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Mehrheit befürwortet wirtschaftliche Sanktionen gegen die Türkei

ARD-Morgenmagazin

Auftraggeber: ARD-Morgenmagazin

Mehrheit befürwortet wirtschaftliche Sanktionen gegen die Türkei

Vier von fünf Bundesbürgern (80 Prozent) sind der Ansicht, dass sich die Bundesregierung angesichts der jüngsten Verhaftungen von Menschenrechtlern in der Türkei für wirtschaftliche Sanktionen gegen das Land einsetzen sollte. Ähnlich viele (81 Prozent) machen sich große Sorgen um die Demokratie in der Türkei.

In der Frage, wie sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei Verhandlungen mit der Türkei verhalten sollte, sind die Deutschen geteilter Meinung. Knapp die Hälfte der Wahlberechtigten (45 Prozent, -5 Punkte im Vergleich zu Februar) gibt an, dass die Kanzlerin alles tun sollte, um das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei zu retten. Etwa ebenso viele sind gegenteiliger Meinung (47 Prozent).

 

Kartellvorwürfe gegen deutsche Automobilindustrie

Die deutschen Autohersteller stehen im Verdacht, jahrelang illegale Absprachen zu Preisen und technischen Fragen getroffen zu haben und damit möglicherweise ein rechtswidriges Kartell gebildet zu haben. Eine Mehrheit der Wahlberechtigten (56 Prozent) gibt an, dass diese Vorwürfe ihr Vertrauen in die Autoindustrie nicht erschüttert haben. Vier von Zehn (38 Prozent) haben durch die Vorwürfe Vertrauen verloren.

Im Vergleich zu Oktober 2015 ist der Vertrauensverlust aktuell etwas größer als beim Bekanntwerden des VW-Dieselskandals.


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.004 Befragte

Erhebungszeitraum:25. bis 26. Juli 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap