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Corona: jeder fünfte Bundesbürger glaubt, Gefährlichkeit des Virus wurde bewusst übertrieben

NDR - ZAPP

Auftraggeber: NDR - ZAPP

Bei den jüngsten Demonstrationen gegen Corona-Einschränkungen wurde nicht zuletzt der Vorwurf geäußert, Politik und Medien hätten die Gefährlichkeit des Corona-Virus bewusst übertrieben und die Öffentlichkeit getäuscht. Bundesweit folgt jeder fünfte Wahlberechtigte (20 Prozent) dieser These, 74 Prozent teilen sie nicht. Diejenigen, die Social-Media-Plattformen häufig aktiv nutzen, um Nachrichten, Kommentare und Links zum Corona-Thema zu teilen oder zu liken, hängen mit 31 Prozent erkennbar häufiger Verschwörungsnarrativen an als diejenigen, die dies nach eigenen Angaben selten oder gar nicht tun. Wer Social-Media-Plattformen in der Corona-Berichterstattung als glaubwürdigen Informationsanbieter wahrnimmt, neigt mit 25 Prozent etwa doppelt so häufig zu Verschwörungstheorien wie Bundesbürger, die beispielsweise den öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder die Printmedien als glaubwürdige Medien bezeichnen. Von denjenigen, die eine generell medienkritische Position in der Corona-Berichterstattung beziehen und für die weder der öffentlich-rechtliche, noch der private Rundfunk oder die Printmedien glaubwürdige Berichterstatter in der Corona-Krise sind, unterstützen sogar 45 Prozent Verschwörungserzählungen. 

 


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.012 Befragte

Erhebungszeitraum:18. bis 22. Mai 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap