Aktuelle bundesweite Umfragen

Letzte Ergebnisse

Künftiger CDU-Parteivorsitzender: Merz trotz Verlusten im Vorteil

ARD-Morgenmagazin

Künftiger CDU-Parteivorsitzender: Merz trotz Einbußen noch im Vorteil

Mitte Januar soll ein CDU-Parteitag darüber abstimmen, ob der frühere Bundestagsfraktionsvorsitzende Friedrich Merz, der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet oder der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen den Parteivorsitz übernimmt. Für keinen der Kandidaten spricht sich derzeit eine Mehrheit der Bundesbürger aus. Friedrich Merz erreicht noch die höchste Zustimmung: Gut jeder vierte Bundesbürger (27 Prozent) sähe in gerne im Amt des Parteivorsitzenden. Norbert Röttgen findet Zuspruch bei 16 Prozent, Armin Laschet bei 15 Prozent. Jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) wünscht sich einen anderen Kandidaten als Parteivorsitzenden. Im Vergleich zur letzten Befragung im März verlieren Friedrich Merz (-8) und Armin Laschet (-9) damit an Zustimmung, Norbert Röttgen (+4) kann dagegen Sympathien gewinnen. Auch unter den CDU-Anhängern kann aktuell keiner der drei Kandidaten eine Mehrheit hinter sich versammeln: vier von zehn (39 Prozent) setzen derzeit auf Friedrich Merz, 22 Prozent favorisieren Norbert Röttgen, 15 Prozent Armin Laschet. Ähnlich große Unterstützung erfährt Friedrich Merz in den Reihen von AfD (37 Prozent) und FDP (39 Prozent). In den Reihen des aktuellen Koalitionspartners SPD erhält dagegen der NRW-Ministerpräsident mit 30 Prozent die vergleichsweise größte Zustimmung. Auf deutliche Distanz zu Friedrich Merz gehen die Anhänger der Grünen (13 Prozent): Sie sähen lieber Norbert Röttgen (24 Prozent) oder Armin Laschet (20 Prozent) als künftigen CDU-Parteivorsitzenden.

Corona-Pandemie: Mehrheit plant Kontakte zur Familie über die Weihnachtsfeiertage einzuschränken

In Anbetracht weiter hoher Infektionszahlen in Deutschland planen derzeit knapp drei Viertel der Deutschen (73 Prozent), Kontakte zu ihrer Familie und Besuche an den Weihnachtsfeiertagen zumindest etwas einzuschränken. Darunter möchten 28 Prozent Verwandtschaftsbesuche weniger stark, weitere 28 Prozent stark, 17 Prozent sehr stark einschränken. Knapp ein Viertel (23 Prozent) plant wegen der Corona-Bedingungen derzeit keine Kontaktreduzierung über Weihnachten. Während in Westdeutschland fast vier von fünf (78 Prozent) mit eingeschränkten Kontakten planen, sind es in Ostdeutschland nur drei von fünf (58 Prozent).

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte in Deutschland

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren

Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.047 Befragte

Erhebungszeitraum

24. bis 25. November 2020

Schwankungsbreite

1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5% ** bei einem Anteilswert von 50%

© infratest dimap