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Mehr als die Hälfte der Deutschen ist für die Beibehaltung des bestehenden Verbots. Legalisierung des Cannabis-Zugangs gewinnt aber an Rückhalt.

Deutscher Hanf Verband

Gesetzlicher Umgang mit Cannabis

Gesetzlicher Umgang mit Cannabis

„Cannabis sollte für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein, zum Beispiel über Fachgeschäfte wie in Colorado.“

„Cannabis sollte für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein, zum Beispiel über Fachgeschäfte wie in Colorado.“

„Cannabis sollte für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein, zum Beispiel über Fachgeschäfte wie in Colorado.“

„Cannabis sollte für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein, zum Beispiel über Fachgeschäfte wie in Colorado.“

„Cannabis sollte für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein, zum Beispiel über Fachgeschäfte wie in Colorado.“

„Cannabis sollte für Volljährige legal und reguliert erhältlich sein, zum Beispiel über Fachgeschäfte wie in Colorado.“

„Der Besitz geringer Cannabis-Mengen zum Eigenverbrauch sollte nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden.“

„Der Besitz geringer Cannabis-Mengen zum Eigenverbrauch sollte nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden.“

„Der Besitz geringer Cannabis-Mengen zum Eigenverbrauch sollte nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden.“

„Der Besitz geringer Cannabis-Mengen zum Eigenverbrauch sollte nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden.“

Mehr als die Hälfte der Deutschen ist für die Beibehaltung des bestehenden Verbots. Legalisierung des Cannabis-Zugangs gewinnt aber an Rückhalt.
Die Legalisierung des Cannabis-Zugangs gewinnt in Deutschland an Rückhalt. Zwar präferiert gut die Hälfte weiterhin die Beibehaltung des in Deutschland bestehenden Verbots (52 Prozent, -6). Nach 39 Prozent im Vorjahr sprechen sich aktuell aber 46 Prozent der Bundesbürger dafür aus, Cannabis für Volljährige nach nordamerikanischem Vorbild frei zugänglich zu machen – der bislang höchste seit 2014 von infratest dimap gemessene Unterstützungswert. 
Unterstützung findet ein legalisierter Cannabis-Zugangs am ehesten bei den jüngeren Bundesbürgern (56 Prozent), bei Männern und formal Bessergebildeten (jeweils 53 Prozent). Ablehnend äußern sich dagegen insbesondere Ältere (62 Prozent), Frauen (58 Prozent) sowie formal Niedriggebildete (60 Prozent). Deutlichen Zuspruch findet ein legalisierter Cannabis-Zugang bei den Anhängern von Linken (77 Prozent) und Grünen (58 Prozent). Gegen eine Legalisierung sprechen sich demgegenüber mehrheitlich die Anhänger von Union (68 Prozent), SPD (63 Prozent) und FDP (63 Prozent) aus.

Sechs von zehn für Entkriminalisierung des Besitzes von Eigenbedarfsmengen

Während die Legalisierung des Cannabis-Zugangs nach wie vor eher auf Ablehnung stößt, findet die Entkriminalisierung des Cannabis-Besitzes mittlerweile vielfach Fürsprecher in Deutschland: Nach 52 Prozent im Vorjahr plädieren aktuell 59 Prozent der Bundesbürger dafür, den Besitz von geringen Eigenbedarfsmengen an Cannabis künftig nicht mehr strafrechtlich zu verfolgen.

Abgesehen von den Älteren wird ein entkriminalisierter Cannabis-Besitz in allen Altersgruppen mehrheitlich unterstützt. Die über 65jährigen sind eher geteilter Meinung, ebenso die formal Niedriggebildeten. Wie der legalisierte Cannabis-Zugang wird auch der entkriminalisierte Cannabis-Besitz am ehesten von den Anhängern der Grünen (75 Prozent) und der Linken (69 Prozent) unterstützt. In den Reihen von FDP, SPD und Union wird eine Ende der Strafverfolgung vergleichsweise am häufigsten abgelehnt. Aber auch bei ihnen liegen die Befürworter einer Entkriminalisierung gegenwärtig knapp vorn.

Studieninformation
Grundgesamtheit

Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland

Stichprobe

Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren

Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl

1.055 Befragte

Erhebungszeitraum

29.-30. Oktober 2018

Schwankungsbreite

liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

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