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Corona-Maßnahmen insgesamt umstrittener

ARD-Morgenmagazin

Corona-Maßnahmen insgesamt umstrittener

Angesichts stark steigender Neuinfektionszahlen beurteilt aktuell jeder zweite Deutsche (51 Prozent) die geltenden Alltagseinschränkungen und Auflagen zur Eindämmung der Pandemie als ausreichend. Das sind 8 Prozentpunkte weniger als zu Monatsbeginn. Für jeden dritten (32 Prozent) gehen die aktuell geltenden Einschränkungen nicht weit genug. 15 Prozent erachten sie als zu weitgehend.

Damit sind die Maßnahmen insgesamt umstrittener als zuletzt: im Vergleich zu Anfang Oktober ist sowohl der Anteil derjenigen gestiegen, der die geltenden Einschränkungen als zu weitgehend empfindet (+4), als auch der Anteil derjenigen, dem die Maßnahmen nicht weit genug gehen (+5).

Jeder Zweite bewertet Kontrollen als unzureichend

Defizite der Corona-Politik bestehen für viele Bundesbürger bei den staatlichen Anstrengungen zur Durchsetzung der geltenden Einschränkungen: Die Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen bewerten 50 Prozent als nicht weitgehend genug, 34 Prozent als ausreichend. Für 10 Prozent gehen die bestehenden Kontrollen dagegen zu weit.

Mehrheit sieht starken eigenen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie

Um die Pandemie effektiv eindämmen zu können wird von Seiten der Politik immer wieder auf die Eigenverantwortung der Bürger hingewiesen. Die große Mehrheit der Bundesbürger (74 Prozent) ist der Ansicht, dass sie mit ihrem Alltagsverhalten einen sehr starken (29 Prozent) bzw. starken (45 Prozent) Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten kann. 19 Prozent nehmen ihren Beitrag als weniger stark war. 6 Prozent finden dagegen nicht, dass sie durch ihr Alltagsverhalten zur Eindämmung der Pandemie beitragen können.

Frauen und die jüngeren und mittleren Altersgruppen unter 65 Jahren schätzen ihren Beitrag durch ihr Alltagsverhalten dabei stärker ein als Männer und ältere Bundesbürger ab 65 Jahren.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte in Deutschland

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren

Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1035 Befragte

Erhebungszeitraum

22. bis 24. Oktober 2020

Schwankungsbreite

1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5% ** bei einem Anteilswert von 50%

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