Menu

ARD-DeutschlandTREND

Februar Extra II 2020

Fortsetzung der Großen Koalition

Fortsetzung der Großen Koalition

Kanzlerkandidatur für die CDU/CSU

Kanzlerkandidatur für die CDU/CSU

Kanzlerkandidatur für die CDU/CSU
(Anhänger der CDU/CSU)

Kanzlerkandidatur für die CDU/CSU (Anhänger der CDU/CSU)

Fortsetzung der Großen Koalition

Fortsetzung der Großen Koalition

Kanzlerkandidatur für die CDU/CSU

Kanzlerkandidatur für die CDU/CSU

Kanzlerkandidatur für die CDU/CSU
(Anhänger der CDU/CSU)

Kanzlerkandidatur für die CDU/CSU (Anhänger der CDU/CSU)

Mehrheit der Deutschen für Fortbestand der Koalition

Nach den Ereignissen in Thüringen und dem angekündigten Rückzug von CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer kann die SPD leicht zulegen. Wenn bereits am Sonntag Bundestagswahl wäre, könnte sie mit 16 Prozent der Stimmen rechnen (+2 Prozentpunkte im Vergleich zum 6. Februar). Union (26 Prozent, -1) und FDP (7 Prozent, -1) verlieren hingegen jeweils einen Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche.  AfD (14 Prozent), Linke (9 Prozent) und Grüne (22 Prozent) können ihren Stimmenanteil unverändert halten. 

Seit dem angekündigte Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer wird viel über potentielle Unions-Kanzlerkandidaten diskutiert. Auf die Frage, wer ein guter Kanzlerkandidat wäre, führt Friedrich Merz unter den Unionsanhängern deutlich. Zwei Drittel (69 Prozent) der Unionsanhänger halten ihn für den richtigen Mann. Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Markus Söder ist aus Sicht gut jedes zweiten Unionsanhängers (53 Prozent) ein geeigneter Kandidat. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (43 Prozent) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (24 Prozent). Betrachtet man nicht nur die Unionsanhänger, sondern die Wahlberechtigten insgesamt, zeigt sich zwar die gleiche Rangfolge, doch verringern sich die Unterschiede erheblich: bei den Bürgen insgesamt liegt Friedrich Merz mit 40 Prozent vor Markus Söder (31 Prozent), Armin Laschet (30 Prozent) und Jens Spahn (24 Prozent).

Spekulationen über einen Bruch der Berliner Koalition steht eine Mehrheit jedoch ablehnend gegenüber. Sechs von zehn Bürger (61 Prozent, -3 im Vergleich zu Dezember 2019) fände es gut, wenn die jetzige Regierung bis zum Ende der Legislaturperiode weiterarbeiten würde. Dies gilt insbesondere auch für die Anhänger der Regierungsparteien. Lediglich ein gutes Drittel (35 Prozent, +3) spricht sich gegen eine Fortsetzung des Regierungsbündnisses aus.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1007 Befragte

Erhebungszeitraum:11.-13. Februar 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung