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Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland weiterhin umstritten

ARD-Morgenmagazin

Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland weiterhin umstritten

 

Gut vier von zehn Bundesbürgern (42 Prozent, +5 im Vergleich zu September 2015) sind der Ansicht, Deutschland solle auch künftig so viele Flüchtlinge aufnehmen, wie derzeit. Gut jeder Zehnte (11 Prozent, -11) findet, Deutschland sollte mehr Flüchtlingen Zuflucht gewähren. Demgegenüber plädieren 40 Prozent (+7) dafür, weniger Flüchtlinge als aktuell aufzunehmen. Die Forderung nach einer restriktiveren Flüchtlingspolitik ist in den ostdeutschen Bundesländern (50 Prozent) deutlich ausgeprägter als im Westen der Republik (38 Prozent).

 

Sommerurlaub 2020: Vier von zehn planen Ferien in Deutschland

 

Die meisten Bundesbürger haben zu Beginn des Jahres bereits eine Vorstellung, wie und wo sie ihren Sommerurlaub verbringen wollen. Nur wenige sind noch nicht entschieden (6 Prozent). Ferien in Deutschland haben 39 Prozent geplant, 34 Prozent wollen ins europäische Ausland reisen. Etwa jeden Achten (12 Prozent) zieht es im Urlaub in fernere Länder außerhalb Europas. Damit ist die Reiselust im Vergleich zu 2006 insgesamt gestiegen, vor allem bei Reisen innerhalb Deutschlands (+11). Knapp jeder Vierte (23 Prozent, -9) wird voraussichtlich im kommenden Sommer keine Reise unternehmen.

 

Ob man in den Urlaub fährt, hängt stark von den finanziellen Möglichkeiten ab. In Haushalten mit einem Einkommen unter 1.500 Euro werden vier von zehn Deutschen (43 Prozent) voraussichtlich zu Hause bleiben. In der mittleren Einkommensgruppe zwischen 1.500 und 3.000 Euro steht für gut ein Viertel (27 Prozent) keine Urlaubsreise auf dem Plan, während in den höheren Einkommensklassen nur 13 Prozent darauf verzichten wollen.

 


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.043 Befragte

Erhebungszeitraum:21. bis 22. Januar 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap