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ARD-DeutschlandTREND

Februar 2020

Coronavirus: wenig Angst vor Ansteckung

Coronavirus: wenig Angst vor Ansteckung

Lebensmittelpreise beim Einkauf nicht an erster Stelle

Lebensmittelpreise beim Einkauf nicht an erster Stelle

Kriterien des Lebensmitteleinkaufs

Kriterien des Lebensmitteleinkaufs

Lebensmittel sind für 43 Prozent keineswegs zu billig

Lebensmittel sind für 43 Prozent keineswegs zu billig

Wohnungsmarkt: große Unterstützung für regulative Eingriffe

Wohnungsmarkt: große Unterstützung für regulative Eingriffe

Bewertung des Berliner Mietendeckels

Bewertung des Berliner Mietendeckels

Mieter-Sorge vor finanzeller Überforderung

Mieter-Sorge vor finanzeller Überforderung

Wirtschaftliche Stimmung leicht eingetrübt

Wirtschaftliche Stimmung leicht eingetrübt

Regierungszufriedenheit: Berliner Koalition weiter mit Problemen

Regierungszufriedenheit: Berliner Koalition weiter mit Problemen

Politikerzufriedenheit: Merkel vor Maas und Spahn

Politikerzufriedenheit: Merkel vor Maas und Spahn

Sonntagsfrage: Geringe Veränderungen bis zur Wochenmitte

Sonntagsfrage: Geringe Veränderungen bis zur Wochenmitte

Coronavirus: wenig Angst vor Ansteckung

Coronavirus: wenig Angst vor Ansteckung

Lebensmittelpreise beim Einkauf nicht an erster Stelle

Lebensmittelpreise beim Einkauf nicht an erster Stelle

Kriterien des Lebensmitteleinkaufs

Kriterien des Lebensmitteleinkaufs

Lebensmittel sind für 43 Prozent keineswegs zu billig

Lebensmittel sind für 43 Prozent keineswegs zu billig

Wohnungsmarkt: große Unterstützung für regulative Eingriffe

Wohnungsmarkt: große Unterstützung für regulative Eingriffe

Bewertung des Berliner Mietendeckels

Bewertung des Berliner Mietendeckels

Mieter-Sorge vor finanzeller Überforderung

Mieter-Sorge vor finanzeller Überforderung

Wirtschaftliche Stimmung leicht eingetrübt

Wirtschaftliche Stimmung leicht eingetrübt

Regierungszufriedenheit: Berliner Koalition weiter mit Problemen

Regierungszufriedenheit: Berliner Koalition weiter mit Problemen

Politikerzufriedenheit: Merkel vor Maas und Spahn

Politikerzufriedenheit: Merkel vor Maas und Spahn

Sonntagsfrage: Geringe Veränderungen bis zur Wochenmitte

Sonntagsfrage: Geringe Veränderungen bis zur Wochenmitte

Die Bundesregierung aus Union und SPD tut sich auch im zweiten Jahr der laufenden Legislaturperiode schwer, bei den Bundesbürgern zu punkten. Ein knappes Drittel ist aktuell zufrieden mit der Arbeit der Berliner Koalition, zwei Drittel üben Kritik. Damit ist der Zuspruch zur Regierungsarbeit gegenüber Anfang Januar sogar leicht zurückgegangen. In der bundespolitischen Stimmung hat sich bis zur Mitte dieser Woche nur wenig bewegt. Die CDU/CSU käme aktuell wie im Vormonat auf 27 Prozent. Die SPD legt um 1 Punkt auf 14 Prozent zu, die Grünen geben im gleichen Zeitraum 1 Punkt ab und hätten aktuell 22 Prozent in Aussicht. Für die AfD würden sich unverändert 14 Prozent entscheiden. Während sich die Linke um 1 Punkt auf 9 Prozent verbessert, verliert die FDP 1 Punkt. Die Liberalen kämen damit auf 8 Prozent. Alle anderen Parteien würden zusammen genommen 6 Prozent erzielen. Mögliche bundespolitische Folgen der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen sind im aktuellen ARD-DeutschlandTREND nicht berücksichtigt.

Der Kampf gegen den in China ausgebrochenen neuartigen Coronavirus bestimmt derzeit weltweit die Schlagzeilen. Ungeachtet erster Krankheitsfälle auch in Deutschland bleiben die Bundesbürger alles in allem gelassen: Für acht von zehn haben die deutschen Behörden und Gesundheitseinrichtungen die Situation bislang unter Kontrolle. Eine mögliche Ansteckung mit dem neuen Coronavirus bereitet in der Bundesrepublik aktuell nur jedem Zehnten große bzw. sehr große Sorgen.

Zu Wochenbeginn sind im Kanzleramt Vertreter des Einzelhandels und der Ernährungsindustrie zu einem Spitzentreffen über faire Handelspraktiken und höhere Lebensmittel-Preise zusammengekommen. Die zentrale Erwartung der Bundesbürger an die hiesige Landwirtschaft betrifft die Bereitstellung gesunder und hochwertiger Lebensmittel, die knapp die Hälfte als die wichtigste Aufgabe bezeichnet. An zweiter Stelle nennen die Bundesbürger die Gewährleistung des Tierwohls, gefolgt vom Umwelt- und Klimaschutz. Die Erzeugung möglichst preisgünstiger Lebensmittel heben dagegen nur 4 Prozent als wichtigste Aufgabe der Landwirtschaft hervor. Dem entspricht, dass die Bundesbürger den Lebensmittelpreis nicht zwangsläufig als das entscheidende Kriterium für die eigene Kaufentscheidung ansehen. Im Gegenteil. Dass der Lebensmitteleinkauf an der Kasse nicht zu teuer wird, ist für 12 Prozent der entscheidende Aspekt beim Einkauf von Fleisch, Wurst, Käse, Obst oder Gemüse. Dies lässt jedoch nicht den Schluss zu, dass höhere Preise von überragenden Mehrheiten in Deutschland unterstützt werden würden. Das aktuelle Preisniveau bei Lebensmitteln ist zwar aus Sicht gut jedes zweiten Bundesbürgers eher zu niedrig. 43 Prozent aber widersprechen: Sie betrachten die bestehenden Lebensmittelpreise als bereits angemessen oder zu hoch.

Der angespannte Immobilienmarkt sorgt anhängerübergreifend für Unmut gegenüber der Wohnungspolitik von Bund und Ländern. Mit den Anstrengungen der Politik in Deutschland zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist gerade einmal jeder siebte Bundesbürger zufrieden. 80 Prozent üben Kritik. Das Unbehagen an der Wohnungspolitik geht einher mit der Unterstützung für stärkere regulative Eingriffe in den Wohnungsmarkt. So findet der zu Jahresbeginn in Berlin beschlossene Mietendeckel, der ein Einfrieren von Mieten für die kommenden fünf Jahre sowie die Einführung von Mietobergrenzen vorsieht, bundesweit bei sieben von zehn Zustimmung.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.003 Befragte
Sonntagsfrage: 1.503 Befragte

Erhebungszeitraum:03. bis 04. Februar 2020
Sonntagsfrage: 03. bis 05. Februar 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung