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ARD-DeutschlandTREND

März Extra 2020

Sorge vor Corona-Ansteckung weiter gestiegen, Kontakteinschränkungen stoßen kaum auf Widerspruch

Mit den wachsenden Corona-Infektionszahlen ist auch die Sorge der Bundesbürger vor einer Ansteckung weiter gestiegen. Erstmals macht sich mehr als die Hälfte der Bundesbürger große bzw. sehr große Sorgen, dass sie sich selbst oder Familienmitglieder mit dem Corona-Virus anstecken könnten. Entsprechend werden auch die erst am Wochenende von Bundesregierung und Ministerpräsidenten beschlossenen bundesweiten Maßnahmen zur Kontaktreduktion von einer übergroßen Mehrheit nicht in Frage gestellt.

Mehr noch. Auch eine deutschlandweite Ausweitung von bislang in einzelnen Regionen und Bundesländern bestehenden Ausgangsbeschränkungen fände bei den meisten Deutschen durchaus Unterstützung. Das Vertrauen in Gesundheitseinrichtungen und Ärzten, die Corona-Epidemie bewältigen zu können, ist mit 75 Prozent hoch.

Das Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung findet weiterhin großen Zuspruch. Die Sorge vor negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise steht momentan hinter der Infektionsangst noch deutlich zurück. Nur ein gutes Drittel der Bundesbürger macht sich bislang große bzw. sehr große Sorgen, dass sich ihre persönliche wirtschaftliche Lage durch die Corona-Pandemie verschlechtern könnte. Allerdings sieht das Meinungsbild in der berufsaktiven Gruppe der 18- bis 64jährigen schon leicht anders aus: Hier äußern immerhin vier von zehn ihre Besorgnis.   

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1006 Befragte

Erhebungszeitraum:23. März 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

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