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Asyl- und Flüchtlingspolitik: Ein Drittel für mehr EU-Kompetenzen

Welt am Sonntag

Auftraggeber: Welt am Sonntag

Bei der Frage nach der zukünftigen Ausgestaltung der Asyl- und Einwanderungspolitik in Europa zeigen die Deutschen keine klaren Präferenzen. Während sich ein gutes Drittel (36 Prozent) dafür ausspricht, in diesem Bereich zukünftig mehr Zuständigkeiten auf die europäische Ebene zu verlagern, präferiert ein weiteres Drittel (32 Prozent) die Beibehaltung der aktuellen Zuständigkeiten. Ein Fünftel (20 Prozent) möchte die Zuständigkeiten in der Asyl- und Flüchtlingspolitik wieder von der EU auf die nationale Ebene zurückholen.

 

Ein Vorschlag zur Neuregelung des europäischen Asylsystems sieht vor, dass die unerlaubte Einreise von Asylsuchenden in die EU künftig weitgehend verhindert wird, dafür im Gegenzug aber mehr Schutzbedürftige direkt aus Krisenregionen in die EU aufgenommen werden und z.B. direkt eingeflogen werden. Dieser Vorschlag geht für sechs von zehn Deutsche (59 Prozent) in die richtige Richtung, 30 Prozent lehnen ihn ab.

 


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.035 Befragte

Erhebungszeitraum:07. bis 09. Juli 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap