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Eurokrise: wenig Vertrauen in die Bundesregierung

ARD-Morgenmagazin

Frage: Eine Frage zur Finanzpolitik: Haben Sie sehr großes Vertrauen, großes Vertrauen, wenig Vertrauen oder gar kein Vertrauen, dass ... die Entwicklung einer neuen umfassenden Wirtschafts- und Finanzkrise verhindern können?

Frage: Eine Frage zur Finanzpolitik: Haben Sie sehr großes Vertrauen, großes Vertrauen, wenig Vertrauen oder gar kein Vertrauen, dass ... die Entwicklung einer neuen umfassenden Wirtschafts- und Finanzkrise verhindern können?

Frage: Zur Lösung der Finanz- und Schuldenkrise in Europa wird derzeit über viele fachliche und politische Maßnahmen diskutiert und berichtet. Würden Sie sagen, Sie verstehen von diesem Thema sehr viel, viel, wenig oder kaum etwas?

Frage: Zur Lösung der Finanz- und Schuldenkrise in Europa wird derzeit über viele fachliche und politische Maßnahmen diskutiert und berichtet. Würden Sie sagen, Sie verstehen von diesem Thema sehr viel, viel, wenig oder kaum etwas?

Nur jeder fünfte Bundesbürger (22 Prozent) vertraut darauf, dass Angela Merkel und die Bundesregierung eine Verschärfung der Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa verhindern könne. Selbst in den Reihen der eigenen Anhänger überwiegen die Zweifel. Wenig beruhigend, dass die Zweifel gegenüber dem französischen Partner noch größer sind: Lediglich 15 Prozent der Deutschen haben Vertrauen in Nicolas Sarkozy und dessen Regierung bei der Bewältigung der Eurokrise.

Angesichts der Skepsis der Deutschen gegenüber dem Merkelschen Krisenmanagement ist bemerkenswert, dass die Zustimmungswerte für Union und FDP steigen, wie schon lange nicht mehr. Für die CDU/CSU würden sich aktuell 34 Prozent der Bürger entscheiden (+2 im Vergleich zum Monatsanfang), für die FDP 5 Prozent (+1). Gleichzeitig verlieren SPD (27 Prozent, -1), Grüne (21 Prozent, -2) und Linke (7 Prozent, -1) an Zustimmung. Zwar ist Schwarz-Gelb nach wie vor weit entfernt von einer Mehrheit, aber angesichts der Krise scharen sich die Bürger wieder etwas stärker um ihre Regierung.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren

Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.000 Befragte

Erhebungszeitraum

16.-17. August 2011

Schwankungsbreite

1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

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