und Prominenten durch einen 20jährigen Hacker aus Hessen, ist die Datensicherheit im Internet stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Sechs von zehn Internetnutzern (61 Prozent) machen sich mit Blick auf den Datenschutz sehr große oder große Sorgen. Ebenso viele (60 Prozent) verzichten lieber auf die Nutzung von Internetdiensten, wenn dies die Angabe persönlicher Daten voraussetzt. Gut jeder Dritte (37 Prozent) nimmt hierfür hingegen die Angabe persönlicher Daten in Kauf – bei Jüngeren sogar mehr als die Hälfte. Nur sehr wenige (3 Prozent) empfinden die Angabe persönlicher Daten im Internet als unproblematisch.

Immerhin 40 Prozent der Internetnutzer in Deutschland geben an, regelmäßig die Passwörter ihrer Online-Zugänge zu ändern, sehr viele (90 Prozent) öffnen nach eigenem Bekunden niemals E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern. Fast ebenso viele (83 Prozent) installieren nach eigenen Angaben regelmäßig Software-Updates auf Computern und Smartphones.

In der zunehmenden Digitalisierung sieht jeder vierte Bundesbürger (25 Prozent) überwiegend Chancen, für 17 Prozent überwiegen die Risiken. Eine Mehrheit von 53 Prozent findet, dass sich Chancen und Risiken in etwa die Waage halten.

 

Nachdem die Bundesregierung Ende letzten Jahres Sympathiegewinne zu verzeichnen hatte, stagniert ihr Ansehen zu Jahresbeginn auf niedrigen Niveau. Aktuell ist ein gutes Drittel der Wahlberechtigten (35 Prozent) mit der Arbeit der Koalition sehr zufrieden bzw. zufrieden. Ähnlich wie bei der Bewertung der Regierungsarbeit stagniert auch in der Sonntagsfrage der Rückhalt für die Regierungsparteien. Die Union erhält derzeit 29 Prozent, ein leichtes Minus von 1 Punkt im Vergleich zu Anfang Dezember. Die SPD verbessert sich um 1 Punkt auf nun 15 Prozent. Zweitstärkste Kraft sind allerdings weiterhin die Grünen mit unverändert 20 Prozent. Für die AfD würden sich wie vor vier Wochen 14 Prozent entscheiden. Zulegen können sowohl die FDP als auch die Linke, die gleichauf mit jeweils 9 Prozent lägen.

 

Die Rangliste der beliebtesten Politiker wird in diesem Monat von zwei CDU-Politikerinnen angeführt: Mit der Arbeit von Kanzlerin Angela Merkel sind aktuell 56 Prozent der Deutschen zufrieden. Annegret Kramp-Karrenbauer, zum ersten Mal als CDU-Vorsitzende abgefragt, erhält von 46 Prozent gute Noten. Sie liegt damit auf Platz 2 vor Finanzminister Olaf Scholz (43 Prozent), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (42 Prozent) und Außenminister Heiko Maas (40 Prozent). Die SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles muss sich weiterhin mit ihrem zweitschlechtesten Wert im ARD-DeutschlandTREND zufrieden geben (25 Prozent).

 

Ein sehr großer Teil der Bundesbürger schätzt die persönliche wirtschaftliche Situation sehr positiv ein (78 Prozent). Gleichwohl haben viele Menschen Vorbehalte angesichts von kulturellen Veränderungen in Deutschland: jeder Zweite stimmt der  Aussage zu, dass „Deutschland sich stärker verändert, als ich es gut finde“ (51 Prozent) und hat Sorge, dass „unsere Kultur in Deutschland nach und nach verloren geht“ (48 Prozent).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.005 Befragte
Sonntagsfrage: 1.505 Befragte

Erhebungszeitraum:07. bis 08. Januar 2019
Sonntagsfrage: 07. bis 09. Januar 2019

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Roberto Heinrich

Senior Projektleiter Meinungs- und Wahlforschung

roberto.heinrich @remove-this.infratest-dimap.de