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Bundestagswahl: Drei Viertel der Wahlberechtigten betrachten eigene Wahlteilnahme als sicher

ARD-Morgenmagazin

Fünf Wochen vor der Bundestagswahl sind sich drei Viertel der Bundesbürger sicher, dass Sie zur Bundestagswahl gehen werden. 15 Prozent wollen Ihre Wahlteilnahme nicht ausschließen. Knapp jeder Zehnte hält seine Teilnahme für wenig wahrscheinlich oder ausgeschlossen. Zurückhaltend bezüglich ihrer Wahlteilnahme äußern sich vor allem jüngere Wahlberechtigte, weniger gut gebildete Bürger, Arbeiter sowie Arbeitslose. Dagegen sind ältere und formal besser gebildete Wahlberechtigte bereits überdurchschnittlich motiviert, am 27. September an die Urnen zu treten. Zufriedenheit mit den Verhältnissen (15 Prozent) und politisches Desinteresse (26 Prozent) spielen für die beabsichtigte Nichtwahl so gut wie keine Rolle. Mit dem Gefühl, dass sich die Parteien nicht unterscheiden, begründen vier von zehn ihre Nichtwahlabsicht. Bedeutsamer, den Urnen im September fern bleiben zu wollen, aber ist die Unzufriedenheit mit der eigenen Partei (59 Prozent) oder aber der Eindruck, aktuell von keiner Partei gut vertreten zu sein (81 Prozent).


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.000 Befragte

Erhebungszeitraum:18.8. - 19.8.2009

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:Infratest dimap