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Corona-Pandemie: Sorge vor Ansteckung auf 6-Monatshoch

ARD-Morgenmagazin

Auftraggeber: ARD-Morgenmagazin

Corona-Pandemie: Sorge vor Ansteckung auf 6-Monatshoch

 

Die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus bewegt sich auf einem 6-Monatshoch: Aktuell fürchten 37 Prozent, dass sie selbst oder Familienmitglieder sich mit dem Corona-Virus infizieren könnten. Im Vergleich zum Monatsbeginn sind die Sorgen damit allerdings nicht wesentlich gewachsen: Anfang Oktober waren 36 Prozent besorgt.

 

Während sich ältere Bundesbürger über 65 Jahren eher wenig um eine Ansteckung sorgen (29 Prozent), ist unter jüngeren Bürgern unter 40 Jahren fast jeder zweite besorgt (45 Prozent).

 

Corona-Pandemie: Zwei Drittel befürworten einheitliche Regelungen für Deutschland

 

In den Bundesländern gelten nach wie vor unterschiedliche Maßnahmen und Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Das stößt bei den Bundesbürgern auf wenig Akzeptanz: Gut zwei Drittel (68 Prozent) befürworten eher einheitliche Regelungen für Deutschland, drei von zehn (30 Prozent) favorisieren eher unterschiedliche regionale Regelungen.

 

K-Frage: Söder weiter vorn

 

Noch ist offen, mit wem an der Spitze die Unionsparteien in den Bundestagswahlkampf 2021 ziehen werden. 52 Prozent der Bundesbürger (-4 zu Anfang September) und 73 Prozent der Unions-Anhänger halten Markus Söder für einen guten Unions-Kanzlerkandidaten. Der CSU-Politiker erfährt damit von den vier in der öffentlichen Diskussion stehenden Kandidaten trotz leichter Verluste nach wie vor die mit Abstand größte Unterstützung – sowohl in der Bevölkerung insgesamt wie auch in der Wählerschaft der CDU/CSU.

 

An zweiter Stelle im Urteil der Bevölkerung sowie der Unionswähler steht Friedrich Merz, den allerdings nur noch 27 Prozent der Wahlberechtigten (-6 zu Anfang September) und 45 Prozent der Unions-Wähler als guten Kanzlerkandidaten für die Union bezeichnen. Dicht hinter Merz rangiert Armin Laschet: der NRW-Ministerpräsident gilt aktuell bei 26 Prozent (+2) der Bundesbürger und 36 Prozent der CDU/CSU-Anhänger als guter Kandidat für das Kanzleramt. Norbert Röttgen überzeugt nach wie vor 21 Prozent der Wahlberechtigten (+/-0) und 30 Prozent der Unions-Wähler.

 


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Deutschland

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.038 Befragte

Erhebungszeitraum:12. bis 14. Oktober 2020

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap