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Deutliche Mehrheit mit Flüchtlingspolitik der Bundesregierung unzufrieden

Mitteldeutscher Rundfunk

Zufriedenheit mit der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung

Zufriedenheit mit der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung

Zufriedenheit mit der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung
(nach Parteianhängern)

Zufriedenheit mit der Asyl- und Flüchtlingspolitik der Bundesregierung (nach Parteianhängern)

Zufriedenheit mit der Arbeit der Politiker in der Asyl- und Flüchtlingspolitik

Zufriedenheit mit der Arbeit der Politiker in der Asyl- und Flüchtlingspolitik

Bewertung der Maßnahmen der Flüchtlingspolitik

Bewertung der Maßnahmen der Flüchtlingspolitik

Flüchtlinge in Deutschland: Glauben Sie, dass Deutschland das schafft? (West / Ost)

Flüchtlinge in Deutschland: Glauben Sie, dass Deutschland das schafft? (West / Ost)

Flüchtlinge in Deutschland: Glauben Sie, dass Deutschland das schafft? (nach Parteianhängern)

Flüchtlinge in Deutschland: Glauben Sie, dass Deutschland das schafft? (nach Parteianhängern)

Deutliche Mehrheit mit Flüchtlingspolitik der Bundesregierung unzufrieden

Die aktuelle Flüchtlings- und Asylpolitik der Bundesregierung stößt bei den Deutschen auf Kritik: Sieben von zehn Wahlberechtigten (69 Prozent) sind damit weniger oder gar nicht zufrieden. Demgegenüber äußern sich drei von zehn (28 Prozent) sehr zufrieden bzw. zufrieden. Die überwiegende Unzufriedenheit herrscht parteiübergreifend. Auch die Unions-Anhänger zeigen sich mehrheitlich skeptisch (41:56 Prozent).

 

Geteilte Meinung, ob Deutschland die Herausforderung der Zuwanderung schaffen kann

Auch die Bundeskanzlerin steht in Kritik. Vier von zehn Bürgern (40 Prozent) äußern sich zufrieden, eine Mehrheit von 58 Prozent dagegen unzufrieden mit ihrer Arbeit in der Flüchtlingspolitik. Ihr Motto zur Flüchtlingskrise „Wir schaffen das!“ wirkt dementsprechend für die Hälfte der Deutschen unglaubwürdig
(48 Prozent). Die andere Hälfte (49 Prozent) ist jedoch überzeugt, dass die Kanzlerin recht behält und Deutschland der Herausforderung durch die große Zahl der Flüchtlinge gewachsen ist. Hier zeigen sich große Unterschiede in West und Ost: In den neuen Bundesländern überwiegt die Skepsis deutlich (61:36 Prozent), während in Westdeutschland der Optimismus leicht vorherrscht (53:44 Prozent).

 

Mehrheit für Transitzonen und für mehr Mittel für Integration

Generell befürwortet jeder Zweite eine deutliche Einschränkung des Asylrechts (50 Prozent), fast ebenso viele lehnen dies ab (45 Prozent). Drei Viertel der Deutschen finden den Vorschlag die Grenzkontrollen zu verstärken (77 Prozent) und von Geld- auf Sachleistungen umzustellen (75 Prozent) richtig. 65 Prozent plädieren auch dafür, Transitzonen an den Grenzen einzurichten, um Flüchtlinge ohne Asylanspruch direkt ausweisen zu können. Zugleich fordern zwei Drittel der Bürger (67 Prozent), mehr Geld in die Integration der Flüchtlinge zu investieren.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren

Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.006 Befragte

Erhebungszeitraum

17. bis 20. Oktober 2015

Schwankungsbreite

1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

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