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Klare Mehrheit für Sanktionierung von Kinderpornographie im Internet

MOGiS / MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren

Sanktionierung von Kinderpornographie im Internet

Sanktionierung von Kinderpornographie im Internet

97 Prozent  der Bundesbürger sprechen sich aktuell für Sanktionen gegen Kinderpornographie im Internet aus, davon 92 Prozent für solche  konsequenten  Maßnahmen  wie die Löschung  entsprechender  Internetseiten und die strafrechtliche Verfolgung der Betreiber und 5 Prozent für Maßnahmen in abgeschwächter Form  wie  einen erschwerten Zugang durch Sperrung derartiger Webseiten. Lediglich 2 Prozent  der Deutschen plädieren gegen jegliche  Sanktionen.

 

Die grundlegende Präferenz der Deutschen zugunsten einer Sanktionierung von Kinderpornografie im Internet hatte Infratest dimap bereits eine Woche zuvor im Auftrag der Deutschen Kinderhilfe e.V.  erhoben. 92 Prozent  äußerten dabei Ihre Unterstützung für ein Gesetz zur Sperrung kinderpornographischer Internetseiten, 7 Prozent  äußerten sich ablehnend .

 

Beide Umfragen  machen deutlich , dass eine  klare  Mehrheit der Deutschen Maßnahmen gegen die Verfügbarkeit von Kinderpornographie im Internet befürwortet. Ein Vergleich  von  Maßnahmen zeigt, dass der erschwerte Zugang als Minimallösung begrüßt wird, dass aber weitergehende Maßnahmen als erwägenswert und sinnvoll erachtet werden.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren

Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.000 Befragte

Erhebungszeitraum

18.-19. Mai 2009

Schwankungsbreite

1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

© infratest dimap