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Hohe Akzeptanz für Anti-Euro-Kurs - Umfrage zur "Alternative für Deutschland"

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Wählerpotenzial: Könnten Sie sich prinzipiell vorstellen, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen?

Wählerpotenzial: Könnten Sie sich prinzipiell vorstellen, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen?

Wählerpotenzial: Könnten Sie sich prinzipiell vorstellen, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen? 
(nach Parteianhängern)

Wählerpotenzial: Könnten Sie sich prinzipiell vorstellen, bei der Bundestagswahl die AfD zu wählen? (nach Parteianhängern)

Die Partei „Alternative für Deutschland“ kurz AfD, die sich am 14. April in Berlin gründen wird und bei der nächsten Bundestagswahl mit einem eurokritischen Programm antreten will, kann mit einer bemerkenswert positiven Resonanz in der Bevölkerung rechnen. Die Wahl einer solchen eurokritischen Partei können sich 7 Prozent sicher vorstellen, das weitere Potenzial umfasst 17 Prozent. Solche Potenzialabschätzungen können allerdings nicht ohne weiteres in mögliche Anteile für eine Partei hochgerechnet werden – dafür fehlt es der AfD noch an inhaltlichem und personellem Profil. Diese zustimmenden Zahlen geben zunächst einmal die durch die Eurokrise erzeugte Unsicherheit wieder. Die tatsächlichen Wahlchancen der AfD werden sich in erster Linie daran bemessen, inwieweit die Bürger der Regierung bzw. den etablierten Parteien zutrauen die Eurokrise zu bewältigen. Der jüngste ARD-DeutschlandTREND hat gerade gezeigt, dass die Bundeskanzlerin und ihr Finanzminister in der Zypernkrise gestärkt wurden.

 

Das Wählerpotenzial verteilt sich sehr ungleich über die sozialen Gruppen. Ein deutlich überdurchschnittliches Wählerreservoir ist bei den jungen Wählern unter 30 Jahren (36 Prozent) und mit Hauptschulabschluss (33 Prozent) zu finden. Mit steigendem Einkommen sinkt die Wählergunst, unter Wahlberechtigten mit einem monatlichen Nettoeinkommen unter 1.500 Euro ist fast jeder Dritte (34 Prozent) potenzieller Wähler der AfD.

 

Am höchsten ist das Potenzial für eine eurokritische Partei bei den Nicht-Wählern bzw. bei den unentschiedenen Wählern, hier liegt es bei 31 Prozent.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren

Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.000 Befragte

Erhebungszeitraum

03.-04. April 2013

Schwankungsbreite

1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

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